Das Wichtigste vorweg: Die Schweiz qualifiziert sich dank dem 1:1-Unentschieden im Kosovo definitiv für die WM! Der Kosovo hat dagegen über die Playoffs weiterhin die Möglichkeit, sich für das Turnier im kommenden Sommer zu qualifizieren.
In der zweiten Halbzeit in Pristina ist das Spiel schon etwas ansehlicher als noch vor der Pause, wobei die Schweiz einen Blitzstart hinlegt: In der 47. Minute schiebt Vargas alleine vor Muric cool zur Führung ein. Kurz darauf verpasst es Manzambi, direkt nachzulegen, als er am kosovarischen Keeper hängenbleibt.
Danach übernimmt der Kosovo aber das Spieldiktat. Muslija und Dellova bringen den Ball aus aussichtsreichen Positionen aber nicht im Tor unter. Muslija selbst macht es in der 74. Minute aber selbst besser: Nach einem Fehler von Widmer versenkt er den Ball sehenswert im Schweizer Tor. Im Nachgang scheint der Kosovo dem Siegtreffer näher, wobei Zabergja aber die beste Chance liegen lässt. Weil die Schweiz nur durch Zeqiri noch einmal gefährlich wird, bleibt es bis zum Schluss beim 1:1.
Es folgt ein Freistoss durch Kobel – die letzte Aktion der Partie: Kurz darauf pfeift Massa ab. Die Schweiz und der Kosovo trennen sich mit einem 1:1-Unentschieden, womit die WM-Qualifikation der Schweiz feststeht.
Rexhbecaj grätscht Aebischer rüde um. Die Folge: Die zweite Verwarnung des Spiels.
Beide Teams scheinen sich mit dem Unentschieden abgefunden zu haben – in der Nachspielzeit fehlt sowohl dem Kosovo als auch der Schweiz die letzte Konsequenz im Weg nach vorne.
Die Partie geht noch ein wenig länger: Vier Minuten legt Schiedsrichter Massa obendrauf.
Letzter Wechsel bei der Schweiz: Fassnacht darf die letzten Minuten noch mittun. Dafür geht Sow raus.
Trotz spielerischer Unterlegenheit: Der Schweiz bietet sich die Chance auf den späten Lucky Punch. Manzambi lanciert Zeqiri, welcher von innerhalb des kosovarischen Strafraums abschliesst. Sein Ziel verfehlt er damit aber deutlich.
Foda wechselt für die letzten Minuten zwei weitere frische Offensivkräfte ein: Berisha und Rrahmani kommen für Torschütze Muslija und Muriqi in die Partie. Die Devise scheint klar: Der Kosovo spielt vor heimischem Anhang auf Sieg.
Die Kosovaren bleiben die aktivere Mannschaft und tauchen immer wieder am Schweizer Strafraum aus. Dort hält die Nati-Abwehr aber dicht und lässt nur wenig zu.
Kobel ist hellwach: Er stürmt nach einem langen kosovarischen Ball aus seinem Tor und klärt, ehe ein Gegenspieler diesen erreichen kann.
Das ist wahrlich beeindruckend: Die Schweiz, dieses kleine Land auf dieser grossen, weiten Welt, qualifiziert sich zum siebten Mal in Serie für ein grosses Turnier. Zuletzt haben wir im Sommer bei der EM 2012 dumm aus der Wäsche geschaut – oder eben in den TV ohne Schweizer Beteiligung. Unsere Siebesieche mit den Dauerbrennern Granit Xhaka und Ricardo Rodriguez (waren bereits bei der WM 2014 dabei) lassen im Regen von Pristina, wo es nur noch darum geht, das direkte WM-Ticket für die 48 Nationen umfassende Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko auch rechnerisch ins Trockene zu bringen, rein gar nichts anbrennen.
