«Bei Prüfungen kann man sich nicht konzentrieren»
1:35
Sollte es Hitzefrei geben?«Bei Prüfungen kann man sich nicht konzentrieren»

Hitzepeak kommt erst noch
Mögliche Gewitter im Anmarsch

Diese Woche wird die Schweiz von einer Hitzewelle heimgesucht. Die wichtigsten Entwicklungen an der Wetterfront erfährst du im Ticker.
Kommentieren
1/4
Diese Woche wird es richtig heiss in der Schweiz.
Blick_APP_DE_WeissRot_XXXHDPI-1024x1024_RGB.png
Blick Newsdesk
23.06.2026, 16:09 Uhr

Sende uns deine Hitze-Eindrücke!

Mega-Andrang in der Badi, Ausnahmezustand im Büro oder deine besten Tricks für Abkühlung: Wir wollen deine Hitze-Eindrücke! Schicke uns Fotos und Videos schriftlich per ​Whatsapp auf die Nummer 079 813 8041​ oder via Mail an ​redaktion@blick.ch​.

vor 45 Minuten

Tropische Nächte und mögliche Gewitter im Anmarsch

Tag 9 der Hitzewelle – und noch ist das Temperaturmaximum nicht erreicht. Doch bereits heute werden vielerorts 34 bis 37 Grad erwartet – und damit könnte der bisherige Schweizer Junirekord von 36,9 Grad aus dem Jahr 1947 fallen, wie Michael Eichmann von ​«Meteo News»​ berichtet. 

Noch grösser sind die Chancen jedoch am Freitag und besonders am Samstag. Dann steigen die Temperaturen verbreitet auf 35 bis 38 Grad. In der Nordwestschweiz sind lokal sogar Werte nahe 39 Grad möglich. Meteorologen rechnen damit, dass der Junirekord spätestens an einem dieser beiden Tage gebrochen wird. An einzelnen Messstationen könnten sogar Allzeitrekorde purzeln.

Besonders belastend sind derzeit auch die Nächte. Im Tessin wurde eine teilweise bewölkte und ausgesprochen tropische Nacht registriert. In Lugano und Locarno sank die Temperatur nur knapp unter die Marke von 25 Grad. Gleichzeitig lag die Luftfeuchtigkeit stellenweise bei rund 90 Prozent. Daraus resultierten Taupunkte von 20 bis 22 Grad – Werte, die weit über der Schwülegrenze von 16 Grad liegen. Entsprechend drückend fühlte sich die Nacht an.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.

Trotz der extremen Temperaturen bleibt das Wetter zunächst meist sonnig. Über den Bergen bilden sich jedoch vermehrt Gewitter. Für das Wallis hat ​«Meteo Schweiz»​ inzwischen eine Gefahrenstufe ausgerufen – allerdings mit niedriger Wahrscheinlichkeit. «Erhebliche Gefahr möglich», heisst es auf der Webseite des Wetterdienstes. Am Samstag steigt die Gewitterneigung dann auch auf der Alpennordseite etwas an. Lokal können kräftige Niederschläge und Sturmböen auftreten.

Die grosse Hitze dürfte aber nicht mehr lange anhalten. Ab Sonntag nimmt die Gewitteraktivität deutlich zu, und in der Nacht auf Montag sowie am Montag selbst drohen teils kräftige Gewitter mit Unwetterpotenzial. Danach gehen die Temperaturen spürbar zurück. Mit Werten um 25 Grad bleibt es zwar sommerlich, die historische Hitzewelle findet aber ihr Ende.

10:57 Uhr

St. Galler Nestweiher: Feuerwehr birgt erneut Hunderte tote Fische

Die Fischtragödie im Nestweiher geht weiter: Angehörige der Milizfeuerwehr St. Gallen mussten am Mittwochabend erneut zu einem Einsatz ausrücken. Rund 14 Feuerwehrleute bargen mit einem kleinen Boot weitere tote Fische aus dem Weiher. Bereits am Montag waren rund 600 verendete Fische aus dem Gewässer entfernt worden. Beim erneuten Einsatz kamen nochmals etwa 400 tote Tiere hinzu. Die geborgenen Fische werden zur fachgerechten Entsorgung der TMF Extraktionswerk AG in Bazenheid übergeben.

Nestweiher wird für 600 Fische zur Todesfalle
1:29
Wegen Hitze verendet?600 tote Fische in St. Galler Nestweiher

Grund für das Fischsterben ist ein festgestellter Sauerstoffmangel im Nestweiher. Um die Bedingungen für die verbliebenen Fische zu verbessern, wurde der Weiher beregnet. Dadurch soll zusätzlicher Sauerstoff ins Wasser gelangen – ähnlich wie durch natürlichen Regen. Ob die Massnahmen bereits Wirkung zeigen, ist derzeit noch unklar. Das Wasserschutzlabor der Entsorgung St. Gallen führt weiterhin regelmässige Messungen durch. Die zuständigen Stellen stehen laut Angaben in engem Austausch und prüfen laufend weitere Schritte.

