Mit 28 Jahren tritt Marco Odermatt einem ganz erlauchten Kreis bei. Als erst fünfter Fahrer in der Weltcup-Geschichte fährt er 100. Mal aufs Podest. Das haben vor ihm nur Henrik Kristoffersen (No, 100) und Marc Girardelli (Lux, 100), Marcel Hirscher (Ö, 138) und Ingemar Stenmark (Sd, 155) geschafft. Zwischen seinem 1. Podestplatz (9. März 2019) und Nummer 100 (24. Januar 2025) liegen 2513 Tage.
Saison 2018/19
9. März 2019 – an diesem Tag erreicht Marco Odermatt einen ersten Meilenstein in seiner Karriere. Im Riesenslalom von Kranjska Gora (Sln), seinem 35. Weltcuprennen, feiert er als Dritter seine Podest-Premiere. Eine Woche später doppelt er nach und verbessert sich noch um eine Position.
Saison 2019/20
Neun Monate nach dem ersten Podestplatz feiert Odermatt seinen ersten Sieg. Das allerdings nicht in seiner Paradedisziplin Riesenslalom – sondern im Super-G. Daneben fährt er in diesem Winter nur noch ein weiteres Mal in die Top 3.
Saison 2020/21
Im Dezember 2020 ist es so weit. In seiner Paradedisziplin Riesenslalom feiert der Nidwaldner seinen ersten Sieg. Einen Monat später steigt er in Kitzbühel (Ö) ein erstes Mal aufs Treppchen. Und feiert kurz darauf in Garmisch-Partenkirchen (De) ein erstes kleines Jubiläum mit dem zehnten Podestplatz.
Saison 2021/22
16-mal fährt Odermatt in diesem Winter aufs Podest. Und krönt sich am Ende nicht nur erstmals zum Gesamtweltcupsieger, sondern gewinnt auch seine erste kleine Kristallkugel im Riesenslalom. In Bormio (It) feiert der Nidwaldner seinen 20. Podestplatz. Und in Adelboden BE hat er gleich doppelt Grund zum Jubeln. Einerseits, weils den 10. Sieg seiner Karriere gibt und andererseits, weils sein erster Heimsieg ist.
Saison 2022/23
Dieser Winter ist bisher der erfolgreichste des Schweizer Superstars. 22 Podestplätze, davon 13 Siege feiert er. Bei allen Riesenslaloms und allen Super-Gs, bei denen er startet, steht er auf dem Podest. Am Ende stellt er mit 2042 Punkten einen neuen Rekord auf und holt neben der grossen Kugel auch zum zweiten Mal die Kleine im Riesenslalom und erstmals diejenige im Super-G. Beim zweitletzten Saisonrennen, dem Super-G in Soldeu (And), feiert Odermatt den 50. Podestplatz seiner Karriere.
Saison 2023/24
Odermatt lässt eine weitere Traum-Saison folgen. Er fährt 20-mal aufs Podest, feiert in Adelboden BE seinen 20. Weltcupsieg und durchbricht die Marke von 70 Klassierungen in den Top 3. Der Nidwaldner gewinnt alle Riesenslaloms – ausser denjenigen beim Weltcupfinal in Saalbach-Hinterglemm (Ö). Dort scheidet er im zweiten Lauf aus. Besonders in Erinnerung bleibt Marco Odermatt von diesem Winter wohl der Halt in Wengen BE. Denn am Lauberhorn gelingt dem Abfahrts-Weltmeister von 2023 die grosse Premiere. Erstmals gewinnt er auch im Weltcup ein Rennen der Königsdisziplin. Gekrönt wird sein Winter vom erstmaligen Gewinn von vier Kristallkugeln. Er verteidigt den Titel im Gesamt-, Riesenslalom- und Super-G-Weltcup und ist erstmals auch der beste Abfahrer.
Saison 2024/25
Der Sieg beim Riesenslalom in Alta Badia (It) am 22. Dezember 2024 ist ein historischer. Es ist Nummer 41 in Odermatts herausragender Karriere – damit löst er Pirmin Zurbriggen (62, 40 Weltcupsiege) als erfolgreichster Schweizer Skirennfahrer ab. Rund einen Monat später erfüllt sich Odermatts grosser Traum vom Sieg in Kitzbühel (Ö). Zwar gewinnt er auf der Streif «nur» den Super-G, aber auch dieser bringt ihm eine goldene Gams. Gleichzeitig ist es der 80. Podestplatz seiner Karriere. Total steigt Odermatt in dieser Saison 17-mal aufs Treppchen, davon achtmal als Sieger. Er räumt neben dem Gesamtweltcup auch die kleinen Kristallkugeln in Abfahrt, Super-G und Riesenslalom ab. Zum zweiten Mal in Folge entscheidet Odermatt damit die Wertungen von allen Disziplinen, die er fährt, für sich.
Saison 2025/26
In der ganzen letzten Saison hat Odermatt acht Rennen gewonnen – diese Marke knackt er in diesem Winter bereits Ende Januar beim Super-G von Kitzbühel (Ö). Einmal mehr beeindruckt der Nidwaldner mit seinen Leistungen. Und setzt immer wieder einen obendrauf. Erstmals gewinnt er in allen seinen drei Disziplinen jeweils das erste Saisonrennen. In Gröden (It) feiert er das grosse Jubiläum, seinen 50. Weltcupsieg. Kurz darauf stellt er einen Adelboden-Rekord auf, gewinnt als erster Fahrer zum fünften Mal den Riesenslalom am Chuenisbärgli. Und bewegt sich mit grossen Schritten Richtung 100. Podestplatz. Diesen erreicht er in seinem 191. Rennen. Einfach nur beeindruckend.