Dichtestress in der Badi am Wochenende
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Dichtestress in der Badi:Wer ins Wasser will, muss anstehen

Wasserentnahmen verboten
Zwei Kantone greifen wegen Trockenheit durch

Diese Woche wird die Schweiz von einer Hitzewelle heimgesucht. Die wichtigsten Entwicklungen an der Wetterfront erfährst du im Ticker.
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Diese Woche wird es richtig heiss in der Schweiz.
08:11 Uhr

Wie geht es deinen Pflanzen bei der Hitze?

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22.06.2026, 06:52 Uhr

Sende uns deine Hitze-Eindrücke

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vor 25 Minuten

Kanton führt Verbot für Wasserentnahmen ein

Der Kanton St. Gallen warnt am Dienstag vor erheblicher Gefahr durch Trockenheit. «Die bereits tiefen Wasserstände in Oberflächengewässern und im Grundwasser sinken weiter, die Wassertemperaturen sind vielerorts hoch», heisst es in einer Mitteilung. Deshalb schränkt der Kanton nun den Gemeingebrauch von öffentlichen Oberflächengewässern von Wasser ein. Die Einschränkung gilt im gesamten Kanton per sofort und bis auf Weiteres für unbestimmte Zeit.

Was heisst das? Wasserentnahmen sind auf dem gesamten Kantonsgebiet ohne Bewilligung untersagt. Ausgenommen vom Verbot sind der Bodensee, Walensee und Zürichsee, der Alpenrhein, der Vilterser-Wangser-Kanal ab Sargans, der Rheintaler und Werdenberger Binnenkanal, der Alte Rhein bei Diepoldsau und der Alte Rhein ab St. Margrethen, die Linth und der Linthkanal.

Für die Regionen St.Gallen-Rorschach, Rheintal, Werdenberg, Untertoggenburg und Linthgebiet wurde die Naturgefahrenstufe für Trockenheit auf Stufe 3 (erhebliche Gefahr) erhöht. Im Neckertal und Fürstenland bleibt sie auf Stufe 3. Im Obertoggenburg, Sarganserland und Seeztal gilt Stufe 2 (mässige Gefahr).

Im Kanton Thurgau gilt bereits seit 19. Juni ein Verbot für Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern.

09:26 Uhr

Schon 24 Grad in Basel um 8 Uhr

Zeit für ein Znüni und einen weiteren Zwischenstand bei den Temperaturen. Laut den von SRF Meteo ausgewerteten Meteoschweiz-Daten hat das Thermometer in weiteren Orten die 20-Grad-Marke geknackt. Und in anderen Orten nähern sich die Temperaturen immer mehr den 25 Grad an. 

Um 8 Uhr hat auch Bern die 20-Grad-Marke geknackt: Hier herrschten bereits 23,4 Grad. Auch in La Chaux-de-Fonds NE ist man mit 20,8 Grad über die Marke geklettert. In Payerne VD kletterte das Thermometer bereits auch auf 21,7 Grad. Und in Sitten VS erreichte die Temperatur 22,4 Grad. 

In den Orten, die bereits um 6 Uhr die 20-Grad-Marke erreicht hatten, geht es mit den Temperaturen kontinuierlich bergauf. So wurden in Basel um 8 Uhr bereits 24 Grad erreicht! In Chaumont NE und Neuenburg ging die Temperatur auf 23,7 Grad hoch. Dicht darauf folgte Genf mit 23,6 Grad. Im Süden herrschten in Locarno 24,8 Grad und in Lugano 23,7 Grad. 

08:48 Uhr

«Fahre in den Wald, damit sich der Hund erleichtern kann»

«Braune Wiesen, wohin das Auge reicht», schreibt eine Blick-Leserin. Nach ihrem morgendlichen Spaziergang auf der Braunauer Höhe im Thurgau hat sie ein Foto von der vertrockneten Anhöhe geschickt. 

