«Dolder»-Besitzer macht Kasse
Urs Schwarzenbach verkauft etliche Luxus-Immobilien

«Dolder»-Besitzer Urs Schwarzenbach hat sich zuletzt von mehreren Luxusobjekten getrennt. Das Geld fliesst auch in neue Projekte.
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Einen Teil der Erlöse aus den Immo-Verkäufen steckt Urs Schwarzenbach in ein bislang brachliegendes Grundstück.
Foto: © PASCAL MORA

Darum gehts

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Seit Juli steht «RC» auf dem Klingelknopf, die Initialen von Reto Candrian, CEO der gleichnamigen Catering-Firma. Er hat die Seevilla in Küsnacht ZH mit 6,5 Zimmern, Bootshaus und 340 m2 Wohnfläche für geschätzte 20 bis 25 Millionen gekauft.

Die Immobilie war im Besitz des direkt daneben liegenden Hotels Sonne, das wiederum «Dolder»-Besitzer Urs Schwarzenbach gehört. «Damit konnte das Hotel den Umbau des Gartenrestaurants finanzieren», bestätigt Schwarzenbach Bilanz-Recherchen.

Artikel aus der «Bilanz»

Dieser Artikel wurde erstmals in der «Bilanz» publiziert. Weitere spannende Artikel findest du unter bilanz.ch.

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Auch diese Immobilien hat er verkauft

Es ist nicht die einzige Immobilie, von der sich der Multimillionär – die Bilanz schätzt sein Vermögen auf 600 bis 700 Millionen Franken – in letzter Zeit getrennt hat. Den Promenadenhof am Zeltweg in Zürich, in dem sich die Weinhandlung Hofer befindet, hat er an die benachbarte Hardturm AG zurückverkauft, «weil er nicht mehr in mein Portfolio passte».

Auch in Herrliberg trennte sich Schwarzenbach von einem grossen Grundstück mit Landhaus, «weil der langjährige Mieter ausgezogen ist und kein Eigenbedarf mehr besteht». Investieren will er dagegen auf einem bislang brachliegenden Grundstück am Küsnachter Rebacker: Dort plant Schwarzenbach, der selber in England lebt, den Bau von zwei Einfamilienhäusern.

Schwarzenbach dementiert Gerüchte

Immer wieder gab es Gerüchte, der hauptsächlich von englischen Banken finanzierte Schwarzenbach habe Liquiditätsprobleme wegen der nötigen Renovation des zuletzt leerstehenden «Dolder Waldhaus» sowie seiner Steuernachzahlungen und der damit verbundenen Bussen von total 127 Millionen Franken. «Die Finanzierung vom ‹Waldhaus› ist geregelt, und der Baubeginn hat stattgefunden, die Steuergeschichte ist schon seit 2024 geregelt, bezahlt und ad acta gelegt», dementiert er.

Pikant: Neben der «Sonne» in Küsnacht befindet sich das Restaurant Steinburg, das seinen Sommergarten vor einigen Jahren wegen Lärmklagen der Nachbarn schliessen musste. Eine Vereinbarung mit Candrian, auf ähnliche Schritte zu verzichten, gibt es laut Schwarzenbach nicht. «Sie ist aber auch nicht nötig, da wir uns an die gesetzlichen Normen halten», sagt er.

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