Die Vision von Olympia 2038 in der Schweiz steht auf äusserst wackligen Beinen. Zwar geniesst die Schweizer Kandidatur beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) aktuell dank des «privilegierten Dialogs» noch einen Sonderstatus, doch der Zeitplan ist brandgefährlich. Bis Ende 2027 muss das Projekt stehen – inklusive der Finanzierung.
Doch genau hier könnte das Volk den Olympia-Machern einen Strich durch die Rechnung machen: Die SVP und die Grünen diskutieren ein nationales Referendum zum geplanten Bundesbeitrag. Bei den Verantwortlichen wächst die Nervosität. Die Angst: Wenn eine landesweite Abstimmung die IOC-Frist verstreichen lässt, ist die Schweizer Exklusivität futsch – und die internationale Konkurrenz wieder im Geschäft.
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