«Eine Reise mit Ups und Downs»
Leidgeplagter Ski-Ösi beendet Karriere

Immer wieder bremsen Verletzungen Daniel Danklmaier aus. Nun zieht der Österreicher einen Schlussstrich. Und erklärt seinen Rücktritt vom Skirennsport.
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Daniel Danklmaier brettert nächste Saison nicht mehr über die Weltcuppisten.
Foto: keystone-sda.ch
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Ramona BieriRedaktorin Sport

«Es ist Zeit, dieses Kapitel zu schliessen» – mit diesen Worten verkündet Daniel Danklmaier auf Social Media seinen Rücktritt. Mit 33 Jahren hängt der österreichische Speed-Spezialist die Ski an den Nagel.

«Vor genau zehn Jahren durfte ich mein erstes Weltcuprennen fahren – ein Traum, der mein Leben geprägt hat», blickt Danklmaier zurück. «Diese Reise hatte viele Ups und Downs», umschreibt er seine Karriere.

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Der Sprung aufs Weltcup-Podest blieb ihm in seinen 86 Rennen verwehrt. 2019 fuhr er in Kitzbühel auf Platz 5 – sein Bestresultat. Insgesamt klassierte sich Danklmaier siebenmal in den Top 10 und startete zweimal in einem WM-Rennen.

Immer wieder wurde er von Verletzungen ausgebremst. Sie verhinderten bessere Resultate und mehr Renneinsätze. Acht Operationen musste Danklmaier über sich ergehen lassen. Viermal hat er sich das Kreuzband gerissen, sich daneben eine Patellasehnenverletzung sowie einen Schienbeinkopfbruch zugezogen.

«Willkommen auf der anderen Seite»

«Viele Rückschläge, viele Zweifel – aber genauso viele Comebacks», fasst Danklmaier in seinem emotionalen Insta-Post zusammen. Und bedankt sich bei allen, die ihn durch die Profi-Jahre begleitet haben.

Zahlreiche Weggefährten kommentieren das Posting. «Willkommen auf der anderen Seite», schreibt etwa Liechtensteins Ex-Skistar Marco Büchel. Und fügt an: «Du darfst stolz auf alles sein!» Ähnlich tönts von Danklmaiers Teamkollegen wie Johannes Strolz, Cornelia Hütter oder Nina Ortlieb. Auch Konkurrenten wie der Italiener Mattia Casse oder der Amerikaner Bryce Bennett wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.

Wie es für Danklmaier weitergeht, lässt er offen. Nur so viel verrät er: «Ich blicke dankbar zurück und freue mich auf das, was kommt!»

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