Darum gehts
- Fabian Staudenmann siegt auf dem Brünig nach umstrittenem Kampfrichterentscheid
- Domenic Schneider kritisiert regelwidrige Aktionen: «Das ist nicht Schwinger-Art»
- Matthieu Burger bricht inmitten der Saison mit persönlichem Schwing-Prinzip
Der Schlussgang auf dem Brünig sorgt für hitzige Diskussionen in der Schwing-Szene. Weil die Kampfrichter im Duell zwischen Fabian Staudenmann und Schwingerkönig Armon Orlik unterschiedlich werteten, feierte der Berner am Ende den Festsieg. Mehrere Kenner monieren den Entscheid lautstark und sprechen von einem Geschenk.
Staudenmann meint hingegen, «es wäre utopisch, in einen Schlussgang zu gehen und darauf zu hoffen, dass die Kampfrichter differenzieren.» Vielmehr habe er auf die bessere Note gehofft, nachdem er den Kampf nicht gewinnen konnte. «Ich war mir aber nicht sicher, ob ich die bekomme».
Kritik an Kampfrichtern und gebrochene Prinzipien
Doch der umstrittene Entscheid war nicht der einzige Aufreger des Bergklassikers. Der Nordostschweizer Domenic Schneider geriet nach regelwidrigen Aktionen von David Aebersold mächtig in Rage: «Das ist nicht Schwinger-Art!», kritisierte er scharf. Unterdessen verblüffte Matthieu Burger die Konkurrenz, indem er mitten im Freudentaumel spontan mit seinen eisernen Prinzipien brach.
Hinter den Kulissen spielten sich weitere kuriose Szenen und emotionale Achterbahnfahrten ab. Warum Domenic Schneider seinen Gegner am Boden extra wieder aufstehen liess und sich damit fast selbst um den Kranz brachte, welches strikte Verbot Matthieu Burger spontan ausser Kraft setzte und wie Fabian Staudenmann ein historisches Kunststück gelang, liest du nur im exklusiven B+-Artikel.