Darum gehts
- Die Mobiliar feiert 2026 ihr 200-jähriges Jubiläum in der Schweiz
- Gründung 1826 in Bern als erste private Versicherung der Schweiz
- Über 2 Millionen Kunden und 6600 Mitarbeitende
Die Mobiliar hat Geburtstag: Die älteste private Versicherungsgesellschaft der Schweiz wird 200 Jahre alt. Wir blicken auf die Anfänge zurück – in eine Zeit ohne Internet, Telefon und Computer.
Vor 200 Jahren ...
1826 wird die Mobiliar als «Schweizerische Gesellschaft zur gegenseitigen Versicherung des Mobiliars gegen Brandschaden» in Bern gegründet. Im ersten Sommer weibeln bereits 150 Agenten in der ganzen Schweiz. Die Mobiliar baut elf kantonale Verwaltungen auf. Das Zentralbüro ist in der Wohnung des wichtigsten Gründers und ersten Präsidenten Karl Anton von Lerber (1784–1837) untergebracht.
1861 bringt der Schadenaufwand von einer Million Franken für den Brand in Glarus die Versicherung an den Rand des Ruins. Mit der Helvetia Feuer entsteht die erste nationale Konkurrenz, zwei Jahre später folgt die Basler.
1863 hat die Mobiliar mit der Konkurrenz zu kämpfen. Viele Agenten wandern zu den besser organisierten Versicherungen ab.
1874 haut ein Mitglied der achtköpfigen Zentralverwaltung mit der Kasse nach Argentinien ab. Die Folge: Die Stelle eines Kassiers wird geschaffen.
Vor 150 Jahren ...
1876 betragen die Versicherungssummen 50 Jahre nach der Gründung 1 Milliarde, die Prämieneinnahmen 1,3 Millionen Franken.
1896 ist das Telefon in allen Kantonen eingeführt. Der Direktor kann jetzt direkt mit Agenten und Versicherten in der ganzen Schweiz sprechen.
1914 bricht der Erste Weltkrieg aus. Die Mobiliar schreibt grosse finanzielle Verluste, da die Prämien nicht rechtzeitig der Teuerung angepasst werden können.
Vor 100 Jahren ...
1926 feiert die Mobiliar ihren 100. Geburtstag. Mit über 480'000 Policen verfügt sie mittlerweile über das grösste Schweizgeschäft aller privaten Feuerversicherer.
1967 beschliesst die Führung, die Mobiliar zum Allbranchenversicherer zu machen. In den folgenden zehn Jahren werden unter anderem Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherungen lanciert.
1975 schaltet die Mobiliar ihren ersten TV-Werbespot.
Vor 50 Jahren ...
1980 kommt mit Elisabeth Kopp (1936–2023) erstmals eine Frau in den Verwaltungsrat. Vier Jahre später wird Kopp die erste Bundesrätin der Geschichte.
1986 erobern immer mehr Computer die Büros der Mobiliar.
1996 startet die Versicherung zögerlich im World Wide Web.
1998 erscheint die erste Version der kultigen «Liebe Mobiliar ...»-Werbespots.
2002 muss sich die Mobiliar aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise restrukturieren. Sie schreibt rote Zahlen.
2005 führte das Jahrhundert-Hochwasser besondern im Raum Bern zu einer Schadensumme von über 3 Milliarden Franken. Es ist das grösste Schadenereignis der Schweizer Privatassekuranz. Die Mobiliar muss mit 1,35 Milliarden Franken über ein Drittel davon tragen.
2020 – im ersten Jahr der Corona-Pandemie – erreicht das Prämienvolumen der Versicherung erstmals 4 Milliarden Franken.
2026 feiert die Mobiliar ihr 200-Jahr-Jubiläum. Mittlerweile hat die Gesellschaft über zwei Millionen Kunden. Rund 6600 Mitarbeitende, inklusive 330 Lernende, arbeiten bei der ältesten privaten Versicherungsgesellschaft der Schweiz.
Die Mobiliar ist mit 25 Prozent am Medienhaus Ringier beteiligt, das unter anderem den Blick herausgibt.