Darum gehts
- Die Benzinpreise haben sich in der Schweiz seit dem Iran-Krieg stark erhöht, auf aktuell 1.79 pro Liter
- Der TCS empfiehlt die «5er-Regel»: Maximal 5 Kilometer Umweg, mindestens 5 Rappen Ersparnis
- Der Preis ist seit Februar um 11 Prozent gestiegen – keine Entspannung in Sicht
Schweizer Autofahrerinnen und Autofahrer waren monatelang verwöhnt. Die Benzin- und Dieselpreise waren tief. Gross auf den Preis geschaut haben viele Schweizerinnen und Schweizer beim Tanken deshalb nicht mehr. Ab zur nächsten Tankstelle, bezahlen und losfahren, war das Motto.
Seit dem Ausbruch des Iran-Krieges hat sich das schlagartig geändert. Die Preise an den Zapfsäulen steigen an. Gefühlt täglich wird der Liter Benzin oder Diesel teurer. Gemäss TCS lag der durchschnittliche Benzinpreis für Bleifrei 95 Anfang Februar noch bei 1.61 Franken pro Liter, mittlerweile sind es 1.79 Franken. Das ist ein stolzes Plus von 11 Prozent. Ein Ende des Anstiegs ist nicht in Sicht.
Der Tank sollte fast leer sein
Die Folge: Autofahrerinnen und Autofahrer überlegen sich wieder ganz genau, wo sie tanken und wie hoch der Preis dort ist. Sie schauen sich um, wo es den Most am günstigsten gibt. Dabei steht eine zentrale Frage im Raum: Lohnt sich der Umweg zu einer günstigeren Tankstelle überhaupt?
Blick fragt bei den Experten vom TCS nach. Der bringt die sogenannte 5er-Regel ins Spiel. Die lautet so: «Damit sich der Weg zu einer billigeren Tankstelle lohnt, sollte der Umweg höchstens 5 Kilometer betragen und der Benzinpreis mindestens 5 Rappen tiefer liegen», sagt TCS-Sprecher Marco Wölfli zu Blick. Und fügt an: «Zudem empfiehlt es sich, rund 50 Liter zu tanken.» Der zusätzliche Weg zahlt sich also erst aus, wenn der Tank schon fast leer ist.