500 gleiche Zelte für 1000 Leute
Auf diesem ESAF-Campingplatz ist das Chaos vorprogrammiert

Die Migros hat in Näfels GL einen temporären Campingplatz aufgebaut. Die identischen orangen Zelte könnten aber für Verwirrung sorgen. Nach einem langen Festtag mit Alkohol besteht die Gefahr, dass Schwingfans im falschen Zelt landen.
Publiziert: 19:02 Uhr
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Aktualisiert: 19:17 Uhr
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500 Zelte hat die Migros in Näfels GL für Schwingfans aufgestellt.
Foto: PD

Darum gehts

  • Über 300'000 Schwingfans werden am Wochenende im Glarnerland erwartet
  • Migros stellt 500 orange Zelte für ESAF-Besucher auf
  • Zeltpaket für zwei Personen kostet 200 Franken
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Patrik BergerRedaktor Wirtschaft

Über 300'000 Schwingfans werden am Wochenende im Glarnerland erwartet. Viele von ihnen bleiben mehr als nur einen Tag. Zwischen Näfels GL und Mollis GL ist für sie ein temporäres Dorf mit Tausenden von Schlafplätzen entstanden. Die kurzen Nächte verbringen die Zuschauerinnen und Zuschauer aus der ganzen Schweiz im Wohnwagen, Campern, eigens fürs ESAF rausgeputzten Kuhställen und in Massenunterkünften.

Besonders ins Auge sticht ein Campingplatz, den die Migros aufgebaut hat. 500 orange Zweierzelte für 1000 Personen hat der ESAF-Sponsor auf einem Fussballplatz hinter der Linth-Arena SGU in Näfels aufgestellt. Der orange Campingplatz liegt 3,2 Kilometer und einen 40-minütigen Marsch von der Schwingarena entfernt. 

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Verwechslungsgefahr ist gross

«Die orangen Zelte wurden im Voraus online an interessierte Gäste des ESAF verkauft», schreibt die Migros in einer Mitteilung. Im Zeltpaket inbegriffen sind ein fertig aufgestelltes und bezugsbereites Zelt für zwei Personen, zwei Luftmatratzen, zwei Schlafsäcke und ein kleines Frühstück zum Mitnehmen. Es kostet 200 Franken. Projektleiterin Livia Wanner sagt: «Die Übernachtungen im Zelt bieten ein einmaliges Erlebnis mit Festival-Feeling und ersparen einem eine lange An- und Abreise.» 

Wie man nach einem langen Tag auf dem Festgelände und ein paar Bier intus wieder in sein Zelt findet – wenn alle anderen gleich aussehen wie das eigene –, verrät sie nicht. Gut möglich, dass bei dieser Verwechslungsgefahr der eine oder andere Schwingfan im falschen Zelt landet.

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