Das Programm der vierten Morgensession
Die Leichtathletik-WM in Birmingham geht in ihre vierte Morgensession. Aus Schweizer Sicht richtet sich der Fokus besonders auf den 800-Meter-Halbfinal der Frauen um 13.10 Uhr, in dem Audrey Werro den Einzug in den Final anstrebt.
11.33 Uhr: Zehnkampf Männer, 110 Meter Hürden (mit Andrin Huber, Leon Krummenacher und Nino Portmann)
11.55 Uhr: Hochsprung Frauen, Qualifikation A+B
12.05 Uhr: 200 Meter Männer, Vorläufe (mit Felix Svensson)
12.20 Uhr: Zehnkampf Männer, Diskuswerfen Gruppe A (mit Andrin Huber, Leon Krummenacher und Nino Portmann)
12.30 Uhr: 3000 Meter Hindernis Männer, Vorläufe (mit Aaron Liebl und Camilo Iraggagorri)
13.10 Uhr: 800 Meter Frauen, Halbfinal (mit Audrey Werro, Veronica Vancardo und Valentina Rosamilia)
13.25 Uhr: Zehnkampf Männer, Diskuswerfen Gruppe B
13.45 Uhr: 400 Meter Frauen, Halbfinal
14 Uhr: Zehnkampf Männer, Stabhochsprung Gruppe A (mit Andrin Huber, Leon Krummenacher und Nino Portmann)
14.35 Uhr: Speerwerfen Männer, Qualifikation A (mit Simon Wieland und Franck Di Sanza)
14.45 Uhr: Zehnkampf Männer, Stabhochsprung Gruppe B
15.55 Uhr: Speerwerfen Männer, Qualifikation B
Joseph zündet den Gold-Turbo
Gold! Gold! Gold! Jason Joseph ist Europameister über 110 Meter Hürden! Zum genau richtigen Zeitpunkt haut der 27-Jährige eine Saisonbestleistung raus (13,12 s) und verweist damit den Franzosen Just Kwaou-Mathey (13,16 s) und den Polen Jakub Szymanski (13,26 s) auf die Plätze zwei und drei. Joseph sorgt für die zweite EM-Medaille der Schweizer Delegation und für einen perfekten Abschluss dieses dritten Tages in Birmingham aus helvetischer Sicht.
Jetzt! Der grosse Hürden-Showdown mit Joseph
Soeben werden die Finalteilnehmer über die 110 Meter Hürden einzeln vorgestellt. Der Puls steigt und wir alle drücken Jason Joseph die Daumen.
Schweizer Zehnkämpfer mit positivem Schlusspunkt an Tag 1
Zum Abschluss des ersten Tages der Zehnkämpfer wachsen die drei Schweizer über 400 Meter über sich hinaus. Während Nino Portmann (48,06 s) und Andrin Huber (48,11 s) so schnell unterwegs sind wie noch nie in dieser Saison stellt Leon Krummenacher (50,30 s) sogar eine persönliche Bestzeit auf. Portmann (12./4170 Punkte) und Huber (14./4130 Punkte) sind in der Zwischenrangliste nur durch 40 Punkte voneinander getrennt. Krummenacher (3663 Punkte) ist derzeit von allen noch im Wettkampf verbliebenen Athleten auf der 23. und zugleich letzten Position klassiert. Ganz vorne rückt der Holländer Jeff Tesselaar (4412 Punkte) bis auf 71 Zähler an den deutschen Spitzenreiter Leo Neugebauer (4483 Punkte) heran.
Final startet bald – Joseph nimmt EM-Medaille ins Visier
Das Schweizer Highlight des Abends mit dem Final (22.47 Uhr) über 110 Meter Hürden der Männer rückt immer näher. Holt Jason Joseph wie 2024 in Rom (Bronze) eine EM-Medaille?
Zapletalova überflügelt die Hürden-Konkurrenz
Emily Newnham (53,33 s) und Fatoumata Binta Diallo (53,55 s) stellen im Final über 400 Meter Hürden je eine persönliche Bestzeit – im Fall von Diallo ist es sogar ein Landesrekord – auf, dennoch geht Gold weder an die Britin noch an die Portugiesin. Emma Zapletalova aus der Slowakei ist in 52,91 Sekunden eine Klasse für sich.
Hoenke: «Nach dem Lauf fiel der Druck ab»
Auch Fabienne Hoenke hat bei SRF für ein Kurzinterview einen Zwischenstopp eingelegt: «Der Final war das Ziel. Ich bin dankbar, hat es geklappt. Ich war extrem nervös. Es ist meine zweite EM bei den Aktiven. Nach dem Lauf fiel der Druck ab.»
Kosonen mit Hammer-Goldwurf
Die Finnin Silja Kosonen wirft den Hammer auf 76,28 Meter. Dafür gibts Gold. Sara Fantini aus Italien (74,35 m) und die Norwegerin Beatrice Nedberge Llano (72,88 m) schaffen ebenfalls den Sprung aufs Podest.
400-Meter-Gold-Triple für Hudson-Smith
Ganz aussen auf Bahn neun zündet Matthew Hudson-Smith gleich beim Start den Turbo. Die Konkurrenz kommt zum Schluss immer näher, kann den britischen Lokalmatadoren aber nicht mehr abfangen. Hudson-Smith (44,17 s) gewinnt vor dem Franzosen Muhammad Abdallah Kounta (44,40 s) und dem Holländer Jonas Phijffers (44,41 s) zum dritten Mal nach 2018 und 2022 EM-Gold über 400 Meter.
Mujinga Kambundji: «Ich kann sehr viel mitnehmen»
«Es war streng. Bereits beim Aufwärmen merkte ich, dass ich nicht mega explosiv bin. Hinten raus konnte ich nicht mit den Besten mithalten», erklärt Mujinga Kambundji nach ihrem Halbfinal-Aus über 200 Meter gegenüber SRF. «Ich wusste von Anfang an bei diesem Comeback, dass es schwierig wird. So wie es ist, ist es ok. Ich kann sehr viel mitnehmen aus diesem Jahr», so die EM-Goldgewinnerin von 2022 und 2024.