ESAF baut die grösste mobile Arena der Welt
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«Ganzer Kanton passt rein»:ESAF baut die grösste mobile Arena der Welt

Die vielen Facetten der ESAF-Schwinger
Vom Schwersten über den Jüngsten bis zu den Siegreichsten

274 Schwinger steigen beim ESAF in die Zwilchhosen. So sehr sie die Liebe zum Sport eint, so unterschiedlich sind sie. Wer ist der Grösste? Wer hat die weiteste Anreise? Und wer die meiste ESAF-Erfahrung? Blick liefert eine Auswahl an Fakten zu den Teilnehmern.
Publiziert: 14:15 Uhr
|
Aktualisiert: 14:28 Uhr
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Darum gehts

  • 274 Schwinger treten am ESAF in Mollis an
  • Zwischen dem Jüngsten und dem Ältesten liegen 25 Jahre
  • Wer zudem der schwerste, leichteste und meistgefolgte Schwinger ist
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Ramona BieriRedaktorin Sport

Die Jüngsten

In der Teilnehmerliste finden sich zwei Schwinger mit Jahrgang 2009. Sie sind damit die Jüngsten, die in Mollis ins Sägemehl steigen werden. Wobei einer der beiden noch ein paar Tage jünger ist als der andere. Timo Gisler wird am ersten Tag des ESAF 16 Jahre und 219 Tage alt sein. Sales Tschudi hat gut einen Monat nach ihm das Licht der Welt erblickt und wird seinen 1. Gang mit 16 Jahren und 176 Tagen bestreiten. Beide haben in dieser Saison ihr Talent bewiesen und ihre Kranzsammlungen begonnen. Gisler hat am Aargauer (Rang 5) und am Basellandschaftlichen (Rang 7) Eichenlaub gewonnen. Sogar drei Kränze hat Tschudi ergattert: am St. Galler (Rang 7), Schaffhauser (Rang 5) und Glarner-Bündner (Rang 6).

Sales Tschudi (oben) ist der jüngste Schwinger in Mollis.
Foto: BENJAMIN SOLAND
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Die Ältesten

Den ältesten Teilnehmer stellen die Berner mit Hanspeter Luginbühl. Er wird am ersten ESAF-Tag 41 Jahre und 65 Tage alt sein. Während seiner Karriere hat er bisher 65 Kränze gesammelt, ein eidgenössischer gehört allerdings nicht dazu. Und das, obwohl er in Mollis GL bereits an seinem siebten ESAF teilnimmt. Mit Ausnahme seiner Premiere 2007 hat er immer alle acht Gänge bestreiten dürfen. Daneben konnte Luginbühl zwei Festsiege feiern: 2013 beim Walliser Kantonalen und 2022 beim Seeländischen, als er den Sieg gleich mit vier Konkurrenten teilen musste. 

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Die Kleinsten

Den Titel des kleinsten Teilnehmers teilen sich Thomas Koch (28) und Patrick Richardson (38). Sie messen beide 1,72 m. Und sind damit drei Zentimeter kleiner als die Nächsten in dieser Rangliste. Für Auslandschwinger Richardson (USA) ist es die erste Teilnahme an einem Eidgenössischen. Koch ist nach 2016 und 2019 zum dritten Mal dabei. Seine bisherige Bilanz: acht Gänge, sieben Niederlagen und ein Sieg.

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Die Grössten

Ein Quartett überragt in Mollis alle, denn es misst zwei Meter oder sogar noch ein bisschen mehr. Den grössten Teilnehmer stellen die Berner mit Severin Schwander (29). Der Zweitplatzierte des diesjährigen Freiburger Kantonalen misst 2,02 m. Zwei Zentimeter kleiner sind der Innerschweizer Florian Grab (22) sowie die beiden Nordwestschweizer Jonas Glutz (19) und Timo Gisler (16).

Timo Gisler gehörst zu den grössten Schwingern.
Foto: Sven Thomann
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Die Leichtesten

Marco Thierstein (27) ist das Leichtgewicht in Mollis, er wiegt 75 Kilogramm. Und ist damit halb so schwer wie die schwersten Schwinger. Und trotzdem kann es theoretisch zum Aufeinandertreffen zwischen dem leichtesten und einem der schwersten Teilnehmer kommen. Denn im Schwingen gibts bekanntlich keine Gewichtsklassen.