Die Lage bleibt angespannt: Die Messwerte seien teilweise weiterhin kritisch, weshalb in den kommenden Tagen ein weiteres Fischsterben nicht ausgeschlossen werden könne. Besonders betroffen sind sogenannte Rotaugen. Ob der Fischbestand später durch einen Neubesatz wieder aufgebaut werden muss, ist noch offen. Zunächst wollen die Verantwortlichen beobachten, wie sich die verbliebenen Fische entwickeln und ob sich das natürliche Gleichgewicht im Weiher von selbst erholen kann.

09:12 Uhr

Luzern: Wasser eingeschränkt – absolutes Feuerverbot im Wald

Wegen der anhaltenden Trockenheit hat der Kanton Luzern Wasserentnahmen für Bewässerung und andere Zwecke in grossen Teilen des Kantons bis auf Weiteres untersagt. Bewilligungen wurden teilweise widerrufen. Ausnahmen gelten für Gewässer wie Vierwaldstättersee, Reuss und Sempachersee, wo die Wasserstände aktuell noch ausreichen.

Der Kanton ruft die Bevölkerung zu einem sparsamen Umgang mit Wasser auf. Damit sich die Lage entspannt, seien ergiebige und anhaltende Niederschläge nötig.

Wegen der steigenden Waldbrandgefahr gilt ab Donnerstag, 25. Juni 2026, 12 Uhr, ein absolutes Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe bis zu 50 Metern Abstand. Im ganzen Kantonsgebiet gilt zudem ein Verbot 

  • für Feuer in unbefestigten Feuerstellen,
  • Einweggrills,
  • Feuerwerk,
  • Heissluftballons/Himmelslaternen mit offener Flamme.

Weiterhin erlaubt bleiben Gas- und Elektrogrills. Holzkohlegrills, Cheminées und Feuerschalen sind in Gärten und auf Balkonen möglich, sofern ein Abstand von mindestens 50 Metern zum Wald eingehalten wird. Verstösse gegen das Feuerverbot werden polizeilich geahndet.

24.06.2026, 17:13 Uhr

Stadt Wil SG ruft zu sparsamem Umgang mit Trinkwasser auf

Die Altstadt von Wil im Kanton St. Gallen.
Foto: Linda Käsbohrer

Die anhaltend trockene Witterung der vergangenen Wochen und Monate sowie die aktuell hohen Temperaturen setzen der Ostschweiz zu. Gleichzeitig steigt der Wasserverbrauch im Sommer insbesondere durch Bewässerungen und Freizeitnutzungen im Aussenbereich deutlich an. Um die Versorgungssicherheit auch in den kommenden Wochen aufrechterhalten zu können und die verfügbaren Ressourcen zu schonen, rufen die Technischen Betriebe in der Stadt Wil SG (TBW) die Bevölkerung zu einem sparsamen Umgang mit Trinkwasser auf.

Aktuell sei die Trinkwasserversorgung gewährleistet. «Bleiben die Niederschläge weiterhin aus und hält die hohe Wasserbeanspruchung an, kann sich die Situation rasch verschärfen», betonen die TBW in einer Medienmitteilung. In den vergangenen zwei Wochen habe sich der Verbrauch in der Stadt Wil beinahe verdoppelt. «Wir beobachten insbesondere einen erhöhten Verbrauch in der Nacht. Es ist deshalb notwendig, den Wasserverbrauch dort zu reduzieren, wo dies ohne wesentliche Einschränkungen möglich ist.»

Die TBW bitten alle Einwohnerinnen und Einwohner, ihren Wasserverbrauch kritisch zu hinterfragen und insbesondere folgende Empfehlungen zu beachten:

  • Auf die Bewässerung von Rasenflächen möglichst verzichten
  • Gärten und Pflanzen nur bei Bedarf und vorzugsweise mit Regenwasser bewässern
  • Pools und Schwimmbecken nicht oder nur zurückhaltend nachfüllen
  • Fahrzeuge, Vorplätze und Terrassen nicht mit Trinkwasser reinigen
  • Waschmaschinen und Geschirrspüler nur voll beladen betreiben
  • Duschen statt Baden
  • Tropfende Wasserhähne und andere Leckagen umgehend beheben

«Bereits kleine Anpassungen im Alltag können in ihrer Gesamtheit erhebliche Mengen Wasser einsparen», unterstreichen die Technischen Betriebe. Die Stadt Wil überprüft gleichzeitig Massnahmen wie beispielsweise Einschränkungen bei der Bewässerung der Grünanlagen oder das vorübergehende Ausserbetriebnehmen öffentlicher Brunnen. Der Appell stellt kein behördliches Verbot dar. Man setzt auf die freiwillige Unterstützung der Bevölkerung. 

