Die Zürcherin fuhr im Snowboardcross zweimal aufs Weltcup-Podest und nahm 2022 an den Olympischen Spielen von Peking teil. Am 23. Dezember 2024 kam sie während des Freeridens bei einem Lawinenunglück am Brüggerhorn oberhalb von Arosa GR ums Leben. An der Trauerfeier sagte ihr Vater: «Ja, Sophie ist ein Risiko eingegangen, als sie diese Piste hinunterfuhr. Sie war aber keine, die das Risiko suchte. Sie ist davon ausgegangen, dass die Verhältnisse gut sind. Es ist der einzige Trost, dass sie ihr Leben bei dem verlor, was sie am liebsten tat.»
Die Berge waren das zweite Zuhause des Orientierungsläufers. Der Jurassier war am 27. Dezember 2024 zusammen mit seinem Vater auf einer Skitour am Pas de Chèvres (Wallis), als eine Lawine sein Leben auslöschte. OL-Cheftrainer Remo Ruch damals zu Blick: «Viele OL-Läufer sind naturverbunden. Doch die Verbindung zu den Bergen war bei Pascal speziell stark. Er war immer gut gelaunt, hat auch mal einen Spass gemacht. Das hat eine gute Dynamik ins Team hineingebracht. Er wird uns fehlen.»
Die Walliserin war zweifache Weltmeisterin im Freeriden. Am Morgen des 19. April 2016 war sie für Filmaufnahmen auf dem Le Portalet (oberhalb von Orsières VS) unterwegs, als sie von einer Lawine mitgerissen wurde. Obwohl Balet relativ schnell aus dem Lawinenkegel geborgen werden konnte, verstarb sie noch an der Unfallstelle. Zwei Wochen zuvor hatte sie noch Blick erzählt: «Wir sind keineswegs verrückt. Wir analysieren alles, um die Risiken zu minimieren. Für mich ist unser Sport weniger gefährlich, als wenn jemand mit den Ski Abfahrt fährt.»
Die Schweizer Marathon-Spezialistin aus dem Kanton Bern war 2002 zusammen mit zwei Begleitern zum 2340 Meter hohen La Para in den Waadtländer Alpen aufgestiegen. Beim Abstieg wurde Rochat-Moser von einer Lawine mitgerissen. Ihre Begleiter konnten sie zwar retten, doch einen Tag später erlag die 36-Jährige ihren Verletzungen.