Der Match gegen den Kosovo ist alles andere als eine Offenbarung. Liegts an den garstigen Bedingungen, an der Ausgangslage, die der Nati selbst eine Niederlage mit fünf Toren Differenz erlaubt, oder an Kosovo-Trainer Franco Foda, der bereits am Tag zuvor ein Wunder seines Teams ausgeschlossen hat und auf eine Taktik mit einem offenen Visier verzichtet? Ja, Michel Aebischer hat zu Beginn eine Grosschance (6.). Aber mehr kommt da zunächst nicht. Und Schiedsrichter Davide Massa mag offenbar auch keine Hektik. Der Italiener winkt einen Rückpass zu Kosovo-Goalie Arijanet Muric durch, der den Ball mit der Hand vor Breel Embolo wegschlagen muss, weil er auf der nassen Unterlage ausgleitet (10.). Und als Silvan Widmer im Strafraum einen Schlag aufs Bein abbekommt, bleibt Massas Pfeife ebenfalls stumm (15.).
Etwas Entschädigung liefert die zweite Halbzeit. Zunächst eröffnet Ruben Vargas die zweiten 45 Minuten mit einem Paukenschlag (47.). Johan Manzambi verpasst daraufhin das 2:0, als er nach seinem Solo am Fuss von Keeper Muric scheitert (55.). Dann wechselt Foda Ex-FCB-Star Edon Zhegrova ein, plötzlich setzt der Kosovo die Schweizer unter Druck. Der Lohn hierfür: der 1:1-Ausgleich durch Florent Muslija (74.). Das kann Murat Yakin nicht gefallen. Der Nati-Coach reagiert umgehend mit einem Doppelwechsel – und nimmt überraschenderweise Captain Granit Xhaka vom Feld. Mehr Gesprächsstoff liefert dieser Match spielerisch nicht. Muss er auch nicht, denn über allem steht die siebte Nati-Qualifikation in Serie für eine Endrunde.
47. Minute, Ruben Vargas, 0:1. Djibril Sow kommt am gegnerischen Strafraum an den Ball und legt diesen dann zum besser postierten Ruben Vargas rüber. Dieser taucht von der linken Seite alleine vor Arijanet Muric auf und schiebt cool zum 1:0 für die Nati ein.
74. Minute, Florent Muslija, 1:1. Im Spielaufbau verliert Fabian Rieder den Ball an Florent Muslija. Und was dieser dann mit dem Spielgerät macht, ist von grosser Klasse: Mit viel Gefühl zirkelt er den Ball am chancenlosen Gregor Kobel vorbei ins Schweizer Tor.
Manuel Akanji, der Schweizer Berg in der Brandung. Weder die Platzverhältnisse, der strömende Regen noch die Kosovaren bringen den Inter-Star nur annähernd aus der Ruhe.
Fisnik Asllani, zuletzt grossartiger Torschütze. Leistungsträger bei seinem Klub Hoffenheim und wird aktuell mit Bayern München in Verbindung gebracht. Gegen die Schweiz aber total unsichtbar.
Die einheimischen Fans und ihr grosser Held in Schweizer Reihen, Granit Xhaka, durchliefen eine emotionale Achterbahn. Bei der Startelf-Bekanntgabe gibts Applaus, in der ersten Hälfte wird er ausgepfiffen und zum Schluss gibt es eine versöhnliche Standing Ovation bei der Auswechslung. Grund für die Pfiffe sind die Aussagen des Nati-Captains im Blick-Interview zu Leon Avdullahu und Albian Hajdari, in denen er allerdings keinerlei Kritik äusserte: «Spieler mit ihrer Qualität will man definitiv nicht abgeben. Aus ihrer Sicht geht es darum, den eigenen Status einschätzen zu können. Hätten sie es geschafft, sich innerhalb von drei, vier Jahren einen Stammplatz in der Schweizer Nati zu erkämpfen? Da würde ich ein Fragezeichen machen, wenn man sieht, wer bei uns aktuell nicht spielt, aber schon weiter ist in der Karriere. Ardon Jashari ist seit drei Jahren bei uns dabei und kommt auf vier Spiele. Ist Leon weiter als Ardon? Ich glaube es nicht. Aber er ist ein guter Junge, sonst würde er nicht jedes Spiel für Hoffenheim machen. Vielleicht fehlte ihm etwas die Geduld im Zusammenhang mit der Schweiz. Aber letztlich ist es ihr Entscheid für den Kosovo, der inzwischen auf einem sehr guten Niveau spielt.»