24.06.2026, 16:41 Uhr

Hitze verformt Gleise zwischen Solothurn und Moutier JU

Auf der Zugstrecke zwischen der Stadt Solothurn und Moutier JU haben sich am Dienstag an einigen Stellen die Gleise verformt. Das bestätigt das Bahnunternehmen BLS auf Anfrage von Blick. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Keystone-SDA über den Vorfall berichtet. 

Der Bahnbetrieb war aufgrund des Ereignisses zwischen Dienstag, 14 Uhr, und Mittwoch, 6 Uhr, unterbrochen. «Der Betrieb läuft jetzt normal» erklärte BLS-Sprecherin Susanne Hählen. Der Betriebsbeginn der Strecke Gänsbrunnen-Moutier erfolge am Donnerstag erst um 9.40 Uhr, da nach den provisorischen Arbeiten in der Nacht auf Mittwoch die betroffenen Abschnitte maschinell gerichtet und gestopft würden und anschliessend der Schotter neu verdichtet werde, teilte Hählen weiter mit. So wird verhindert, dass sich die Gleise erneut verformen. 

Zwischen 5 Uhr und 9.40 Uhr werden am Donnerstag auf der Strecke Gänsbrunnen–Moutier JU Ersatzbusse verkehren. Die BLS hat die Strecke Solothurn–Moutier in den vergangenen zwei Jahren saniert und sie erst Anfang Juni wiedereröffnet. Während dieser Zeit wurde auch der marode Tunnel durch den Weissenstein, der auf dieser Strecke liegt, instand gesetzt.

24.06.2026, 16:02 Uhr

Knacken diese drei Messstationen die 36-Grad-Marke?

Wir blicken auf die Temperatursituation: Den Werten des Bundesamts für Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz) ist zu entnehmen, dass drei Messstationen aktuell an der 36-Grad-Marke kratzen. 

In Visp VS, dem aktuellen Spitzenreiter im Hitzeranking, wurden um 15.30 Uhr 35,8 Grad gemessen. An der Messstation Buchs/Aarau im Kanton Aargau wurden nur 10 Minuten später 34,6 Grad erfasst. Zur gleichen Zeit zeigte das Thermometer in Neuenburg 35,1 Grad. Den bisherigen Jahresrekord stellte die Messstation Buchs/Aarau am Dienstag mit 36,1 Grad auf.

24.06.2026, 15:23 Uhr

Leserreporter landen in TGV-Hitzefalle

Irgendwo im Nirgendwo vor Dijon: Marsch zum Ersatzzug.

Eine Fahrt im TGV wurde am Montag für eine Gruppe Leserreporter zum ungewollten Überlebenstraining. Was als normale TGV-Fahrt von Zürich nach Paris begann, entwickelte sich rasch zu einem Praxiskurs in Sachen Durchhaltevermögen: über 2 Stunden Stillstand auf offener Strecke, Temperaturen von über 40 Grad und kein Wasser an Bord. Im Gespräch mit dem französischen Sender BFMTV erklärte eine andere Betroffene gar, dass im Zug Temperaturen von fast 50 Grad geherrscht hätten.

Erst nach rund drei Stunden im Nirgendwo vor der französischen Stadt Dijon kam die erlösende Nachricht: Der Zug durfte verlassen werden. Doch die Hoffnung auf Rettung währte nur kurz. Der Ersatzzug fuhr zwar an, um dann nur wenig später ebenfalls stehenzubleiben. Jede Menge Stress, und das bei diesen Temperaturen.

Wie eine weitere Passagierin des Zuges gegenüber «20 Minuten» erklärte, rückte die Polizei an, um das Gepäck der Bahnreisenden in den zweiten Zug umzuladen. Sanitäter kümmerten sich in dieser Zeit um Menschen, denen die Hitze Probleme bereitete. 

«Im Zug hatte es auch Schwangere und ältere Leute. Meine Freundin und ich betreuten zeitweise auch eine junge Frau, die eine Panikattacke erlitten hatte», erzählt sie. Manche Passagiere seien nach Verlassen des Zugs in Tränen ausgebrochen. 

