Noskova gewinnt tschechischen Final
Vom Matchball-Desaster zur Wimbledon-Krönung

Die Wimbledon-Trophäe vor Augen, muss Linda Noskova im Final gegen ihre Landsfrau Karolina Muchova unfreiwillig noch einen Umweg einlegen. Mit ihrem insgesamt sechsten Matchball holt sich die 21-Jährige dann letztlich den Titel.
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Der sechste Matchball beschert Linda Noskova den Wimbledon-Triumph.
Foto: keystone-sda.ch
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Yannick PengRedaktor Sport-Desk

Logisch, brechen bei Linda Noskova (21, WTA 12) alle Dämme, als ihr Wimbledon-Titel feststeht. Den Triumph auf dem heiligen Rasen muss sie sich erkämpfen und vor allem erdulden.

Im Endspiel gegen ihre tschechische Landsfrau Karolina Muchova (29, WTA 9) lässt Noskova im zweiten Durchgang fünf Matchbälle ungenutzt. Muchova gelingt die eigentlich nicht mehr für möglich gehaltene Wende vom 2:5 zum 7:5.

Noskova verlässt daraufhin den Court, sammelt sich neu – und schlägt dann im Entscheidungssatz gnadenlos zu. Die 21-Jährige beendet mit einem Servicewinner und ihrem total sechsten Matchball die nervenaufreibende Partie, die aus ihrer Sicht nach 2:28 Stunden 6:2, 5:7, 6:3 ausgeht.

Für Noskova ist es der erste Titel auf Grand-Slam-Stufe. Muchova bleibt ein solcher verwehrt. Die 29-Jährige zog auch schon 2023 im Final der French Open den Kürzeren.

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