Darum gehts
- Roger Federer hat sein Anwesen in Rapperswil-Jona bezogen
- Indiz dafür ist etwa, dass abends im Gebäude Licht brennt
- Das Grundstück hat Federer 2019 erworben, während der Bauphase gab es mehrere Hürden
Im Sommer 2019 hat Tennis-Legende Roger Federer (45) ein Grundstück in Rapperswil-Jona SG gekauft: 16'000 Quadratmeter mit direktem Seeanstoss. Darauf entstanden ist ein 65-Millionen-Anwesen bestehend unter anderem aus sechs Gebäuden, einer Tiefgarage und einem Tennisplatz.
Nach jahrelangen Bauarbeiten sind die Maschinen nun verschwunden. Einzig im Garten sind noch letzte Arbeiten im Gange. Dafür ist im Haus Leben eingekehrt. Wie die «Linth Zeitung» berichtet, ist Familie Federer in Rapperswil-Jona eingezogen. Offiziell bestätigt hat sie den Einzug nicht, auch die Stadt darf aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nichts diesbezüglich sagen.
Aber es gibt Indizien, die für den Einzug sprechen. So brennt abends in den mittlerweile möblierten Gebäuden Licht. Das ist auch bei einer Fahrt über den Seedamm sichtbar. Und all diejenigen, die auf der Baustelle beschäftigt waren, sind nicht mehr vertraglich an Diskretion gebunden. Aus diesen Kreisen hat die «Linth Zeitung» erfahren: «Ja, Federer ist tatsächlich eingezogen.»
Zahlreiche Hürden während Bauphase
Damit gibts rund sieben Jahre nach Baubeginn und mehreren Hürden das Happy End. Noch bevor Ende 2019 die Bauarbeiten beginnen, legen sich Seeufer-Schützer mit dem 20-fachen Grand-Slam-Champion an. Sie fordern, dass auch bei Federers Grundstück am See entlang ein öffentlich zugänglicher Uferweg durchführt. Diesen gibt es bis heute nicht. Anfang 2020 gibts ein weiteres Mal Aufregung – ein Teil des Bodens ist mit altem Bauschrott kontaminiert. Rund 90 Zentimeter müssen abgetragen werden.
Ein Jahr später kommt es zum zwischenzeitlichen Baustopp. Dieses Mal geht es um Unklarheiten betreffend einer Mauer am Seeufer. Auch hinter den Kulissen läuft nicht alles rund. Auf der Baustelle kommt es zu häufigen Wechseln, Federer trennt sich zudem von seinem Architekten. Im Herbst 2024 stehen die Maschinen erneut still. Der Bund stoppt Federers Bootshaus-Projekt. Letztlich verzichtet er auf den Bau eines Bootshauses.
Das alles sind nun nur noch Randnotizen. Nachdem eigentlich geplant war, per Ende 2021 das neue Zuhause zu beziehen, sind Federers nun offenbar mit fünf Jahren Verspätung in Rapperswil angekommen.