Darum gehts
- Joel Wicki startet stark am ESAF, Berner Schwinger enttäuschen
- Samuel Giger glaubt trotz Rückschlägen noch an den Königstitel
- Wicki und Orlik erhalten machbare Aufgaben im fünften Gang
Er hat es einmal mehr geschafft. König Joel Wicki (28) ist am Tag X bereit – und wie. Im ersten Gang lässt er Supertalent Michael Moser (20) keine Chance. Der sonst so hochgelobte Berner landet gleich zweimal auf dem Rücken. Der sonst so zurückhaltende Wicki schreit seine Freude in den Morgenhimmel von Mollis GL. Und jubelt in Richtung Innerschweizer Tribüne.
Der Landwirt will es noch einmal wissen. Während Wicki perfekt in den Tag startet, erleben die Berner ein Debakel. Keine einzige Spitzenpaarung können sie für sich entscheiden. Topfavorit Fabian Staudenmann bringt Samuel Giger nie in eine brenzlige Situation. Und manövriert sich mit diesem Gestellten in eine sehr unangenehme Ausgangslage.
Giger glaubt noch an Königstitel
Denn im vierten Gang muss er Werner Schlegel bezwingen, um mit der Spitze mitzuhalten. Weil der Mathematikstudent am Schluss alles riskiert, landet er selbst auf dem Rücken. Darüber sprechen mag Staudenmann nicht. Er schaut auf sein Handy, als er an den Journalisten vorbeiläuft.
Auskunft gibt dafür Unspunnensieger Samuel Giger. Auch wenn es ihm nicht viel besser lief. Nach dem Gestellten zum Start landete er gegen Moser beinahe auf dem Rücken. Für einige Experten war er unten. Giger bleibt in seiner Analyse nach dem Gestellten gewohnt nüchtern: «Michael hat das sehr gut gemacht. Zum Glück konnte ich die Niederlage noch verhindern.»
Den Königstitel will er aber noch nicht abschreiben. «Am Sonntag ist noch sehr vieles möglich.» Eigentlich müsste Giger den Thron endlich besteigen, schliesslich reiste er zum dritten Mal als einer der ganz grossen Favoriten ans ESAF. Nun droht er zum dritten Mal zu scheitern. Liegt ein Königsfluch über Giger?
Pflichtaufgabe für den König
Seine Chancen für den Schlussgang sind auch deshalb so schlecht, weil ihm die Maximalnoten fehlen. Sowohl gegen Fabian Stucki als auch gegen Benjamin Gapany gewinnt er erst dank Überdrehen am Boden. Dass er die Gegner nicht noch einmal aufnimmt und den Plattwurf sucht, können einige Experten nicht verstehen.
Sie sprechen von einem taktischen Fehler. Womöglich wird ihm das am Sonntagnachmittag zum Verhängnis. Eine grosse Aufholjagd und etwas Glück braucht auch Moser. Zum bitteren Gestellten gegen Giger sagt er: «Samuel hat eine brutal starke Brücke. Das macht es sehr schwierig.» Neben Giger, Staudenmann und Moser muss wohl auch Kilchberger-Sieger Damian Ott seine Siegesträume begraben. Ein Gestellter und eine Niederlage gegen Sensationsmann Fritz Ramseier wiegen zu schwer.
Ihm wird vorgeworfen, dass er beim Anschwingen gegen Adrian Walther zu viel Kraft verpufft hat. Der Toggenburger bearbeitete den Berner minutenlang am Boden – ohne Resultat. Nach dem Gang war er komplett leer. Noch einmal eine Menge Energie wird der Sonntag den Spitzenschwingern abverlangen.
Hinter Schlegel haben sich Orlik und Wicki in Position gebracht. Das Direktduell endete gestellt. Im fünften Gang muss der König gegen den Südwestschweizer Romain Collaud ran. Eine Pflichtaufgabe für ihn. Orlik trifft ebenfalls auf einen Romand. Ihm gegenüber steht der unbequeme Steven Moser. Dieser bodigte überraschend Schwägalp-Sieger Mario Schneider.
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