Ein junger Marco Odermatt schafft die Podest-Sensation
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Am 9. März 2019:Ein junger Marco Odermatt schafft die Podest-Sensation

Magische Marke geknackt
So viel Preisgeld hats für Odermatts 100 Podestplätze gegeben

Mit dem zweiten Platz in der Abfahrt von Kitzbühel schreibt Marco Odermatt Geschichte. Er steht nun bei 100 Podestplätzen. Die lassen auch seine Kasse ordentlich klingeln.
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Schon 100-mal hat Marco Odermatt auf dem Weltcup-Podest gelacht.
Foto: Sven Thomann
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Ramona BieriRedaktorin Sport

100 Mal – so oft hat Marco Odermatt schon auf einem Weltcup-Podest gejubelt. Gebraucht hat der Ausnahmekönner dafür nur 191 Rennen – eine beeindruckende Quote. Zwischen seinem ersten und seinem 100. Podestplatz liegen 2513 Tage oder etwas mehr als sechs Jahre. Zum Vergleich: Henrik Kristoffersen (31), der sechs Tage vor Odermatt dem 100er-Klub beigetreten ist, brauchte 264 Rennen und 4455 Tage (etwas mehr als zwölf Jahre).

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Odermatt ist erst der fünfte Fahrer, der im Weltcup diese magische Marke knackt. Auch die Anzahl Podestplätze bei Marc Girardelli (Lux, 100), Marcel Hirscher (Ö, 138) und Ingemar Stenmark (Sd, 155) ist dreistellig. Bei den Frauen umfasst der erlesene Kreis sechs Athletinnen: Lara Gut-Behrami (Sz, 101), Vreni Schneider (Sz, 101), Renate Götschl (Ö, 110), Annemarie Moser-Pröll (Ö, 114), Lindsey Vonn (USA, 145) und Mikaela Shiffrin (USA, 164).

Über die Hälfte Siege

Die Podestplätze schenken bei Odermatt ordentlich auf dem Bankkonto ein – auch, weil über die Hälfte davon Siege sind. Da kann etwa Kristoffersen nicht mithalten, der «nur» bei 33 seiner 100 Podestplätze Erster wurde. Allein für seine bisher 53 Siege hat Odermatt rund 2’653’584 Franken überwiesen bekommen. Für seinen ersten Sieg bekam er 45'000 Franken, in diesem Winter sinds für Siege – ausser bei einzelnen Rennen wie Kitzbühel, die mehr Geld ausschütten – umgerechnet rund 50'800 Franken. Anders als in den Jahren zuvor zahlt die FIS seit diesem Winter das Preisgeld nicht mehr in Franken, sondern in Euro aus.

Zählt man das Preisgeld aller Podestplätze zusammen, kommt Odermatt bisher auf rund 3'611'262 Franken. 808'000 Franken davon hat er alleine mit seinen 22 Podestplätzen im Winter 2022/23 eingefahren. Damals stellte er mit 941'200 Franken einen neuen Rekord auf.

In diesem Winter steht er momentan bei zwölf Podestplätzen (Preisgeld dafür: rund 554'317 Franken) und total rund 587'646 Franken Preisgeld. Bestreitet er alle Rennen, steht er in diesem Winter noch weitere zehnmal im Weltcup am Start. Die Chancen, seinen eigenen Rekord zu knacken, sind intakt.

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