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Die Schwersten

Drei Verbände schicken je einen Schwinger ins Rennen, der sich schwerster Teilnehmer am ESAF nennen darf. Philipp Roth (30), Sven Schurtenberger (34) und Mario Schneider (33) bringen jeweils 150 Kilogramm auf die Waage. Das «Leichtgewicht» unter den Schwersten ist Etienne Ducrest (27). Der Südwestschweizer wiegt 128 Kilogramm. Stellen sich die sieben schwersten Teilnehmer indes gemeinsam auf die Waage, ergibt das mit 996 Kilogramm fast eine Tonne. An Siegermuni Zibu mit seinen gut 1,3 Tonnen Gewicht kommen sie aber bei weitem nicht ran.

Sven Schurtenberger ist einer der 150-Kilo-Kolosse am ESAF.
Foto: keystone-sda.ch
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Die weiteste Anreise

Wer sich überlegt, welcher Schwinger wohl die weiteste Anreise ans ESAF hat, dürfte in erster Linie an die Westschweizer Teilnehmer denken. Das scheint auf den ersten Blick richtig – wären da nicht die Auslandschwinger. Die reisen bekanntlich aus Übersee an. Und haben mit Abstand den weitesten Weg. Einer übertrifft dabei alle: Peter Ming (23). Er wohnt im kalifornischen Elk Grove – das liegt rund 9312 Kilometer Luftlinie von Mollis entfernt.

Die kürzeste Anreise

Zwei Schwinger haben das ESAF im wahrsten Sinne des Wortes vor der Haustür. Christian Pianta (28) und Roger Rychen (33) wohnen beide in Mollis. Das Eidgenössische ist somit ein richtiges Heimspiel. Und nur schon deswegen ganz besonders für die beiden. Daneben sind mit Patrik Feldmann (19), Mario Tschudi (24) und Sales Tschudi (16) drei weitere Glarner am Start.

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Die Exoten

Schwingen ist der Nationalsport. Aber auch im Ausland wird er praktiziert – in Kanada oder den USA etwa. Der Grund: Schweizer Auswanderer haben das Schwingen mitgenommen. So kommts, dass jedes Mal auch Auslandschwinger am ESAF teilnehmen dürfen. Sie sind die Exoten und bleiben meist kranzlos. Schon das Überstehen des ersten Cuts im Teilnehmerfeld nach vier Gängen ist für sie als Erfolg zu werten. Erst dreimal haben sich Auslandschwinger den Kranz und damit den Status des Eidgenossen gesichert: Dave Widmer (1972), Al Ming (1974) und John Ming (1977). Ob in diesem Jahr ein weiterer dazukommt?

Die Mission scheint schier unmöglich. Einer von ihnen hat aber zumindest schon etwas ESAF-Erfahrung: Thomas Badat (28). Er nahm vergangenes Jahr als einziger Auslandschwinger am Jubiläumsfest teil und ist zum dritten Mal beim ESAF dabei. Seine Bilanz bisher: Acht Gänge, ein Sieg und sieben Niederlagen. Marshall Brockway (19), Martin Mathis (29), Peter Ming (23), Patrick Richardson (37) und Brendan Spahr (26) feiern hingegen ihre Premiere.

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Die grossen Abwesenden

Gleich mehrere grosse Namen sind in Mollis nicht mehr dabei. Sie haben ihre Karriere in diesem Jahr beendet. Anfang April hat der dreifache Eidgenosse Mike Müllestein (36) überraschend seinen Rücktritt erklärt. Er ist als vierfacher Kranzfestsieger abgetreten. Nach dem Rigi-Schwinget hat auch sein Innerschweizer Kollege Christian Schuler (37) die Zwilchhosen an den Nagel gehängt. Auf der Königin der Berge hat er sich seinen 123. Kranz gesichert, fünf davon hat er an einem Eidgenössischen gewonnen.

Auch bei den Bernern gabs in diesem Jahr mit Remo Käser (28) und Kilian von Weissenfluh (28) zwei Eidgenossen-Rücktritte, ebenso ist die Karriere des Nordwestschweizer Zweifach-Eidgenossen Patrick Räbmatter (33) zu Ende gegangen. Für Alex Schuler (33) gibts in diesem Jahr ebenfalls keinen dritten Eidgenössischen Kranz. Der Innerschweizer wurde nach einer Saison ohne Kranzgewinn (Bestresultat Rang 12) nicht einmal als Ersatzmann aufgeboten. Und der Südwestschweizer Sven Hofer (30), der vor drei Jahren einen Kranz gewonnen hat, verpasst das Saisonhighlight verletzungsbedingt.

