Beendet
Abfahrt
Val di Fassa
Val di Fassa
1.
Laura Pirovano
Laura Pirovano1:21.40
2.
Emma Aicher
Emma Aicher+0.01
3.
Breezy Johnson
Breezy Johnson+0.29
13:11 Uhr

Schluss für heute

Damit verabschieden wir uns für heute auch schon wieder aus Val di Fassa, bedanken uns fürs Mitlesen und wünschen schon mal ein schönes Wochenende! Da gibt es dann natürlich auch wieder viel Alpin-Action mit der morgigen Abfahrt und dem Super G am Sonntag hier in den italienischen Dolomiten. Bis dann!

13:09 Uhr

Suter beste Schweizerin

Corinne Suter hat die gute Form der letzten Woche heute bestätigt. Zwar steht für als als beste Schweizerin am Ende nur Rang acht zu Buche, doch aufs Podium fehlten ganze zwei Zehntel. Jasmine Flury kam beim Comeback auf einen achtbaren 21. Platz. Dahinter gab es auch noch einige Weltcupzähler für Stefanie Grob, Delia Durrer, Malorie Blanc und Janine Schmitt auf den Plätzen 23 und 25-27.

13:07 Uhr

ÖSV-Duo schrammt am Treppchen vorbei

Für ein österreichisches Podest haben heute auch nur wenige Hundertstel gefehlt. Cornelia Hütter als Fünfte und Ariane Rädler auf Rang sechs waren nur fünf bzw. sieben Hundertstel zu langsam, dürfen aber mit ihren Leistungen zufrieden sein. Auch Nina Ortlieb konnte als Elfte ein solides Rennen abliefern. Punkte gab es auch noch für Mirjam Puchner (22.).

13:04 Uhr

Bärenstarkes DSV-Duo!

Die deutschen Speed-Damen haben auch heute wieder abgeliefert! Emma Aicher darf sich zwar ärgern, dass nur eine ganze Hundertstel zum Sieg gefehlt hat, kann dafür aber zufrieden auf die Wertungen schauen. Im Abfahrtsweltcup ist die 22-Jährige nun bis auf 16 Punkte an Lindsey Vonn dran und hat beste Chancen, sich in diesem Winter die kleine Kristallkugel zu sichern. Im Gesamtweltcup ist Aicher derweil sogar Mikaela Shiffrin auf den Fersen! Kira Weidle-Winkelmann hat auch ein starkes Rennen abgeliefert und das Podest am Ende nur um ganze drei Hundertstel verpasst. Fabiana Dorigo hat die Top 30 klar verpasst.

13:03 Uhr

Premiere für Pirovano!

Laura Pirovano gewinnt in der Abahrt von Val di Fassa ihr erstes Weltcuprennen! Schon mehrfach hat der 28-Jährigen nur eine Hundertstel aufs Podest gefehlt, heute ist das Glück auf ihrer Seite und die eine Hundertstel Vorsprung auf Emma Aicher reicht zum Triumph! Die Deutsche verpasst ihren nächsten Sieg damit haarscharf, macht aber im Abfahrts- und im Gesamtweltcup wieder grosse Schritte nach vorne. Dritte wird Olympiasiegerin Breezy Johnson knapp vor Kira Weidle-Winkelmann.

13:00 Uhr

Daria Zurlinden (SUI)

Als letzte Schweizerin macht sich Daria Zurlinden auf. Die 21-Jährige hält lange gut mit und bleibt unter einer Sekunde, fällt dann aber hinten raus doch noch deutlich zurück und muss weiter auf ihre ersten Weltcuppunkte warten.

12:51 Uhr

Lena Wechner (AUT)

Lena Wechner hat nach einem Patzer zu Beginn schon früh keine Chance mehr auf Weltcuppunkte und beendet ihren Lauf nur auf Rang 41.

12:50 Uhr

Jasmina Suter und Jasmin Mathis (SUI)

Die nächsten beiden Schweizerinnen haben die Top 30 knapp verpasst! Jasmina Suter war lange auf Kurs, fiel aber im Zielhang noch auf Rang 32 zurück. Jasmin Mathis bleibt nach einer wilden Fahrt ganz knapp vor ihrer Landsfrau und schiebt diese auf den 33. Platz.

12:48 Uhr

Vanessa Nussbaumer (AUT)

Nachdem Roberta Melesi zuvor mit einem starken Run auf Rang 15 gezeigt hat, dass hier noch einiges möglich ist, findet Vanessa Nussbaumer keinen guten Lauf und lässt schon früh unheimlich viel Zeit liegen. Keine Punkte für die Österreicherin!

12:45 Uhr

Fabiana Dorigo (GER)

Fabiana Dorigo kommt ganz ordentlich rein in ihren Run, doch im Mittelteil versucht es die Deutsche ein bisschen zu sehr mit der Brechstange und wird komplett rausgeworfen. Der Speed ist völlig raus und Dorigo trudelt nur noch jenseits der Top 30 aus.

Beste Schweizerin in der Abfahrt
Suters Val-di-Fassa-Serie reisst bei Pirovano-Sieg

Kein Schweizer Podestjubel in Val di Fassa. Corinne Suter fährt als beste Swiss-Ski-Athletin auf Rang 8. Eine Italienerin feiert ihren ersten Sieg.
1/8
Laura Pirovano überstrahlt alle.
Foto: AP
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Ramona BieriRedaktorin Sport

Das Podest

1. Laura Pirovano (It) 1:21,40
2. Emma Aicher (De) +0,01
3. Breezy Johnson (USA) +0,29

Das Rennen

Elfmal ist Laura Pirovano in ihrer Karriere schon in die Top 5 gefahren. Aufs Podest hats der 28-jährigen Italienerin noch nie gereicht. Als sie mit Startnummer 8 ins Ziel kommt, setzt sie sich souverän an die Spitze. Und kann nur noch abwarten, was die Konkurrenz macht. Ins Zittern kommt sie vor allem während der Fahrt von Emma Aicher. Doch die Deutsche kann Pirovano haarscharf nicht von der Spitze verdrängen. Eine Hundertstelsekunde trennt die beiden. Feiert sie bei ihrem Heimrennen die grosse Premiere? 

Auch als alle Fahrerinnen der Top-Gruppe im Ziel sind, liegt Pirovano in Führung. Und muss dann doch noch einmal bangen. Corinne Suter, vor einer Woche strahlende Siegerin in der Soldeu-Abfahrt, legt los wie die Feuerwehr. In den ersten beiden Sektoren liegt sie klar vorne. Aber die Schwyzerin kanns nicht durchziehen. Vor allem im dritten Sektor büsst sie an Boden ein. Und fällt hinter das Podest zurück.

Danach wird Pirovano keine Konkurrentin mehr gefährlich. Sie feiert bei ihrem Heimrennen den ersten Sieg – vor Emma Aicher und Olympiasiegerin Breezy Johnson.

Das gab zu reden

Vor fünf Jahren hat Corinne Suter in Val di Fassa einen Hattrick gefeiert. In drei Rennen ist sie dreimal aufs Podest gefahren: Zweite und Dritte in der Abfahrt und Dritte im Super-G. In ihrem vierten Weltcup-Auftritt an diesem Austragungsort reisst diese schöne Serie. Im zweiten Streckenabschnitt vergibt Suter den Podestplatz – mit der Top-10-Klassierung darf sie dennoch zufrieden sein.

Die Schweizerinnen

8. Corinne Suter +0,49
21. Jasmine Flury +1,16
23. Stefanie Grob +1,28
24. Delia Durrer +1,38
24. Malorie Blanc +1,38
26. Janine Schmitt +1,40
35. Jasmin Mathis +1,73
36. Jasmina Suter +1,79
41. Daria Zurlinden +2,20

Nächster starker Auftritt von Stefanie Grob. Nachdem sie letztes Wochenende ihre ersten Punkte im Super-G eingefahren hat, klappts nun auch in der Abfahrt. Mit Startnummer 33 fährt unser Ski-Talent mitten in ein Schweizerinnen-Päckli. Und eröffnet auch in dieser Disziplin das Punktekonto.

Jasmin Mathis bestreitet erst ihre zweite Abfahrt im Weltcup. Vor Wochenfrist ist sie gleich beim ersten Anlauf in die Punkte gefahren. Sie kann nicht nachdoppeln. Viel fehlt allerdings auch dieses Mal nicht, nur 15 Hundertstel trennen sie von Platz 30. Daneben verpasst auch Jasmina Suter die Punkteränge. Sie ist einen Hauch langsamer als Mathis. Weiter auf ihre ersten Punkte warten muss Daria Zurlinden, die über zwei Sekunden auf die Bestzeit verliert.

An den Olympischen Spielen hat sich Jasmine Flury in der Abfahrt der Team-Kombi einen Teilriss des Innenbandes und eine Knochenprellung am Schienbeinkopf zugezogen. «Ich hatte mega Schwein. Mein Arzt sagte, dass mein Kreuzband eigentlich komplett gerissen sein müsste. Ich bin sehr dankbar, dass es anders gekommen ist», sagt sie vor ihrem Comeback zu Blick. In ihrer Fahrt fehlt die letzte Konsequenz, nach ihrer Verletzung geht sie noch nicht das letzte Risiko. Und handelt sich entsprechend einen grossen Rückstand ein.

Auch Malorie Blanc kommt nicht recht auf Touren. Sie bewegt sich in der gleichen Region wie Flury, im Ziel reiht sie sich rund zwei Zehntel hinter ihrer Teamkollegin ein. Wenig später bekommt sie auf ihrem Rang Gesellschaft. Denn Delia Durrer ist genau gleich schnell unterwegs wie Blanc.

Janine Schmitt zeigt eine gute erste Hälfte, büsst bis zur dritten Zwischenzeit keine sechs Zehntel auf die Bestzeit ein. Im Schlussteil fällt sie dann noch etwas zurück. Und reiht sich so hinter ihren zeitgleichen Teamkolleginnen ein.

Der Kugelkampf

Der schwere Sturz in der Olympia-Abfahrt hat Lindsey Vonns Saison beendet. Während sie keinen Monat später zwar immer noch im Rollstuhl sitzt, aber bereits wieder mit Trainieren angefangen hat, kann sie nur aus der Ferne beobachten, ob ihre Führung in der Abfahrtswertung Bestand hält. Und tatsächlich bleibt die Amerikanerin die Nummer 1 – noch. Emma Aicher rückt dank Platz 2 auf 14 Punkte an sie heran. Und dürfte sie wohl im Rennen vom Samstag überflügeln. Im Gesamtweltcup ist Aicher nun erste Verfolgerin von Mikaela Shiffrin. Sie schiebt sich an Camille Rast vorbei auf Rang 2.

Das gab zu reden II

Am Dienstag hat Joana Hählen verkündet, dass sie per Ende Saison ihre Karriere beendet. Gut möglich, dass sie nur noch ein letztes Rennen bestreiten wird. Am Donnerstag lässt sie das zweite Abfahrtstraining aus, verkündet am Abend auf Social Media: «Ich werde die Abfahrten nicht bestreiten und mich auf den Super-G vom Sonntag konzentrieren.» Den Entscheid begründet Hählen damit, dass ihr Knie nach einer etwas harten Landung am letzten Rennwochenende noch etwas mehr Zeit zur Erholung braucht. Will sie verhindern, dass ihre Karriere am Sonntag endet, braucht Hählen Punkte. Als 28. liegt sie in der Super-G-Wertung aktuell 15 Punkte hinter Platz 25. Diesen muss sie am Sonntagabend mindestens belegen, um sich doch noch für den Weltcupfinal zu qualifizieren.

Die Stimmen gegenüber SRF

Corinne Suter: «Ich habe meine Fahrt noch nicht gesehen. Aber ich habe das Gefühl, dass ich an einem Ort die Linie verpasst und nicht mehr zurückgekommen bin, so habe ich den Grundspeed etwas verloren. Das ist schade. Hier ist es wichtig, die Falllinie zu suchen. Ich versuchs morgen besser zu machen.»

Jasmine Flury: «Ich war sehr nervös. In den letzten drei Wochen ist sehr viel gegangen – es hatte für mich viel Positives drin. Ich habe es oben probiert und unten weiss ich, wo ich den Fehler gemacht habe. Wenn ich weiss, wo ichs verbockt habe, bin ich zufrieden. Jetzt freue ich mich auf morgen, dass ich es nochmal probieren kann.»

Malorie Blanc: «Ich muss noch das Video anschauen. Für mich ist es schwierig, das richtige Setup zu finden. Unten ist es eisig aber oben weich. Ich fühlte mich zwar gut und schnell, aber hatte das Gefühl, es ist nicht so fein. Wichtig ist, das Vertrauen zu behalten. Es gibt eine nächste Chance und ich werde wieder versuchen, mein Bestes zu geben.»

Die Bedingungen

Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein – besser könnten die Bedingungen nicht sein. Die Piste ist in einem guten Zustand. Denn tagsüber sind die Temperaturen zwar fast im frühlingshaften Bereich, aber in der Nacht sinken sie unter null Grad, sodass die Piste gut anziehen kann. Stellenweise ist sie so ziemlich eisig, teilweise hats aber auch Schläge drin.

So gehts weiter

Nach der Abfahrt in Val di Fassa ist vor der Abfahrt in Val di Fassa. Denn am Samstag steht bereits das nächste Rennen in der Königsdisziplin auf dem Programm. Gestartet wird eine Dreiviertelstunde früher um 10.45 Uhr.

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