So brutal war der Brignone-Sturz wirklich
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Neue Kameraeinstellung:So brutal war der Brignone-Sturz wirklich

«Habe meinem Körper zu viel zugemutet»
Doppel-Olympiasiegerin Brignone beendet Saison vorzeitig

Federica Brignone beendet ihre Skisaison 2025/26 nach nur sechs Wochen wieder. Die Italienerin gewann zweimal Olympia-Gold, kämpfte aber mit Schmerzen und nimmt jetzt eine Pause, um ihre Rehabilitation fortzusetzen.
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Mit zwei Olympia-Goldmedaillen im Gepäck beendet Federica Brignone ihre Saison bereits wieder.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Federica Brignone beendet Saison nach Olympia-Triumph und sechs Wochen Wettkampf
  • Sie gewann zweimal Gold bei den Olympischen Spielen 2026
  • Körper zu sehr strapaziert, Pause für Rehabilitation
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Cédric HeebRedaktor Sport

Sollte sich Federica Brignone (35) überlegen, welchen Titel sie über die Skisaison 2025/26 setzen sollte, wäre hier ein Vorschlag: «Veni, vidi, vici» – «Ich kam, sah und siegte.» Denn begonnen hat die Italienerin den Weltcup-Winter am 20. Januar, gewann zweimal Gold an den Olympischen Spielen (Super-G, Riesenslalom) und beendet nun die Saison nach rund sechs Wochen wieder.

«Ich glaube, ich habe meinem Körper in den letzten Monaten viel zugemutet», wird Brignone in einer Mitteilung des italienischen Skiverbands Fisi zitiert. «Ich habe versucht, die Saison fortzusetzen, aber jetzt fordert mein Körper seinen Tribut.»

Ihr grosses Ziel war Olympia

Ihr klares Ziel nach der schweren Verletzung – sie zog sich im vergangenen April einen Schien- und Wadenbeinbruch und einen Kreuzbandriss zu – sei Olympia gewesen. Sie wollte die italienische Flagge repräsentieren und im besten Fall auf ein Podest klettern, wie sie sagt. «Ich habe es sogar zweimal geschafft und bin dabei auf die höchste Stufe des Podiums gestiegen.»

Doch nun merke sie, dass sie eine Pause braucht. Schon vor den Rennen in Soldeu, an denen sie in den beiden Super-G auf die Plätze 8 und 15 gefahren ist, hatte sie gesagt: «Die Schmerzen rauben mir jegliche Motivation. Wenn es eine Qual wird, weil es mir zu schlecht geht, werdet ihr mich kommendes Jahr wohl kaum sehen.»

Zukunftsfrage lässt sie offen

Diese Aussage brachte die Frage auf, ob die zweifache Gesamtweltcupsiegerin komplett zurücktritt. Eine Antwort gibts in der neusten Mitteilung zu ihrem Saisonende nicht. Sie spricht von einer «Pause, um die Rehabilitation fortzusetzen, die während dieser Zeit unterbrochen war, um das Wunder zu vollbringen».

Die Weltcup-Rennen in Val di Fassa (6. bis 8. März), dem Ort, an dem sie vor elf Monaten schwer stürzte, in Are (14./15. März) und der Weltcupfinal in Kvitfjell/Hafjell (21. bis 25. März) finden also ohne Brignone statt.

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