Blick zu Besuch bei ESAF-Siegermuni Zibu
1:40
Ersatz-Muni kommt nun zum Zug:Blick zu Besuch bei ESAF-Siegermuni Zibu

Der Pechvogel

Wie schon 2022 findet das Eidgenössische ohne Andreas Döbeli (27) statt. Der Nordwestschweizer Eidgenosse verpasst es erneut verletzt. Passiert ist es beim Einlaufen vor dem Rigi-Schwinget. Dabei zieht sich Döbeli eine Verletzung am rechten Knie zu. «Leider ist eine Operation im Bereich Meniskus und Kreuzband unumgänglich», teilt er tags darauf via Instagram mit. Seine Saison ist vorbei. «Es tut sehr weh, nach 2022 das ESAF aufgrund einer Verletzung erneut zu verpassen.» Döbeli verspricht, dass er alles gibt, «um nächstes Jahr wieder ins Sägemehl zurückkehren zu können». Ebenfalls nicht dabei sein wird Fabio Hiltbrunner (20). Er hat vergangenes Jahr sensationell das Jubiläumsschwingfest gewonnen und wird in dieser Saison von einer Schulterverletzung ausgebremst, weswegen er sich jüngst einer Operation unterziehen musste.

Andreas Döbeli hat sich beim Aufwärmen auf der Rigi verletzt.
Foto: Freshfocus

Der letzte Tanz

Florian Gnägi (36) nimmt zum siebten Mal an einem eidgenössischen Schwingfest teil. Es wird ein ganz besonderes sein. Denn der zweifache Eidgenosse kündigt gut eine Woche vorher an, dass dies sein letzter grosser Auftritt wird. Danach nimmt der Berner noch am Kemmeriboden-Schwinget teil, ehe er seine Zwilchhosen an den Nagel hängt. Seine Bilanz vor den letzten beiden Auftritten im Sägemehl: 83 Jungschwingertage und 257 Kranzfeste, 12 Kranzfestsiege und 117 Kränze. Gnägi hat unter anderem den Schwarzsee Schwinget (2022), das Berner Kantonale (2014) und dreimal das Seeländische (2012, 2016 und 2022) gewonnen.

Florian Gnägi bestreitet in Mollis sein letztes grosses Fest.
Foto: BENJAMIN SOLAND

Die meisten Eidgenossen

44 der insgesamt 274 Teilnehmer reisen als Eidgenosse nach Mollis. 16 von ihnen sind Berner, die damit die meisten stellen. Dahinter folgen die Nordostschweizer mit einem Dutzend. Acht Eidgenossen sind Innerschweizer, die Nord- sowie die Südwestschweizer haben je vier in ihren Reihen.

Einer überragt dabei alle, denn so viele eidgenössische Kränze wie Thomas Sempach (40) hat keiner der anderen zu Hause. Schon fünfmal hat er einen geholt, seit 2004 darf er sich Eidgenosse nennen. Fast ein Fünftel der insgesamt 28 Berner ESAF-Kränze gehen damit auf sein Konto. Das Nordostschweizer Team kommt auf 22 Kränze, bei den Innerschweizern sinds insgesamt 13, während die Nordwestschweizer auf sechs und die Südwestschweizer auf fünf kommen.

Blick sendet «Hoselupf»-Talk live vom ESAF

Vom Schwing-Highlight des Jahres berichtet Blick natürlich auf allen Kanälen ausführlich. Auch mit TV-Einschaltungen live vom Festgelände in Mollis GL: Am Freitag fühlt Moderator Reto Scherrer erstmals den Puls der Fans (live ab 17.30 Uhr). Am Samstag geht Blick in der Mittagspause (ab 12.15 Uhr) und zum Ende der Action im Sägemehl auf Sendung (ab 17.30 Uhr). Dann jeweils mit einem Live-Talk von «Hoselupf – das Schwing-Duell» mit Blick-Experte Marcel W. Perren und Gästen wie Schwingerkönig Nöldi Forrer. Die Stimmungssendung mit dem Talk gibt es ebenfalls am Sonntag in der Mittagspause. Am Sonntagabend ab 17.30 Uhr analysiert die «Hoselupf»-Runde die ESAF-Entscheidung dann ausführlich und in Podcast-Länge.

