Darum gehts
- Lindt lanciert ab 13. Oktober «Bali Style Chocolade» mit Ube-Wurzel in der Schweiz
- Schokolade enthält Ube-Cashew-Kokos-Creme, Karamellstückchen und Vanille, kostet 14.95 Franken
- Nur 1000 Tafeln in Deutschland, limitierte Stückzahl auch in Kilchberg ZH
Nach dem Riesenerfolg der Dubai-Schoggi greift der Schweizer Traditionsproduzent Lindt den nächsten Trend auf: Unter dem Namen «Lindt Bali Style Chocolade» kommt bald eine Kreation mit der lila Hype-Wurzel Ube. Das gab die deutsche Sparte des Unternehmens bekannt. In unserem Nachbarland wird ab Samstag eine limitierte Auflage von 1000 Stück in den Lindt-Boutiquen verkauft.
Auf Anfrage von Blick bestätigt Lindt, dass die exklusive Schokolade auch in der Schweiz zu kaufen sein wird. Ab dem 13. Oktober kann man sie ergattern – allerdings ausschliesslich im Lindt Store des «Lindt Home of Chocolate» in Kilchberg ZH. Auch hier gilt: Schnelligkeit ist gefragt. Wie viele Exemplare genau in den Schweizer Shop kommen, lässt Lindt offen. Klar ist nur: Es handelt sich um eine streng begrenzte Stückzahl der handgefertigten Tafeln.
So viel kostet die Tafel
Günstig ist der Spass allerdings nicht: Für eine Tafel der neuen Hype-Schoggi werden 14.95 Franken fällig. Doch was steckt überhaupt drin? «Die Rezeptur kombiniert feine Vollmilchschokolade mit einer Ube-Cashew-Kokos-Creme, knackigen Karamellstückchen und echter Vanille», erklärt eine Mediensprecherin von Lindt & Sprüngli gegenüber Blick.
Die Neuheit ist Teil der Lindt-Reihe «Flavors of the World», die Aromatrends aus aller Welt aufgreift. Dazu gehören bereits die «Lindt Tokio Style Chocolade» mit Matcha und Erdbeere sowie die extrem gehypte «Lindt Dubai Style Chocolade» mit Pistaziencreme und knusprigem Engelshaar.
Trend-Zutat direkt aus Indonesien
Dass die Wahl bei der neuen Sorte ausgerechnet auf die lila Knolle fiel, ist kein Zufall. «Die Produktidee basiert auf dem weltweit wachsenden Interesse an innovativen Geschmacksrichtungen», erklärt eine Mediensprecherin von Lindt & Sprüngli gegenüber Blick. «Insbesondere der Ube-Trend entwickelt sich sehr dynamisch.»
Für die Produktion bezieht Lindt die Ube-Wurzeln direkt aus Indonesien. Der namentliche Bezug zur beliebten Feriendestination kommt ebenfalls nicht von ungefähr: Die Kombination mit Kokos und Cashew «steht für tropische Aromen, die wir mit Bali verbinden», so die Sprecherin des Schokoladen-Giganten.
Mit dieser Lieferkette dürfte man sich am Hauptsitz in Kilchberg nun doppelt ins Fäustchen lachen. Der weltweit grösste Ube-Exporteur waren bisher nämlich die Philippinen, wo die Trend-Pflanze ursprünglich herstammt. Das Land hat Mitte September allerdings einen Exportstopp für die rohe Wurzel verhängt – die Nachfrage schoss schlicht schneller in die Höhe, als die Landwirte nachpflanzen konnten. Dank der Entscheidung, das Superfood aus Indonesien zu beziehen, ist Lindt von diesem Engpass nicht betroffen, bestätigt die Mediensprecherin.