So hart war die Velotour von Iten ans Meer
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Ski-Talent zeigt Videos:So hart war die Velotour von Iten ans Meer

16 Stunden im Sattel
Ski-Ass fährt mit dem Velo 442 Kilometer ans Meer

Über 400 Kilometer mit dem Velo: Für Ski-Aufsteiger Matthias Iten ist das der beste Weg ans Meer. Nach 16 Stunden und 17 Minuten erreicht der Schweizer schliesslich Genua (It).
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Der Slalomfahrer Matthias Iten tauschte im Sommer die Ski gegen das Rennvelo und fuhr bis ans Meer.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Slalomfahrer Matthias Iten radelt 442,1 km nach Genua in 16 Stunden
  • Er bewältigte dabei 2500 Höhenmeter mit einem Schnitt von 27 km/h
  • 2025 erreichte Iten im Weltcup zwei Top-10-Platzierungen und wurde befördert
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Lynn PiubelRedaktorin Sport

Matthias Iten (27) hat in diesem Sommer offenbar nicht nur Trainingspläne im Kopf. Der Schweizer Slalomfahrer schwingt die Ski beiseite und setzt sich für eine gewaltige Velotour auf den Sattel. Sein Ziel: das Meer. Nach exakt 442,1 Kilometern erreicht der Zuger Genua. Dafür sitzt er 16 Stunden und 17 Minuten auf dem Velo. Im Schnitt sind das rund 27 Kilometer pro Stunde, total über 3500 Höhenmeter.

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Auf Instagram veröffentlichte der Schweizer einen Strava-Screenshot seiner Tour. «Schnell ans Meer», schrieb der Slalomfahrer darunter. Hunderte Kilometer, stundenlang im Sattel und am Ende die Aussicht auf die ligurische Küste: Für Iten ist es eine weitere Ausdauerprobe neben dem Skisport und eine gute Vorbereitung auf die Rennen.

Durchbruch im Weltcup und Aufstieg ins A-Kader

Dabei hatte sein Winter bereits für Aufsehen gesorgt. In Val d'Isère (Fr) holte Iten im Dezember 2025 mit Startnummer 61 erstmals Weltcuppunkte. Er kam auf Rang zehn und fuhr damit direkt seine erste Top-10-Klassierung ein. In Wengen legte er noch einmal drauf. Mit Startnummer 44 lag er nach dem ersten Lauf nur auf Rang 23, raste im zweiten Durchgang jedoch Laufbestzeit und katapultierte sich auf Rang sechs. Es war sein bislang bestes Weltcup-Ergebnis.

Auch bei den Olympischen Spielen in Bormio war Iten am Start. Im Slalom belegte er Rang elf, in der Team-Kombination Rang 18. Insgesamt kam er in der vergangenen Saison auf zwei Weltcup-Top-10. Der Aufstieg blieb nicht ohne Folgen: Für die Saison 2026/27 wurde Iten vom B-Kader ins A-Kader von Swiss-Ski befördert. Sein Weltcup-Debüt hatte er erst im Januar 2024 in Adelboden gegeben.

Bevor es im Winter wieder durch die Slalomtore geht, ist deshalb erst einmal Durchhalten auf der Strasse angesagt. 442,1 Kilometer bis ans Meer sind für die meisten eine Reise mit dem Auto. Iten nimmt dafür das Velo.

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