Vom Schwing-Highlight des Jahres berichtet Blick natürlich auf allen Kanälen ausführlich. Auch mit TV-Einschaltungen live vom Festgelände in Mollis GL: Am Freitag fühlt Moderator Reto Scherrer erstmals den Puls der Fans (live ab 17.30 Uhr). Am Samstag geht Blick in der Mittagspause (ab 12.15 Uhr) und zum Ende der Action im Sägemehl auf Sendung (ab 17.30 Uhr). Dann jeweils mit einem Live-Talk von «Hoselupf – das Schwing-Duell» mit Blick-Experte Marcel W. Perren und Gästen wie Schwingerkönig Nöldi Forrer. Die Stimmungssendung mit dem Talk gibt es ebenfalls am Sonntag in der Mittagspause. Am Sonntagabend ab 17.30 Uhr analysiert die «Hoselupf»-Runde die ESAF-Entscheidung dann ausführlich und in Podcast-Länge.

Die Siegreichsten

38 Kranzfeste haben vor dem ESAF stattgefunden, insgesamt 44 Sieger gab es. Zwei Schwinger teilen sich Platz 1, was die meisten Triumphe betrifft. Samuel Giger (27) und Fabian Staudenmann (25) haben jeweils fünfmal triumphiert. Dahinter folgen Lario Kramer (27), Damian Ott (25) und Michael Moser (20) mit jeweils drei Festsiegen. Joel Wicki (28), Domenic Schneider (31) und Armon Orlik (30) haben jeweils zweimal gejubelt. Der erfolgreichste Verband ist der Nordostschweizer, der 16-mal Platz 1 bejubeln durfte, gefolgt von den Bernern mit 13-mal. Siebenmal haben die Innerschweizer den Festsieger gestellt und je viermal die Nord- und die Südwestschweizer. 

Die Premieren-Sieger

Unter den 44 Festsiegern haben sieben ihre Premiere gefeiert. Marco Reichmuth (27) jubelte am Zuger Kantonalen, Marc Lustenberger (22) am Ob- und Nidwaldner Kantonalen und Reto Thöni (24) beim Bern-Jurassischen. Gemeinsam den ersten Festsieg haben Sinisha Lüscher (19) und Marius Frank (20) beim Aargauer Kantonalen gefeiert, und Andy Signer (22) hat das Appenzeller Kantonale gewonnen (punktgleich mit Eidgenosse Domenic Schneider). Sie alle sind Kandidaten, in Mollis ihren ersten Eidgenössischen Kranz zu gewinnen. Einen solchen hat Marcel Räbsamen (24) bereits seit drei Jahren zu Hause – auf der Schwägalp wurde er zum ersten Mal als Sieger geschultert.

Sinisha Lüscher (l.) und Marius Frank feiern gemeinsam ihren ersten Festsieg.
Foto: Freshfocus

Die Brüder-Gespanne

Das mitunter bekannteste Brüder-Duo unter den Schwingern sind Armon (30) und Curdin Orlik (32). Das Besondere: Die beiden sind in unterschiedlichen Verbänden. Armon schwingt für die Nordostschweizer, Curdin hingegen für die Berner. Aber auch verbandsinterne Brüder-Gespanne gibt es. Und das nicht wenige.

Vier Duos haben die Berner in ihren Reihen: Die Zwillinge Adrian und Fabian Aebersold (21), Matthieu (23) und Etienne Burger (21), Dominik (28) und Philipp Roth (30) sowie Konrad (31) und Valentin Steffen (29). Die Innerschweizer haben ebenfalls vier Duos: Adrian (22) und Damian Egli (29), deren Schwester Isabel Egli (27) vergangenes Jahr Schwingerkönigin wurde, Marco (29) und Reto Fankhauser (31), Lukas (21) und Benno Heinzer (18) sowie Marc (22) und Tim Lustenberger (19). Dazu noch das Trio Reichmuth mit Pirmin (29) und den Zwillingen Marco und Roland (27). Die Brüder Reto (29) und Thomas Koch (28), Pirmin (24) und This Kolb (22) sowie Mario (33) und Domenic Schneider (31) gehen für die Nordostschweizer auf Kranz-Jagd. Bei den Nordwestschweizern sind es die drei Brüder-Paare Philip (23) und Pascal Joho (21), Adrian (24) und Jonas Odermatt (21) sowie die Zwillinge Tim und Jan Roth (20), und die Südwestschweizer haben die Brüder Marc (30) und Luc Gottfrey (27) sowie Lario (27) und Dorian Kramer (25) in ihrem Team.

