Mitten in der Hochsaison
Pizza verbrannt, Koch gefeuert, Walliser Beiz zu!

Beizerin Claudia Fux hat sich mit ihrem Koch gestritten und ihn per sofort entlassen. Grund für den Knatsch in Grächen VS war eine verbrannte Pizza. Wie es mit dem traditionsreichen Lokal weitergeht, ist unklar.
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Die Walliserstube in Grächen VS ist ab sofort geschlossen.
Foto: PD

Darum gehts

  • Restaurant Walliserstube in Grächen schliesst abrupt nach Streit am Samstag
  • Koch verweigerte frische Pizza und beleidigte Wirtin vor Gästen
  • Letzte Fleischvorräte verkauft, Fux entscheidet über Zukunft nach Vorstellungsgesprächen
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Patrik BergerRedaktor Wirtschaft

Mitten in der Hochsaison macht in Grächen VS das Restaurant Walliserstube dicht – und zwar Knall auf Fall! Claudia Fux (52), die Pächterin des traditionsreichen Lokals im Dorfkern, zieht nach sechs Jahren den Stecker, wie der «Walliser Bote» schreibt. Das Aus kommt überraschend. Grund dafür ist ein wüster Streit am Samstag. 

In den letzten Jahren habe es immer wieder Probleme mit dem Küchenpersonal gegeben, erzählt die Walliser Wirtin. Köche kamen und gingen. Gutes, zuverlässiges Personal war nur selten darunter. Zuletzt suchte Fux am 14. Dezember 2025 auf der Facebook-Seite «Gastro Jobs Schweiz – das Original» nach einem gelernten Koch – «ab sofort». Jetzt ist auch dieser Koch wieder weg. Und zwar für immer.

Verbrannte Pizza und üble Beschimpfungen

Am Samstag eskalierte die Situation nämlich so richtig: Der Koch will den Gästen eine verbrannte Pizza auftischen. Fux akzeptiert das nicht. Sie verlangt vom Koch, die Pizza neu zu machen. Der weigert sich und beschimpft sie übel – vor den verdutzten Gästen. Die Wirtin reagiert sofort, schmeisst den Rüpel-Koch raus. «Ich lasse mir das mit 52 nicht mehr gefallen. Das geht an die Substanz», sagt sie dem «Walliser Boten».

Fragen von Blick zum Streit und den Herausforderungen bei der Personalsuche will Fux nicht beantworten. Sie meint nur: «Es ist alles gesagt.» Unterkriegen lässt sich Fux vom Aus der Walliserstube aber nicht.

Sie habe bereits erste Vorstellungsgespräche gehabt. Und werde dieser Tage über ihre berufliche Zukunft entscheiden. Am Dienstag hat sie noch das letzte Fleisch in der Gefriertruhe zum Verkauf angeboten: Nierstück, Rindshuft und Premium-Koteletten, alle tiefgekühlt.

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