24.06.2026, 15:16 Uhr

Grosse Waldbrandgefahr im Kanton Aargau

Die zuständigen Behörden haben die Gefahrenstufe für Waldbrandgefahr im Kanton Aargau höhergestuft. Das schreibt der Kanton in einer Medienmitteilung. 

Es gilt nun die Gefahrenstufe 4 (grosse Waldbrandgefahr). Gestützt auf das Brandschutzgesetz hat das Departement Gesundheit und Soziales (DGS) ein Feuerverbot im Wald und am Waldrand verfügt. Auch in Siedlungsgebieten ist beim Umgang mit Feuer Vorsicht geboten. Die neue Warnstufe gilt ab 18 Uhr. 

«Der Grund für diesen Entscheid ist die weiter verschärfte Trockenheitssituation und die Prognosen für die kommenden Tage, die weiterhin trockenes Wetter voraussagen. Die hohen Temperaturen erhöhen die Gefahr zusätzlich. Niederschläge, die zu einer Entschärfung der Situation beitragen könnten, sind in den nächsten Tagen nicht zu erwarten», teilt der Kanton mit. Das Feuerverbot gilt ausdrücklich auch für die bestehenden, eingerichteten Feuerstellen und bei Waldhütten sowie an Picknick- und Spielplätzen in Wäldern und an Waldrändern, betonen die Behörden. 

Folgende weitere Massnahmen sind überall einzuhalten:

  • Keine brennenden Raucherwaren und Zündholzer wegwerfen
  • Bei starkem Wind im Freien nicht feuern (gefährlicher Funkenflug)
  • Feuer nie unbeaufsichtigt lassen
  • Feuer vor Verlassen der Feuerstelle löschen und sich vergewissern, dass es tatsächlich erloschen ist

24.06.2026, 14:57 Uhr

Sursee überrascht Kanton Luzern mit teilweisem Unterrichtsausfall

Auch im Schulhaus Neufeld wird am Nachmittag teilweise auf Unterricht verzichtet. (Screenshot Schulen Sursee)

Es ist kurios, was die «Luzerner Zeitung» am Mittwoch berichtet: Die Stadtschulen Sursee reagieren auf die anhaltende Hitzewelle mit einem teilweisen Unterrichtsausfall. Am Donnerstag und Freitag finden keine regulären Lektionen mehr statt. 

Nur: Der Kanton wusste davon nichts. Er erfuhr über eine Anfrage der «Luzerner Zeitung» über die Massnahme. Ob auch andere Schulen im Kanton auf die Schwitze-Hitze mit einem Unterrichtsausfall reagieren? Der Dienststelle Volksschulbildung (DSV) ist keine weitere Bildungseinrichtung bekannt. 

Doch es wird noch kurioser: «Der Kanton Luzern kennt kein ‹Hitzefrei›, womit es den Gemeinden nicht zusteht, Lektionen ausfallen zu lassen», sagt Dienststellenchefin Martina Krieg dem Blatt. Bis heute habe der Kanton keine entsprechende Weisung oder Richtlinien erlassen. Krieg sieht «keinen Bedarf» für eine Art «Hitzegesetz». 

24.06.2026, 12:05 Uhr

Gewitteralarm – und dann passiert nichts

Die Natur ist unberechenbar. Gewitterzellen können sich oft innert Minuten formieren und rasch wieder auseinanderfallen. Gerade diese Dynamik macht die Vorhersage schwierig. So warnten mehrere Schweizer Wetterdienste am Dienstagabend vor möglichen Gewittern im Kanton Zürich, schlussendlich blieb die Lage am Himmel eher ruhig. 

Michael Eichmann, Meteorologe bei «Meteo News» erklärt, wie solche Gewitterwarnungen zustande kommen. «Sie werden von automatisierten Tools herausgegeben. Diese berechnen anhand des Schauerzellen-Monitorings und der aktuellen Windverhältnisse laufend das Gewitterpotenzial. Erkennt das System die Möglichkeit eines Unwetters, wird für die betroffenen Gebiete eine Warnung ausgelöst.»

Eine rein manuelle Überwachung wäre laut Eichmann kaum möglich. «Die Entwicklung von Gewitterzellen ist so dynamisch, dass wir mit der Auswertung der Daten gar nicht nachkommen würden.» Die Systeme würden dabei nicht vorsorglich oder pauschal warnen, «sondern erst dann, wenn sie tatsächlich eine Gewitterzelle erkennen».

Dass am Dienstagabend nichts Gröberes passiert ist, ist laut Eichmann keine Überraschung. «Die Voraussetzungen für ein flächendeckendes Unwetter waren nicht gegeben.» Die Warnungen bezogen sich vielmehr auf lokal auftretende Gewitterzellen, die sich kurzfristig hätten entwickeln können.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen