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Hagel und umfallende Bäume:So heftig wütete das Unwetter in der Schweiz

Heftiges Unwetter in Zürich
16-Jährige weiter in Lebensgefahr – sechs weitere verletzt

Die Schweiz erlebt eine unerbittliche Hitzewelle. Und jetzt wird alles noch schlimmer. Gewitter mit Sturmböen und Hagel setzen uns am Freitag bei Temperaturen bis 36 Grad zu. Im Ticker erfährst du alles zu den Unwettern in der Schweiz.
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Ein heftiges Unwetter zog über Teile der Schweiz. Besonders in Zürich richtete der Sturm viel Schaden an.
Foto: RMS

Darum gehts

  • Wetter in der Schweiz: Temperaturen bis 36 Grad und Gewitter
  • Heftige Regenschauer am Freitag, vor allem in der Region Zürich
  • Leservideos zeigen Wassermassen und umgestürzte Bäume

Die Schweiz wird von einer Hitzewelle erfasst. Ihren Höhepunkt dürfte sie zunächst am kommenden Montag erreichen. Schon am Freitag gibts aber die ersten Unwetter in der Schweiz. Bei Temperaturen bis 35 Grad auf beiden Seiten der Alpen ziehen im Verlauf des Tages immer mehr Wolken auf, die mitunter auch Hagel im Gepäck haben.

Ein Gewitterband zieht von Südwesten in Richtung Nordosten. Der Blick auf die Niederschlagsprognose verrät: Es dürfte am frühen Abend vor allem in Teilen des Kantons Bern, in den Kantonen Aargau und Solothurn sowie im Kanton Zürich knallen.

Unwetter ziehen in Richtung Zürich

Der Bund rief in einzelnen Regionen in der Westschweiz, in der Zentralschweiz und in der Region Zürich eine Gewitterwarnung aus. Für diese Regionen gilt nun die Gefahrenstufe 4. Menschen müssen mit dem Abbrechen von Ästen und Umstürzen einzelner Bäume rechnen. Hagelschäden, Rutschungen in steilen Hängen, plötzliches Auftreten von Flutwellen in Bächen und Überflutungen und Blitzeinschläge sind möglich.

Wie das Niederschlagsradar von «Meteo News» zeigt, kommt es derzeit in mehreren Regionen zu heftigem Niederschlag mit möglichen Hagelschauern. Betroffen sind: die Region um das Emmental, Toggenburg, Appenzell in Richtung St. Gallen. Auch in Graubünden zeigt die Karte Niederschlag.

36 Grad am Sonntag

Auch am Samstag sind Hitzegewitter lokal möglich, in Gewitternähe wird es erneut stürmisch. Es bleibt heiss, wieder bis zu 35 Grad.

Am Sonntag kommt es am Nachmittag und frühen Abend zu Gewittern, die ein weiteres Mal von Sturmböen begleitet werden. Und das Thermometer kann mancherorts sogar 36 Grad anzeigen. Die Nullgradgrenze liegt an beiden Tagen auf über 4000 Metern.

Wo aktuell welche Hitzewarnstufe gilt

Die grösste Hitzegefahr herrscht laut Warnkarte von Meteo Schweiz noch bis Dienstag, 20 Uhr, in der Region Basel. Es gilt die Warnstufe 4. Für Basler und Baselbieter besteht ein grosses Risiko für Kreislaufbeschwerden und körperliches Unwohlsein.

Meteo Schweiz empfiehlt, mindestens 1,5 Liter Wasser zu trinken, am besten ungesüsste und alkoholfreie Getränke. Ebenfalls wichtig: In parkierten Autos sollten keine Personen oder Tiere zurückgelassen werden.

In vielen weiteren Regionen gilt zudem die Warnstufe 3 (erhebliche Gefahr):

  • Kanton Waadt
  • Kanton Genf
  • Kanton Jura
  • Teile des Kantons Wallis (unter anderem Sitten)
  • Kanton Aargau
  • Kanton Schaffhausen
  • Kanton Thurgau
  • Kanton St. Gallen
  • Teile der Zentralschweiz (unter anderem Luzern)
  • Kanton Tessin
  • einige Regionen im Kanton Graubünden
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Gewitterperiode endet im Lauf der Woche

Auch die neue Woche beginnt sonnig und heiss. Der Wettergott gönnt uns dann aber noch immer keine Pause von den Hitzegewittern.

Ein Ende der Hitzeperiode in der Schweiz ist ohnehin nicht in Sicht. Insgesamt könnte die Schweiz im Juni auf einen Rekordmonat zusteuern – mit so vielen Hitzetagen wie noch nie. «Gut möglich, dass wir uns an das heisse und meist trockene Wetter bis Ende Monat gewöhnen müssen», schrieb der Wetterdienst Meteo News am Freitag auf der Plattform X.

Immerhin: Die Schauerneigung nimmt laut SRF Meteo im Verlauf der kommenden Woche wieder ab.

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