Darum gehts
- Ultrarunner Cyrill Müller (19) verschiebt seinen 300-Kilometer-Lauf auf November
- Hitzeprobleme und Geräteausfälle verhinderten den geplanten Livestream des Laufs
- Müller legte 100 km zurück, Weltumrundung auf unbestimmte Zeit verschoben
Cyrill Müller (19) hatte für den Nationalfeiertag Grosses vor: Der Ultrarunner wollte am 31. Juli in Genf starten und am 1. August nach 300 Kilometern auf dem Zürcher Sechseläutenplatz eintreffen. Mit dem Monsterlauf wollte er Sponsoren für sein grösstes Projekt anlocken.
Der 19-Jährige hat nämlich vor, einmal um die Welt zu rennen. Müller kündigte an, das Projekt dieses Jahr noch in Angriff zu nehmen. Doch nun ist alles anders. Den Härtetest von Genf nach Zürich hat er vergangenes Wochenende nicht absolviert. Stattdessen verschob er den Startort nach Solothurn für einen Testlauf.
Geräte halten Hitze nicht stand
Immerhin 100 Kilometer hat Müller laut seinem Strava-Profil zurückgelegt. Wie es zum Sinneswandel des Ultrarunners gekommen ist, offenbart er gegenüber Blick: «Aufgrund der Hitze habe ich mich entschieden, den Lauf auf November zu verschieben.»
Müller möchte den Lauf nämlich online live übertragen. Die elektronischen Geräte hätten die Hitze demnach nicht überlebt. Wann genau im November der Härtetest nun stattfindet, lässt der Ultrarunner offen. Müller bestätigt auf Anfrage, dass er auch die Weltumrundung verschiebt – auf unbestimmte Zeit.
Doch lieber Fussball
Der Ultrarunner betont, dass er den Lauf um den Globus auf jeden Fall bestreiten will. Doch vorher möchte sich Müller auf den Fussball konzentrieren. Laut eigenen Angaben hofft er auf eine Chance bei der ersten Mannschaft von Rapperswil in der Challenge League. Doch Müller findet man in keinem Kader des Vereins.