Aus Sicherheitsgründen abgesagt
Letztes MotoGP-Rennen auf Phillip Island fällt ins Wasser

Regnerisches Ende einer Kultstrecke. Die letzten Motorradrennen auf Phillip Island können nicht stattfinden. In der MotoGP bleibt es in der WM-Wertung damit spannend.
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Die Fahrer liefern sich keine heissen Duelle auf Phillip Island.
Foto: Joel Carrett/AAPIMAGE via AP
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Ramona BieriRedaktorin Sport

Phillip Island verabschiedet sich ohne letzte Rennen aus dem Motorrad-Kalender. Am Sonntag lässt das regnerische Wetter in Australien auch nach mehreren Verschiebungen in allen drei Klassen keine Durchführung zu. Der Grund: Die medizinische Versorgung wäre bei einem Notfall nicht gewährleistet gewesen. Da das nächstgelegene Spital zu weit entfernt ist, kann nicht auf einen Rettungswagen gesetzt werden. Stattdessen würde zwingend ein Helikopter zum Einsatz kommen. Aber bei diesen Bedingungen wären die Sichtverhältnisse für einen Flug zu schlecht gewesen. Ein Risiko, das die Organisatoren nicht eingehen können. Deswegen sagen sie die Rennen ab.

Der GP von Australien wurde seit 1997 auf dem Küstenkurs Phillip Island ausgetragen, nun ist damit Schluss. Ab kommender Saison findet das Rennen stattdessen auf einer Stadtrennstrecke in Adelaide statt.

Mit der Absage kann Marc Marquez seine Führung in der WM-Wertung der MotoGP nach seinem Sprintsieg nicht weiter ausbauen. Diese hatte er am Samstag übernommen, weil Jorge Martin heftig gestürzt ist. Der Spanier hatte Glück im Unglück. Die erste Verdachtsdiagnose auf einen doppelten Armbruch hat sich nicht bestätigt. Die Elle ist intakt und der Bruch der Speiche nicht verschoben. Martin wird deswegen nicht in seine Heimat reisen, wie sein Rennstall am Sonntag mitteilt. Ob er allenfalls nächstes Wochenende beim GP von Malaysia schon wieder am Start stehen wird, ist noch offen. Vor den letzten vier Saisonrennen liegt er in der WM-Wertung zehn Punkte hinter Marquez.

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