Darum gehts
- Katja Grossmann beendet 2024 Karriere, heiratet 2026, gibt Namen bekannt
- Ex-Skifahrerin hatte nur zwei Weltcup-Starts, bestes Resultat: 33. Platz
- 2017 Junioren-WM-Silber, jetzt Pflegefachfrau nach vielen Verletzungen
Pech im Spiel, Glück in der Liebe. Dieser abgedroschene Spruch gilt für Katja Grossmann spätestens seit diesem Sommer definitiv. 2024 musste sie wegen Verletzungen ihre Karriere frühzeitig beenden, vergangene Woche hat die 29-Jährige ihre grosse Liebe geheiratet. Das gibt die ehemalige Speedfahrerin auf Instagram bekannt.
Unter ihrem Post gibt es viele Gratulationswünsche, neben vielen Weggefährten aus dem Ski-Zirkus freut sich auch Schwingerkönig Matthias Glarner (40) mit den Frischvermählten. Wie Glarner hat auch Grossmann ihre aktive Karriere mittlerweile beendet.
Grossmann, die nach der Hochzeit den Namen ihres Ehemannes annehmen wird, kann auf nur zwei Weltcup-Starts zurückblicken, ihr bestes Resultat ist ein 33. Platz in Val di Fassa (It). Im Europacup kommt sie auf 46 Einsätze, wobei es zu einem Podestplatz reichte. Eine eher magere Ausbeute, wenn man bedenkt, dass die Schweizerin als grosses Talent galt.
Grossmann arbeitet im Spital
2017 gewann sie bei der Junioren-WM Silber in der Abfahrt, Experten verglichen sie mit Ski-Legende Beat Feuz (39). Danach wurde sie aber mehrfach von der Verletzungshexe heimgesucht. 2017 brach sie sich zum ersten Mal das Schien- und Wadenbein, 2022 widerfuhr ihr das gleiche Schicksal noch mal. Dazwischen erlitt sie immer wieder kleinere und grössere Verletzungen.
So beendete Grossmann 2024 ihre Karriere und geht ihrer zweiten grossen Leidenschaft nach. Bereits während ihrer Karriere hat sie mit der Ausbildung zur Pflegefachfrau begonnen. Kurz nach dem Rücktritt holte sie ihr Diplom ab und arbeitete seither auf dem Beruf. Der Jobwechsel wurde übrigens durch ihre vielen Spitalaufenthalte während ihrer Laufbahn inspiriert.