Wie Audrey Werro (800 Meter) feiert auch Stabhochspringerin Angelica Moser beim Diamond-League-Meeting in Paris einen Sieg. Allerdings hat die 28-jährige Zürcherin ganz zum Schluss einen Sturz-Schock zu verdauen.
Moser ist die Einzige, die am Sonntagabend die Höhe von 4,77 Metern überquert. Danach will sie eine neue persönliche Bestleistung aufstellen. 4,90 Meter sind ihr Ziel. Moser läuft an, platziert den Stab im Einstichkasten, verliert daraufhin den Griff und landet kopfüber – zum Glück – auf der Matte. Einen zweiten Anlauf unternimmt sie nicht.
«Während des gesamten Wettkampfs hatten wir eher Gegenwind. Dann hat der Wind plötzlich gedreht. Dadurch war ich viel zu nahe und konnte den Stab nicht mehr halten. Den hats mir ans Bein, vor allem aber an den Fuss geschlagen. Momentan machts sehr weh, wenn ich draufstehe. Morgen erfolgen dann genauere Abklärungen», erklärt Moser gegenüber SRF.
Ganz ohne Einsatz bleibt in Paris Ditaji Kambundji. Bei der 24-jährigen Bernerin ist beim Einwärmen für den Wettkampf über die 100 Meter Hürden laut SRF ein körperliches Problem am Oberschenkel aufgetaucht. Als Vorsichtsmassnahme verzichtet die amtierende Weltmeisterin anschliessend auf einen Start.