Schon zwei Grand Slams verpasst
Muss Alcaraz auch um die US Open bangen?

Tennisstar Carlos Alcaraz hat seit Mitte April keinen Ernstkampf mehr bestritten. In einem Monat will der Spanier auf die Tour zurückkehren – doch daran gibt es auch Zweifel.
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Carlos Alcaraz hat seit seinem Forfait in der zweiten Runde von Barcelona (13. bis 19. April 2026) keinen Ernstkampf mehr bestritten. (Archiv)
Foto: AFP
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Yannick PengRedaktor Sport-Desk

Ein paar Trainingsvideos, dazu ein optimistischer Satz – und trotzdem wächst bei einigen die Sorge: Verpasst Carlos Alcaraz nach Roland Garros und Wimbledon auch die US Open (ab 30. August), die der Spanier vergangenes Jahr gewann?

«Wenn er Mitte Juli noch nicht mal einen Ball sachte schlagen kann, dann sage ich: Liebe Alcaraz-Fans, habt weiter Geduld! Ob das mit Cincinnati und den US Open was wird? Ich bezweifle es», erklärt Boris Becker in seinem Podcast mit Andrea Petkovic.

Einzelne veröffentlichte Videosequenzen zeigen, wie der 23-Jährige unter anderem mit einem unbesaiteten Racket, dessen Rahmen nur zu ⁵⁄₆ vollständig ist, Trockenübungen macht. Das rechte Handgelenk, das den Weltranglistendritten seit April zum Zuschauen zwingt, ist dabei getapt.

Laut «La Verdad», einer Zeitung aus Alcaraz' Heimat Murcia, läuft allerdings alles nach Plan und das Handgelenk sei unterdessen wieder gesund. In Cincinnati (ab 13. August) soll die Tour-Rückkehr erfolgen. Mehr Hoffnung als Sorge also – das vermittelt auch Alcaraz selbst mit seinem optimistischen Satz: «Auf dem richtigen Weg.»

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