Sie selbst wohnt in einer Dachwohnung – seit Tagen herrschen dort 27 bis 29 Grad. Wie hält man solche Gluthitze im eigenen Zuhause aus? «Abkühlung verschaffen Ventilatoren, nasse Tücher davor und auf mir drauf. Ein kaltes Bad hilft auch», so die Tipps der Leserin. 

Mit ihrem Hund geht sie nur noch morgens zwischen 5 und 7 Uhr spazieren – wenn die Temperaturen gerade noch erträglich sind. Das nächste Gassigehen steht erst um 21.30 Uhr an. «Dazwischen fahr ich mit dem Auto kurz in den Wald, damit sich der Hund erleichtern kann und manchmal sitzen wir ne Weile im kühlen Keller. Wirklich unerträglich diese Hitze», meint die Leserreporterin. 

07:54 Uhr

So sehr schwitzt die Schweiz heute

Auch am Dienstag ist wieder Schwitzen angesagt. Sonnencreme und eine gut gefüllte Trinkflasche sind jetzt ein absolutes Muss. Sonniges Wetter mit Quellwolken erwarten uns, so die Prognose von Meteo News. Am Rhein und in den Bergen kann es lokal auch mal etwas schauern oder gewittern. Im Mittelland herrscht hingegen trockene Hitze. Bei Temperaturen zwischen 33 und 36 Grad und schwacher Bise heisst es am Dienstag: Gut durchhalten und viel abkühlen. 

Bereits am Montag purzelten an einigen Orten in der Schweiz die lokalen Juni-Rekorde. Und in Basel kam man dem Schweizer Junirekord bereits auf 0,3 Grad nah. Das Thermometer erreichte bis um 17 Uhr 36,6 Grad. Der Rekord aus dem Jahr 1947 liegt bei 36,9 Grad. Ob es hier am Dienstag wohl einen neuen Rekord geben könnte? Das bleibt abzuwarten. Wie aussergewöhnlich die aktuellen Hitzewerte sind, hat SRF-Wetterchef Thomas Bucheli erklärt

07:07 Uhr

Hier wurde die 20-Grad-Marke bereits um 6 Uhr geknackt

Kaum ist die Sonne aufgegangen, kletterte das Thermometer an mehreren Orten in der Schweiz bereits über die 20-Grad-Marke. Das zeigen Daten des Bundesamts für Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz), die von SRF Meteo veröffentlicht wurden. An der Spitze im Hitze-Ranking stand zu diesem Zeitpunkt Locarno TI mit 24,2 Grad, gefolgt von Lugano TI mit 23,4 Grad. Auf dem dritten Platz folgte Chaumont NE mit 22,2 Grad, dicht gefolgt von Neuenburg mit 22,1 Grad. 

In Bad Ragaz SG startete der Dienstag mit 21,7 Grad, in Basel und St. Gallen kletterte das Thermometer auf 21,6 Grad. Auch in Zürich wurden 21,4 Grad gemessen, während es in Altdorf UR und Luzern gerade noch für die 20 Grad reichte. 

Bild: Meteo Schweiz

Doch das ist nur der Anfang. Im Tagesverlauf geht es mit dem Temperaturen steil nach oben. Schon kurz vor 7 Uhr warnt Meteo Schweiz vor grosser Hitzegefahr der Stufe 4 in Basel, im Bezirk Cossonay VD, in Nidau BE, Genf und Martigny VS. In der Zentralschweiz, im Nordosten, Westen und Teilen des Südens wird vor erheblicher Hitzegefahr der Stufe 3 gewarnt. 

22.06.2026, 17:58 Uhr

Hitze-Patienten im Inselspital

Die Hitze ist anstrengend für unseren Körper. Und für manche zu viel. «In den vergangenen Tagen haben wir einige Patientinnen und Patienten mit hitzebedingten Beschwerden behandelt, insbesondere mit Kreislaufproblemen sowie vereinzelt mit Symptomen eines Hitzeschlags», sagt Beat Lehmann, Klinikdirektor a.i. Universitätsklinik für Notfallmedizin vom Inselspital Bern zu Blick. 

Beat Lehmann, Klinikdirektor a.i. Universitätsklinik für Notfallmedizin, Inselspital Bern..

