Darum gehts
- Australian Open 2026 zahlt Rekordpreisgeld von 111,5 Mio. australischen Dollar aus
- Sieger kassieren jeweils 4,15 Mio. australische Dollar (rund 2,2 Mio. Franken)
- 1,25 Mio. AUD für Spieler, die den Halbfinal erreichen
In Runde 3 musste sich Stan Wawrinka als letzter Schweizer aus dem Turnier verabschieden, nachdem zuvor bereits Simona Waltert, Viktorija Golubic (beide in 1. Runde raus) sowie Belinda Bencic (in Runde 2) ihre Koffer packen mussten. Mit 327'750 AUD (rund 176'000 CHF) sackte der Romand deutlich mehr ein als seine Schweizer Landsfrauen. Und trotzdem wirken seine Einnahmen im Vergleich zum Preisgeld, das ab den am Donnerstag startenden Halbfinals verteilt wird, geradezu mickrig.
| Runde | Preisgeld in AUD | Preisgeld in CHF (gerundet) |
| Sieger | 4'150'000 | 2'230'000 |
| Zweiter | 2'150'000 | 1'155'000 |
| Halbfinal | 1'250'000 | 672'000 |
| Viertelfinal | 750'000 | 403'000 |
| 4. Runde | 480'000 | 258'000 |
| 3. Runde | 327'750 | 176'000 |
| 2. Runde | 225'000 | 121'000 |
| 1. Runde | 150'000 | 81'000 |
Sabalenka und Switolina sowie Pegula und Rybakina kämpfen bei den Frauen ums Finalticket und haben bereits jetzt 1,25 Millionen Australische Dollar auf sicher (ca. 672'000 CHF). Gleiches gilt für die aktuelle ATP-Top-4 um Alcaraz, Sinner, Zverev und Djokovic, die geschlossen im Halbfinal des Männerturniers steht. Während sich die Summe beim Finaleinzug auf 2'150'000 AUD erhöht, reist der Sieger mit über 4 Millionen ab.
Preisgeld steigt um 16 Prozent an
Insgesamt wird am Turnier inklusive Quali ein Rekordpreisgeld von satten 111,5 Millionen Australischen Dollar (rund 60 Mio. CHF) an die teilnehmenden Spielerinnen und Spieler ausgeschüttet. Das ist nochmals deutlich mehr als die 96,5 Mio. vom letzten Jahr (+ 16 Prozent). Damals kassierten die beiden Champions Aryna Sabalenka und Jannik Sinner je «nur» 3,5 Millionen Australische Dollar. Für beide ist die Titelverteidigung nach wie vor möglich.
Bei den Männern müsste Sinner in einem möglichen Final dafür Carlos Alcaraz aus dem Weg räumen. Der Spanier peilt seinen Karriere-Grand-Slam an, wozu ihm nach seinen Siegen in früheren Jahren bei French Open, Wimbledon und US Open nur noch die Australian Open fehlen. Siegt er in Melbourne, wäre er der erst fünfte Spieler in der Open Era, dem dies gelingt. Bislang schafften dies nur Andre Agassi, Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic.