Darum gehts
- Kilchberger Schwinget am 5. September als Saisonhöhepunkt
- Punkte für Jahreswertung abhängig von Festtyp und Gegnerklasse
- Meiste Zähler für Sieg an eidgenössischen Anlässen wie Kilchberger oder ESAF
Die Kranzfestsaison 2026 ist offiziell Geschichte. Vorbei ist die Saison deswegen aber noch nicht, im Gegenteil. Mit dem Kilchberger Schwinget vom 5. September steht das ganz grosse Saisonhighlight erst noch an. Und für die Schwinger die letzte Chance auf zusätzliche Zähler in der Jahreswertung. Fabian Staudenmann hat nach seinem historischen Schwägalp-Sieg beste Aussichten auf den Gewinn, doch seine Widersacher um Nick Alpiger, Michael Moser und Co. könnten sich theoretisch noch an die Spitze schwingen.
Die aktuelle Jahreswertung 2026 mit den besten 50 Schwingern
- Staudenmann Fabian: 284 Punkte
- Alpiger Nick: 258 Punkte
- Moser Michael: 255 Punkte
- Orlik Armon: 249 Punkte
- Ott Damian: 238 Punkte
- Bissig Lukas: 236 Punkte
- Lüscher Sinisha: 233 Punkte
- Collaud Romain: 226 Punkte
- Gwerder Michael: 219 Punkte
- Frank Marius: 218 Punkte
- Kramer Lario: 218 Punkte
- Schlegel Werner: 217 Punkte
- Walther Adrian: 217 Punkte
- Voggensperger Lars: 214 Punkte
- Bieri Marcel: 211 Punkte
- Burger Matthieu: 205 Punkte
- Schneider Domenic: 201 Punkte
- Roth Martin: 195 Punkte
- Strebel Joel: 178 Punkte
- Gasser Dominik: 177 Punkte
- Bachmann Janos: 176 Punkte
- Kämpf Bernhard: 176 Punkte
- Schwyzer Samuel: 174 Punkte
- Bruhin Fredi: 164 Punkte
- Lustenberger Marc: 161 Punkte
- Schneider Mario: 159 Punkte
- Odermatt Adrian: 156 Punkte
- Aeschbacher Matthias: 154 Punkte
- Appert Silvan: 154 Punkte
- Zaugg Lars: 151 Punkte
- Ledermann Michael: 150 Punkte
- Heinzer Lukas: 148 Punkte
- Roth Tim: 148 Punkte
- Signer Andy: 148 Punkte
- Rutsch Remo: 147 Punkte
- Wandeler Roman: 147 Punkte
- Nägeli Leandro: 146 Punkte
- Amrhyn Jonas: 145 Punkte
- Burger Etienne: 145 Punkte
- Borcard Johann: 144 Punkte
- Müller Josias: 143 Punkte
- Tornare Laurent: 141 Punkte
- Scherz Valentin: 140 Punkte
- Schönbächler Martin: 140 Punkte
- Kolb This: 139 Punkte
- Reichmuth Roland: 139 Punkte
- Glutz Jonas: 135 Punkte
- Habegger Andrin: 134 Punkte
- Schenk Patrick: 132 Punkte
- Betschart Patrick: 131 Punkte
Eidgenössische Anlässe als Punkteschlager, doch auch Berg- und Teilverbandsfeste lohnen sich besonders
Wie beim Tennis fliessen nicht alle Turniere beziehungsweise Kranzfeste in die Wertung ein, sondern nur eine bestimmte Anzahl. Normalerweise sind es die besten sieben, 2026 aufgrund des Kilchbergers jedoch acht. Die meisten Punkte (42) gibts denn auch wenig überraschend bei einem Sieg am Kilchberger oder anderen eidgenössischen Anlässen (ESAF, Unspunnen, Jubiläum usw.). Wem es «nur» zum Kranzgewinn reicht oder sich bei eidgenössischen Anlässen innerhalb der fiktiven Kranzquote befindet, erhält immerhin noch 27 Punkte.
Davon abgesehen lohnen sich auch Berg- und Teilverbandsfeste, deren Sieg ebenfalls mit 27 Zählern vergütet wird. Für einen Kranz gibts 18, gleich viel wie für einen Sieg an einem Kantonal-/Gauverbandsfest. Mit zwölf Punkten wird dabei ein Kranz honoriert.
Zusätzliche Punkte gibts je nachdem auf welche «Gegnerklasse» ein Schwinger trifft. Dies wird über die Anzahl Sterne auf dem Notenblatt gekennzeichnet. Pro Stern neben dem Namen des Gegners erhält man einen Punkt, wobei ein Stern einen Kranzgewinner eines Kantonalen markiert. Zwei Sterne erhält, wer einen Kranz bei einem Teilverbands- oder Bergkranzfest gewinnen konnte. Die höchste Anzahl Sterne beträgt drei und wird nur an eidgenössische Kranzgewinner vergeben.
Sollten am Ende einer Saison zwei oder mehr Schwinger dieselbe Anzahl Punkte aufweisen, kommt ein simpler Schlüssel zum Zug. In ungeraden Jahren wird alphabetisch von Z bis A bevorzugt, in geraden Jahren von A bis Z.