Es stand sieben Jahre leer – sie bauten es für 5 Millionen komplett um
Berner Familie verkauft Hotel Grimsel Passhöhe mit Mega-Aussicht

Für über fünf Millionen Franken baute die Familie Brog das Hotel Grimsel Passhöhe 2017 komplett um. Zuvor stand das Haus sieben Jahre leer. Jetzt steht der Betrieb mit wunderschöner Aussicht wieder zum Verkauf.
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Das Hotel Grimsel Passhöhe auf 2164 Meter ist zum Verkauf ausgeschrieben.
Foto: Manuel Kurth

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Berner Familie verkauft Hotel Grimsel Passhöhe nach acht Jahren Betrieb
  • Umbau des Hotels kostete über fünf Millionen Franken
  • 20 Arbeitsplätze durch Neueröffnung 2018 geschaffen
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Robin WegmüllerRedaktor Wirtschaft

Sieben Jahre lang stand das Hotel Grimsel Passhöhe leer. 2017 kaufte die Berner Familie Brog das verlotterte Haus und machte Nägel mit Köpfen. Sie bauten das Hotel auf 2164 Meter über Meer komplett um. Tochter Tamara (33) übernahm die Leitung, zusammen mit den Eltern und beiden Geschwistern brachte sie den Betrieb zum Laufen. Jetzt – acht Jahre nach der Neueröffnung – steht das Hotel zum Verkauf, wie eine Annonce auf der Plattform ImmoScout24 verrät.

Die Unterkunft zwischen dem Berner Oberland und dem Oberwallis bietet 15 Doppel-, 2 Familien- und Sechsbett- sowie ein Viererzimmer. Dazu gehört ein Restaurant mit knapp 100 und die sonnige Terrasse mit 130 Sitzplätzen. Daneben gibt es einen Wintergarten und einen Seminarraum. Das unbestrittene Highlight ist aber die Lage. Mitten im Grimsel-Wandergebiet bietet das Hotel eine wunderschöne Aussicht auf die Berg- und Seenlandschaft.

Umbau kostete fünf Millionen

Warum die Familie das Hotel nun verkaufen will, ist unklar. Auf eine Blick-Anfrage hat sie noch nicht reagiert. Aktuell befindet sich das Hotel in der Winterpause. Regulär ist es ab der Passöffnung Mitte Juni bis Mitte Oktober durchgehend geöffnet.

Nach der Eröffnung zeigte sich die Familie begeistert von ihrem Projekt. «Wir haben das verlassene Hotel besichtigt und waren sofort infiziert», erklärte Tamara Brog 2021 gegenüber Blick. Die Familie wohnte im rund 20 Minuten entfernten Dorf Innertkirchen BE. Die Eltern hatten die Idee, das leerstehende Haus auf dem Pass umzubauen. Voraussetzung für das Umbauprojekt war, dass Tochter Tamara als gelernte Köchin und Absolventin der Hotelfachschule nach dem Umbau die Hotelleitung übernimmt. Die Planung und Bauleitung des Projekts verantwortete Vater Walter Brog gleich selbst.

Der Verkaufspreis des Hotels ist öffentlich nicht ausgeschrieben. Erwerben konnte die Familie das heruntergekommene Haus für einen symbolischen Betrag. Für den Umbau mussten Brogs aber über fünf Millionen Franken investieren. Einen Zustupf gabs von der Schweizer Berghilfe, die sich unter anderem für den Erhalt von Gebäuden in Bergregionen und gegen die Abwanderung aus den Bergdörfern einsetzt. Mit der Neueröffnung entstanden rund 20 Arbeitsplätze.

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