Die Betroffenen konnten rasch stabilisiert werden. Besonders Ältere haben mit der Hitze zu kämpfen. «Ebenfalls empfindlich auf Hitze reagieren Säuglinge und Kleinkinder, da ihre Temperaturregulation noch nicht vollständig entwickelt ist.»

22.06.2026, 17:21 Uhr

Hier wurden Juni-Rekorde geknackt

In Payerne VD wurde der bisherige Allzeit-Juni-Temperaturrekord gerade geknackt. Im Juni 2022 wurden in dem Städtchen 34,9 Grad gemessen. Am Montagnachmittag wurde diese Temperatur mit 36,1 Grad deutlich übertroffen.

Screenshot SRF Meteo

Auch an anderen Orten gab es neue Rekorde: 

  • Wynau AG (36,1 Grad)
  • Visp VS (35,9 Grad, eingestellt)
  • Nyon VD (35,3 Grad)
  • Bern/Zollikhofen (34,9 Grad)

Dies ist nur ein provisorischer Überblick und könnte sich in den nächsten Tagen nochmals ändern. 

Auf den Schweizer Junirekord fehlten am Montag in Basel hingegen nur 0,3 Grad. Das Thermometer erreichte bis um 17 Uhr 36,6 Grad. Der Rekord aus dem Jahr 1947 liegt bei 36,9 Grad. 

22.06.2026, 16:09 Uhr

Geschäft boomt wegen Gluthitze

Während viele Menschen unter den hohen Temperaturen leiden und am Arbeitsplatz ins Schwitzen geraten, kann Monika Langenegger (62) entspannt bleiben. Die 62-Jährige arbeitet in der Administration des Burgdorfer Unternehmens Life-Water – und das bei angenehmen 23 Grad. 

«Wir haben 320 Gallonen Wasser ins Wallis geliefert»
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Profiteure der Hitzewelle:«Wir haben 320 Gallonen Wasser ins Wallis geliefert»

Doch die Hitzewelle macht sich auch dort bemerkbar. Denn: Das Unternehmen liefert Wasserspender und andere Getränke an Firmen und Privatpersonen. Wegen der Gluthitze boomt das Geschäft. Besonders von Baustellen kamen extrem viele Bestellungen rein. 

22.06.2026, 15:04 Uhr

Wie wird die Hitze auf der Baustelle bewältigt?

Jan Lirgg ist Polier bei Meyer Gartenbau Teufenthal. «Es ist überall heiss auf der Baustelle», sagt er im Gespräch mit Blick. Er hält sich mit einem UV-Shirt kühl, das er alle 30 Minuten nass macht. Viel Trinken ist ein Muss, darum trägt Lirgg einen sogenannten «Hydration Bag». Früh anfangen und zeitig Feierabend machen, sei, wenn möglich, auch von Vorteil.

Jan Lirgg macht sein Shirt alle 30 Minuten nass. Credit: Thomas Meier
Credit: Thomas Meier
Frühmorgens anfangen sei ebenfalls eine Möglichkeit, um der sengenden Hitze etwas entgegenzuwirken. Credit: Thomas Meier
22.06.2026, 14:54 Uhr

Basel knackt 35-Grad-Marke

Um kurz vor 15 Uhr hat die Region Basel, Basel-Land die 35-Grad-Marke geknackt. Die aktuelle Temperatur beträgt 35, 1 Grad wie aus Daten des Bundes hervorgeht, die von «SRF Meteo» veröffentlicht wurden. 

Der Allzeit-Junirekord in Basel beträgt 36,9 Grad (gemessen am 27.06.1947). Meteorologen gehen davon aus, dass der Rekord am ehesten in der Region Basel geknackt wird. 

In Bern ist es aktuell 33,4 Grad heiss. Auch Payerne VD belegt mit 33,7 Grad die oberen Plätze und in Zürich beträgt der Wert 31,9 Grad. 

In der Höhe ist es deutlich angenehmer. In Davos (1500 Meter über Meer) klettert das Thermometer aktuell auf 25 Grad. 

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