Darum gehts
Bilanz: Die Geschäftsidee?
Synthara: Synthara bietet eine Basistechnologie, die es der Industrie ermöglicht, deutlich effizientere KI-fähige Prozessoren zu entwickeln. Unser Produkt ComputeRAM führt Rechenoperationen direkt im Speicher durch, überwindet damit die Speicherbarriere und sorgt für einen um bis zu 98 Prozent geringeren Energieverbrauch bei Edge-KI-Prozessoren sowie für 20 Prozent niedrigere Gesamtbetriebskosten bei KI-Inferenz-Chips für Rechenzentren, ohne das Ökosystem zu beeinträchtigen.
Wie ist sie entstanden?
KI-Prozessoren verbringen den Grossteil ihrer Zeit und Energie damit, Informationen zwischen Recheneinheit und Speicher hin und her zu schleusen – die Speicherbarriere. In-Memory Computing (IMC) versprach seit Jahrzehnten eine Lösung. Doch jeder bisherige Ansatz zerstörte das Halbleiter-Ökosystem und erzwang Kompromisse bei Präzision, Portabilität oder Softwarekompatibilität. ComputeRAM wurde entwickelt, um IMC herstellbar, portabel und einfach integrierbar zu machen.
Warum der Name?
Synthara ist ein Wort, das wir erfunden haben. Es weckt ein Gefühl von Schöpfung und Neuheit.
Woher stammt das Startkapital?
Das Anfangskapital stammte von den Gründern und frühen Investoren im Rahmen der ersten Finanzierungsrunde des Unternehmens.
Womit erzielen Sie die Umsätze?
Durch die Lizenzierung unserer IP an Kunden sowie durch Finanzierungsrunden und öffentliche Innovationsförderung, einschliesslich europäischer und schweizerischer Fördermittel, welche die Entwicklung und Kommerzialisierung der Technologie unterstützen.
Die Vision?
Den Architekturstandard für KI-Prozessoren der nächsten Generation zu definieren.
Die grosse Stärke?
Unser Team. Synthara verfügt über ein hochtechnisches Team von insgesamt 22 Fachleuten mit Expertise in den Bereichen Speicherdesign, Computing, digitale Elektronik, künstliche Intelligenz, Layout-Engineering und Foundry-Technologie. Sie verfügen im Durchschnitt über rund acht Jahre Erfahrung.
Die grösste Herausforderung?
Die grösste Herausforderung bestand darin, zu verstehen, was Kunden wirklich brauchten, und darin, herauszufinden, wer die richtigen Kunden für uns waren. Wir mussten unserer Technologie erhebliche Tiefe und Breite verleihen. Dies schnell und kosteneffizient zu erreichen, erforderte nicht nur viel gezielten Einsatz, sondern auch ein wenig Glück.
Der bisher grösste Erfolg?
Die Umsetzung von ComputeRAM in Silizium und die Sicherung einer frühen kommerziellen Akzeptanz, einschliesslich unterzeichneter Lizenzverträge im Wert von circa drei Millionen Franken und Kooperationen mit führenden Halbleiterunternehmen in den Bereichen Edge-KI und Rechenzentrumsanwendungen.
Die bisher grösste Überraschung?
Die grösste Überraschung war bisher, zu sehen, wie sich die Branche auf Architekturansätze und Designstrategien zubewegt, die wir schon sehr früh identifiziert hatten.
Der nächste Schritt?
Die Einführung von ComputeRAM skalieren, indem wir weitere Design-Wins und Silizium-Proof-Points auf fortschrittlichen Knoten sichern, die Software-Reife ausbauen, Branchenpartnerschaften stärken und Synthara als De-facto-Standard für Rechenspeicher positionieren.