Der Eidgenossen-Schreck

Vor der Saison galt Michael Moser als Geheimfavorit auf den Königstitel. Mit drei Festsiegen (Berner Kantonales, Nordostschweizer und Oberaargauisches) hat sich der 20-Jährige zu einem ernstzunehmenden Königsanwärter gemausert. Alles andere als mindestens der Kranz wäre eine Enttäuschung. Zumal er auch noch zum Eidgenossen-Schreck mutiert ist. Seine beeindruckende Bilanz aus 22 Eidgenossen-Duellen: 12 Siege, 6 Gestellte und 4 Niederlagen. Unter anderem hat er Fabian Staudenmann (25) und Bernhard Kämpf (37) zweimal auf den Rücken gelegt und Joel Wicki (28) sowie Samuel Giger (27) einen Gestellten abgetrotzt. Seine vier Bezwinger heissen Staudenmann, Adrian Walther (24), Matthias Aeschbacher (33) und Werner Schlegel (22), wobei er die beiden Erstgenannten ebenfalls bodigen konnte.

Frecher Moser haut Favorit Staudenmann um
0:42
Überraschung am Seeländischen:Frecher Moser haut Favorit Staudenmann um

Die meiste ESAF-Erfahrung

Für einige Schwinger ist das Eidgenössische in Mollis ihr erstes ESAF. Andere hingegen sind diesbezüglich Routiniers. So nehmen die Berner Thomas Sempach (40), Florian Gnägi (36), Bernhard Kämpf (37) und Hanspeter Luginbühl (41) sowie der Zürcher Fabian Kindlimann (34) bereits zum siebten Mal teil. Ihre Ausbeute ist unterschiedlich. Während Sempach bisher fünfmal mit Kranz nach Hause reiste, hat Kämpf dreimal und Gnägi zweimal Eichenlaub gewonnen. Kindlimann ist einfacher Eidgenosse. Nur Luginbühl steht noch immer ohne den Status des Eidgenossen da.

Der Meistgefolgte

Auch wenn Schwingen ein traditioneller Sport ist, gehen die Athleten mit der Zeit. Immer öfter informieren sie ihre Fans via Social Media. Auf Instagram schwingt dabei einer obenaus: Samuel Giger. Wenige Tage vor dem ESAF hat der Unspunnensieger 37'700 Follower. Hinter ihm folgen König Joel Wicki (35'300) und Curdin Orlik (25'500). 

Foto: Screenshot

Der historische Eidgenosse

Seit 2019 darf sich Steve Duplan (28) Eidgenosse nennen. Damals wurde er in Zug Achter. Mit diesem Erfolg hat der Südwestschweizer Geschichte geschrieben. Denn er ist der erste Waadtländer überhaupt, der ein ESAF mit Eichenlaub verlassen hat.

Steve Duplan ist als erster Waadtländer Eidgenosse geworden.
Foto: Sven Thomann

Der fleissigste Kranzsammler

Samuel Giger und Fabian Staudenmann haben zwar die meisten Festsiege in diesem Jahr gefeiert. Was die Anzahl Kränze betrifft, werden sie aber überflügelt. Mit zehnmal Eichenlaub ist in dieser Hinsicht Schwägalp-Sieger Marcel Räbsamen der erfolgreichste in dieser Saison. Dahinter folgen Michael Moser und Fabian Staudenmann mit jeweils neun Kränzen. Und achtmal Eichenlaub haben Nick Alpiger (28), Lukas Bissig (22), Marius Frank, Lario Kramer, Samir Leuppi (32), Adrian Odermatt, Curdin Orlik, Damian Ott, Domenic Schneider sowie Adrian Walther gewonnen. Samuel Giger hat nur sieben Kranzfeste bestritten und an jedem jeweils Eichenlaub (fünfmal als Sieger) geholt. Auf noch weniger Einsätze kommt König Joel Wicki. Er ist bei fünf Kranzfesten in die Zwilchhosen gestiegen. Seine Bilanz: Zweimal Sieger, dreimal Zweiter und damit fünfmal der Kranz.

Die speziellste Vorbereitung

Im Radsport kennt man es längst als Vorbereitung auf wichtige Rennen: das Höhentrainingslager. Im Schwingen sieht man das selten. In diesem Jahr haben sich die Berner dafür entschieden. Fabian Staudenmann, Adrian Walther, Curdin Orlik und Co. holen sich auf der Kleinen Scheidegg auf 2000 Metern über Meer den letzten Kick vor dem Saisonhöhepunkt.

Schwinger gehen vor Eidgenössischem ins Höhentraining
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Auf 2000 Metern:Schwinger gehen vor Eidgenössischem ins Höhentraining
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