Olympia-Kuriosum
Nächster Manipulationsvorwurf im Skispringen

Die olympischen Spiele haben für die Skispringer noch nicht begonnen, dennoch stehen sie wegen Manipulationsvorwürfen bereits im Fokus. Der Vorwurf: Durch die Injektionen von Hyaluronsäure könnten sie ihre Leistung verbessern.
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Domen Prevc ist bei den Olympischen Spielen der Topfavorit im Skispringen.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Skispringer stehen wegen Hyaluronsäure-Vorwürfen im Fokus
  • Hyaluronsäure-Injektionen könnten grössere Anzüge und Vorteile ermöglichen
  • Penisumfang soll laut Bericht um bis zu zwei Zentimeter wachsen
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Julian SigristRedaktor Sport

Noch haben die Skispringer ihren ersten Wettkampf an den diesjährigen Olympischen Spielen nicht bestritten. Erst am Montag kämpfen die Athleten von der Normalschanze um die ersten Medaillen. Und doch sind die Springer bereits jetzt in aller Munde.

Grund dafür sind, mal wieder, Manipulationsvorwürfe. Nach den beiden Anzug-Skandalen der Norweger an der letztjährigen Nordisch-WM sowie Timi Zajc (25) an der diesjährigen Vierschanzentournee wird es nun bizarr: Wie «BBC» berichtet, könnte die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) nämlich überprüfen, ob sich die Springer Hyaluronsäure in ihre Penisse spritzen, um ihre Leistung zu verbessern.

Erstmals wurden diese Vorwürfe im Januar von der deutschen Zeitung «Bild» publik gemacht. Demnach soll die Injektion von Hyaluronsäure den Penisumfang um bis zu zwei Zentimeter vergrössern. Wichtig ist das deshalb, weil die Springer vor der Saison mit einem 3D-Scanner vermessen werden, um Werte für streng regulierten Anzüge zu erhalten. Entscheidend ist dabei auch das Schrittmass am tiefsten Punkt der Genitalien.

«Gab nie Beweise dafür»

Durch das Spritzen von Hyaluronsäure könnten sich die Athleten also einen etwas grösseren Anzug erschummeln. FIS-Kommunikationsdirektor Bruno Sassi (55) stellt gegenüber «BBC» allerdings klar, dass es «nie Anzeichen, geschweige denn Beweise» dafür gegeben habe, dass sich ein Springer Hyaluronsäure gespritzt habe.

WADA-Generaldirektor Olivier Niggli (55) erklärt an einer Pressekonferenz bei Olympia, dass er sich mit den «Details des Skispringens» nicht auskenne, aber: «Sollte etwas ans Licht kommen, würden wir es untersuchen und prüfen, ob es mit Doping zu tun hat. Mit anderen Mitteln (die nicht mit Doping zusammenhängen, d. Red.) zur Leistungssteigerung befassen wir uns nicht.»

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