Jeder Zehnte verliert den Job
Nokia plant laut Gewerkschaft Stellenabbau in der Schweiz

Der finnische Tech-Konzern Nokia plant, weltweit Stellen abzubauen, um Kosten zu sparen – dabei sollen auch Mitarbeiter in der Schweiz ihren Job verlieren. Die Gewerkschaft Angestellte Schweiz kritisiert dies scharf und fordert sozialverträgliche Lösungen.
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Bei Nokia sollen 10 Prozent der Schweizer Angestellten ihren Job verlieren.
Foto: KEYSTONE/AP Lehtikuva

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Nokia streicht weltweit Stellen, in der Schweiz sind 10 Prozent der Belegschaft betroffen
  • Gewerkschaft kritisiert Fokus auf Zahlen statt Menschen
  • Nokia beschäftigt 140 Angestellte in der Schweiz
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Nathalie BennRedaktorin Wirtschaft

Der finnische Netzwerkausrüster Nokia muss sparen. Und entlässt darum weltweit Angestellte – auch in der Schweiz. Das Ganze läuft unter dem Namen «Right Sizing Plan». Die Massnahmen: Investitionen optimieren, Betriebsmodelle anpassen, Personal abbauen. Gemäss der Gewerkschaft Angestellte Schweiz sind hierzulande 10 Prozent der Belegschaft betroffen. 

Laut einer Rechtsanwältin der Gewerkschaft wurde der geplante Stellenabbau am heutigen Dienstag im Rahmen einer Sozialpartnerinformation bekannt gegeben. Eine solche Information sei rechtlich nötig, wenn die geplanten Entlassungen einen gewissen Schwellenwert überschreiten, so die Anwältin gegenüber der Nachrichtenagentur AWP. In diesem Fall seien das rund 10 Prozent der Mitarbeitenden.

Nokia beschäftigt hierzulande 140 Angestellte. Diese seien am Dienstagnachmittag über den Stellenabbau informiert worden, führt die Rechtsanwältin weiter aus. In einer Mitteilung kritisiert die Gewerkschaft «den einseitigen Fokus auf Kennzahlen statt auf Menschen» scharf. «Wer wirklich ‹optimal› investieren will, stärkt Kompetenzen, Weiterbildung und gute Arbeit, statt erfahrene Mitarbeitende abzubauen», heisst es.

Die Gewerkschaft fordert deshalb sozialverträgliche Lösungen, um die Folgen der Entlassungen abzufedern. Dazu gehören etwa attraktive Regelungen für die Frühpensionierung. Ausserdem sollen Alternativen zu Entlassungen geprüft werden.

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