Darum gehts
- Olympia trifft Mode: IOC organisiert Fashion-Show in Mailand für 2026
- Schweiz beeindruckt mit klaren Linien, Funktionalität und wenig Show
- 26 Designs von Studierenden der Accademia di Brera präsentiert
Mailand (It) steht seit Jahrzehnten für grosse Namen und volle Laufstege. Gucci, Prada, Armani: Mode gehört hier zum Alltag. Nun mischt sich auch Olympia in dieses Bild. Im Olympic Clubhouse im Zentrum der Stadt hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) zur Fashion-Show für die Olympischen Winterspiele 2026 geladen. Zwischen Funktionären, Designern und Fotografen steht plötzlich auch die Schweiz im Fokus.
Laufsteg zwischen Schnee und Blitzlicht
Die Gäste sitzen rund um einen kleinen Laufsteg. In der Mitte: das Olympialogo, eingerahmt von verschneiten Mini-Tannenbäumen. An den Seiten drängen sich Kameras und Fotografen. Auf dem Catwalk präsentieren internationale Nachwuchsmodels die Entwürfe, konzentriert, ohne viel Show, dafür mit klarer Präsenz.
Unter dem Motto «Sport meets fashion» zeigen Studierende der Accademia di Brera insgesamt 26 Kreationen. Die Entwürfe orientieren sich an Wintersport, Bewegung und klassischen Olympia-Motiven. Kurven vom Skifahren, Spuren im Schnee oder Linien aus dem Eissport tauchen in Stoffen und Schnitten wieder auf. Nicht alles wirkt alltagstauglich – vieles ist bewusst experimentell.
Die Schweiz zeigt Flagge
Mit dabei sind Nationen aus aller Welt: Österreich, Brasilien, Kanada, Chile, Kolumbien, Kroatien, Finnland, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Mexiko, Mongolei, Norwegen, Saudi-Arabien, Südafrika, Spanien, Schweden – und die Schweiz. Gerade der Schweizer Auftritt fällt auf. Während unsere Alpenrepublik sportlich zu den etablierten Winter-Nationen gehört, präsentiert sie sich hier auch modisch selbstbewusst. Die Outfits setzen auf klare Linien und Funktionalität – weniger Show, mehr Substanz. Die Models der MD Model Academy laufen konzentriert über den Catwalk. Jeder Schritt muss sitzen, jede Pose wirkt sicher. Applaus und Kameras zeigen, dass die Schau trotz zurückhaltender Inszenierung ihren Effekt erzielt.
Besonders auffällig sind auch Länder, die man kaum mit Schnee und Eis verbindet. Brasilien, Kolumbien, die Mongolei oder Südafrika bringen Farbe und neue Perspektiven auf den Laufsteg. Für sie ist der Auftritt in Mailand auch ein Signal: Die Olympischen Winterspiele sind längst kein rein europäisches Projekt mehr.
Fabienne Wenger, bei Swiss Olympic verantwortlich für die Team Collection Milano Cortina 2026, sagte dazu: «Die berühmte Milano Fashion Show bot eine wunderbare Bühne, um die sportlichen Olympia-Outfits auch einmal auf dem Mode-Laufsteg zu präsentieren. Die vielfältigen und farbenfrohen Kollektionen der teilnehmenden Nationen haben zusammen den olympischen Geist verkörpert – auch neben dem Sportplatz.»
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