«Fahnenträger» für 2038
Weiteres Schweizer Unternehmen ist bei Olympia an Bord

Für die Schweizer Olympia-Kandidatur von 2038 sollen sich private Unternehmen an der Durchführungsgarantie beteiligen. Nun haben die Veranstalter mit der ABB einen weiteren «Fahnenträger» gewinnen können.
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Das Zürcher Technologieunternehmen ABB beteiligt sich finanziell an der Schweizer Olympiakandidatur – sollte es ein Defizit geben.
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • ABB unterstützt Olympia 2038 mit 20 Mio. Franken
  • Beitrag greift nur bei Defizit nach den Spielen
  • Gesamtkosten: 2,2 Mrd. CHF, Bund trägt 200 Mio. CHF bei
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

Die Schweizer Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2038 erhält weitere Unterstützung aus der Privatwirtschaft: Wie die Verantwortlichen von «Switzerland 2038» schreiben, beteiligt sich das Technologieunternehmen ABB mit 20 Millionen Franken an der Durchführungsgarantie.

Zum Tragen kommt dieser Beitrag nur, falls es bei der Durchführung der Spiele zu einem Defizit kommen sollte. Damit wird die ABB zu einem «Fahnenträger» der Spiele – wie zuvor bereits die Schuhmarke On und das Kommunikationsunternehmen Sunrise, die jeweils 10 Prozent der Defizitgarantie übernehmen werden.

Die «Fahnenträger» sind eine wichtige Stütze für die als dezentrale Spiele geplante Olympia-Kandidatur, die laut Frédéric Favre, CEO des Bewerbungskomitees, ein Modell einer «privaten Finanzierung mit öffentlicher Unterstützung» vorsieht. Die Gesamtkosten von 2,2 Milliarden Franken sollen somit grösstenteils von privaten Akteuren getragen werden. Der Bund steuert 200 Millionen bei, wie Bundesrat Martin Pfister vor wenigen Tagen verkündete. Auch Kantone und Gemeinden beteiligen sich mit 200 Millionen Franken an den Winterspielen.

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