Auch Erfolgsgeschichten fangen klein an: Im November 1976 eröffnete der Fast-Food-Riese McDonald's sein erstes Restaurant in der Schweiz. In der Filiale in Genf gab es damals acht Produkte. 25 Angestellte standen hinter der Verkaufstheke, nahmen Bestellungen entgegen, brieten Burger und frittierten Pommes.
Heute betreibt McDonald’s hierzulande 190 Standorte und beschäftigt 8400 Mitarbeiter. Das Sortiment ist von acht auf 80 Produkte gewachsen, wie der Burgerbrater anlässlich seiner Jahresmedienkonferenz am Dienstag aufzeigt.
Heute besuchen rund 275’000 Gäste die Schweizer McDonald's-Restaurants – pro Tag. Doch auch bereits vor 50 Jahren war der Andrang gross, schliesslich kannte man Fast-Food-Ketten in der Schweiz nur aus dem Land ennet des grossen Teichs. So zählte McDonald's nach eigenen Angaben am Eröffnungstag 3000 Gäste. Damals wie heute ist der kultige Big Mac der Liebling der Schweizer Gäste.
Expansionskurs geht auch 2026 weiter
McDonald's will hierzulande kräftig weiter wachsen. Dies zeigen die vielen geplanten und neu eröffneten Filialen. 2025 eröffnete der Franchise-Gigant schweizweit sieben neue Standorte. «Auch künftig setzen wir auf ein dichtes Restaurantnetz. Aktuell sind bereits neue McDonald’s im Bau – beispielsweise in Dulliken SO und in Horgen ZH – und weitere Standorte im Bewilligungsprozess», lässt sich McDonald's Schweiz-Chefin Lara Skripitsky (54) in der Mitteilung zitieren. 4 bis 6 neue Filialen sollen in diesem Jahr dazukommen.
Doch der Expansionskurs des hiesigen Fast-Food-Pioniers kommt nicht bei allen gut an, wie die Beispiele Uznach SG, Dübendorf ZH oder Windisch AG zeigen. Dort stellen sich Bewohner gegen die geplanten Filialen quer.