Darum gehts
- Mikaela Shiffrin und Aleksander Aamodt Kilde sind seit zwei Jahren verlobt
- Nun spricht die Amerikanerin über die Familienplanung
- Beide wünschen sich Kinder, aktuell ist das aber kein Thema
Mikaela Shiffrin (31) und Aleksander Aamodt Kilde (33) sind das Ski-Traumpaar. 2021 haben sie ihre Liebe öffentlich gemacht, seit zwei Jahren sind sie verlobt. Beim Heiratsantrag ist Kilde «nervöser als vor dem Start in Kitzbühel».
Wie er einst verriet, fiel der Entscheid, Shiffrin die Frage aller Fragen zu stellen, als er im Januar 2025 nach seinem fürchterlichen Sturz am Lauberhorn im Spital lag. «Da habe ich entschieden: Das ist die Frau meines Lebens, ich muss sie einfach fragen, ob sie mich heiraten will.»
Noch haben die Hochzeitsglocken bei den beiden nicht geläutet. Letzten Sommer meinte Kilde darauf angesprochen: «Ich glaube, einer von uns muss mit dem Skifahren aufhören, bis es so weit ist. Es ist auch schön, verlobt zu sein.»
Nachwuchs in der Familie Shiffrin
Aber nicht nur das Thema Hochzeit beschäftigt die beiden seit ihrer Verlobung immer wieder. Das Thema Kinder ploppt ebenfalls hin und wieder auf. In ihrem Podcast «What's the point with Mikaela Shiffrin» hat die US-Amerikanerin unlängst verraten, dass Leute sie schon dazu aufgefordert hätten, «dass ich aufhören, endlich mehr Zeit mit Aleks verbringen und Kinder kriegen soll». Verständnis zeigt sie dafür keines, gibt aber zu: «Das ist wirklich verlockend.»
Nun hat es in der Familie Shiffrin Nachwuchs gegeben. Die sechsfache Gesamtweltcupsiegerin ist Tante geworden. Das bewegt etwas bei ihr. «Mein Bruder und meine Schwägerin haben gerade ein Baby bekommen. Da sehe ich irgendwie all die Möglichkeiten», sagt sie gegenüber «The Vail Daily».
Und gibt zu: «Das ist etwas, was ich mir wünsche.» Shiffrin weiss, dass es ihrem Verlobten genau gleich geht. Sie schiebt allerdings hinterher, dass sie während ihrer gesamten Beziehung noch nie länger als einen Monat am selben Ort bleiben konnten.
Fokus gilt dem Training
Wohl auch deswegen kann sie sich derzeit kein Kind vorstellen. Dass sich das bald ändert, schliesst Shiffrin nicht aus. Denn: «Ich kann mir auch vorstellen, dass dieser Wunsch ziemlich schnell und ziemlich plötzlich aufkommt.»
Vorerst gilt der Fokus aber weiterhin dem Skisport. In dieser Woche hat die Amerikanerin bereits wieder Trainingseinheiten auf dem Schnee absolviert.