«Ich bin richtig glücklich»
Marlen Reusser setzt sich erneut die Tour-de-Suisse-Krone auf

Zum dritten Mal nach 2023 und 2025 heisst die Siegerin der Tour de Suisse Marlen Reusser.
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Marlen Reusser gewinnt die Tour de Suisse 2026.
Foto: Getty Images
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Petar DjordjevicRedaktor Sport

Nach ihrem Etappensieg am Samstag beim Einzelzeitfahren in Aarburg holt Marlen Reusser einen Tag später nicht nur den Sieg auf der 5. Etappe, sondern auch den Gesamtsieg der Tour de Suisse. In Villars-sur-Ollon fährt die Schweizerin als Erste durchs Ziel und verteidigt ihren Spitzenplatz im Gesamtklassement.

Auf den letzten Kilometern des Rennens kommt es zum Showdown zwischen drei Fahrerinnen. Zunächst setzen sich Reusser und die Polin Kasia Niewiadoma vom Verfolgerinnenfeld ab. Dann schliesst Cédrine Kerbaol beim letzten Kilometer zum Duo auf. Am Schluss setzt sich Reusser dann aber doch noch einmal ab und holt sich neben dem Gesamt- auch den Tagessieg. Schon 2023 und 2025 feierte Reusser den Triumph an der Tour de Suisse.

«Ich hätte es mir nicht besser wünschen können», sagt Reusser überglücklich. «Ich hatte nicht allzu viel Selbstvertrauen vor diesem Rennen. Man weiss nie, wenn es gesundheitlich nicht optimal läuft. Dann holte Elisa Borghini noch mehr Zeit, weil wir falsch abbogen bei der Etappe in Locarno. Und dann so zurückzukommen – ich bin richtig glücklich.»

Schöner Erfolg nach Sturz-Saison

Vor allem in Anbetracht dessen, was sie in diesem Jahr schon erleben musste. Anfang Februar stürzt Reusser bei der UAE-Rundfahrt schwer, sie erleidet Verletzungen an Hand und Schulter, dazu eine grosse Rissquetschwunde am linken Knie. Ihr Ziel: Bei «Quer durch Flandern» zurückzukehren.

Das gelingt ihr, sie gewinnt das EIntagesrennen. Doch dann folgt der nächste Rückschlag: Bei der Flandern-Rundfahrt stürzt sie erneut schwer und bricht sich einen Wirbel. Danach gehts bergauf. Bei der Vuelta Femenina kehrt sie zurück, am Giro d'Italia holt sich Reusser den 13. Platz im Gesamtklassement und nun bei der Tour de Suisse ihren ersten Gesamtsieg nach ihrer Sturzserie.

Häberlin auf Rang 6 im Gesamtklassement

Übrigens: Steffi Häberlin kommt als Sechste ins Ziel und wird somit die zweitbeste Schweizerin vor Jasmin Liechti auf dem 11. Rang. So macht Häberlin zum Schluss im Gesamtklassement zwei Plätze gut und klassiert sich auf Rang 6. Einen besonders bitteren Tag zieht die Italienerin Elisa Longo Borghini ein. Nach der dritten Etappe noch Gesamtführunde, muss sie das Leadertrikot am Samstag an Reusser abgeben und fällt nach der letzten Rundfahrt am Sonntag bis auf Rang 9 ab.

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