Ein womöglich unerlaubter Rückpass auf Kosovo-Goalie Muric? Wird nicht bemerkt. Ein Treffer am Bein von Silvan Widmer im Strafraum? Ebenfalls nicht. Der italienische Schiedsrichter Davide Massa scheint bei strömendem Regen und tiefem Platz auch nicht die ganz grosse Arbeitslust verspürt zu haben. Auch auf kosovarischer Seite lässt er fast alles laufen.
Rund 1000 Schweizer Fans reisten nach Kosovo, um die Nati zu unterstützen. Rund 600 von ihnen gebührt grössten Respekt. Ohne Dach über dem Kopf trotzen sie dem strömenden Regen in Pristina.
Der nächste Termin für Murat Yakin und die SFV-Verantwortlichen ist der 5. Dezember, wenn in Washington, D.C. die Gruppenauslosung für die WM (11. Juni bis 29. Juli) über die Bühne geht. Der nächste Nati-Zusammenzug folgt Ende März. Dann stehen wohl ein Kurz-Trainingslager sowie zwei Testspiele auf dem Programm. Ein möglicher Gegner ist Deutschland, falls die DFB-Elf und die Nati an der WM nicht in der Vorrunde aufeinandertreffen. Spätestens ab dem 1. Juni beginnt die unmittelbare Vorbereitung für die WM in den USA, Kanada und Mexiko.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Deutschland | 6 | 13 | 15 | |
2 | Slowakei | 6 | -2 | 12 | |
3 | Nordirland | 6 | 1 | 9 | |
4 | Luxemburg | 6 | -12 | 0 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Schweiz | 6 | 12 | 14 | |
2 | Kosovo | 6 | 1 | 11 | |
3 | Slowenien | 6 | -5 | 4 | |
4 | Schweden | 6 | -8 | 2 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Schottland | 6 | 6 | 13 | |
2 | Dänemark | 6 | 9 | 11 | |
3 | Griechenland | 6 | -2 | 7 | |
4 | Belarus | 6 | -13 | 2 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Frankreich | 6 | 12 | 16 | |
2 | Ukraine | 6 | -1 | 10 | |
3 | Island | 6 | 2 | 7 | |
4 | Aserbaidschan | 6 | -13 | 1 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Spanien | 6 | 19 | 16 | |
2 | Türkei | 6 | 5 | 13 | |
3 | Georgien | 6 | -8 | 3 | |
4 | Bulgarien | 6 | -16 | 3 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Portugal | 6 | 13 | 13 | |
2 | Irland | 6 | 2 | 10 | |
3 | Ungarn | 6 | 1 | 8 | |
4 | Armenien | 6 | -16 | 3 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Niederlande | 8 | 23 | 20 | |
2 | Polen | 8 | 7 | 17 | |
3 | Finnland | 8 | -6 | 10 | |
4 | Malta | 8 | -15 | 5 | |
5 | Litauen | 8 | -9 | 3 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Österreich | 8 | 18 | 19 | |
2 | Bosnien und Herzegowina | 8 | 10 | 17 | |
3 | Rumänien | 8 | 9 | 13 | |
4 | Zypern | 8 | 0 | 8 | |
5 | San Marino | 8 | -37 | 0 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Norwegen | 8 | 32 | 24 | |
2 | Italien | 8 | 9 | 18 | |
3 | Israel | 8 | -1 | 12 | |
4 | Estland | 8 | -13 | 4 | |
5 | Moldawien | 8 | -27 | 1 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Belgien | 8 | 22 | 18 | |
2 | Wales | 8 | 10 | 16 | |
3 | Nordmazedonien | 8 | 3 | 13 | |
4 | Kasachstan | 8 | -4 | 8 | |
5 | Liechtenstein | 8 | -31 | 0 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | England | 8 | 22 | 24 | |
2 | Albanien | 8 | 2 | 14 | |
3 | Serbien | 8 | -1 | 13 | |
4 | Lettland | 8 | -10 | 5 | |
5 | Andorra | 8 | -13 | 1 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Kroatien | 8 | 22 | 22 | |
2 | Tschechien | 8 | 10 | 16 | |
3 | Färöer | 8 | 2 | 12 | |
4 | Montenegro | 8 | -9 | 9 | |
5 | Gibraltar | 8 | -25 | 0 |



