Kurz vor dem Saisonstart hat Lenny Rubin doch noch einen Klub gefunden: Der Handball-Nationalspieler unterschreibt für eine Saison beim BSV Bern.
Rubin spielte zuletzt acht Jahre lang in der Bundesliga. Bereits im Frühling wurde bekannt, dass er nicht bei Stuttgart bleiben wird. Danach scheiterten alle Verhandlungen mit Klubs aus verschiedenen Ligen. Der 30-Jährige trainierte zuletzt bereits beim BSV mit. Nun schliesst er sich also definitiv dem letztjährigen Playoff-Halbfinalisten an.
«Ich hätte meine Karriere natürlich gerne im Ausland fortgesetzt und habe mir den Sommer sportlich anders vorgestellt», wird Rubin in einer Mitteilung zitiert. «Dennoch blicke ich mit grosser Vorfreude auf die neue Herausforderung in Bern. Ich bin den Verantwortlichen des BSV Bern dankbar für das, was sie in der kurzen Zeit für mich auf die Beine gestellt und organisiert haben.» Sollte im Verlauf der Saison ein Angebot aus dem Ausland kommen, wird der BSV Rubin keine Steine in den Weg legen, richtet Präsident Anton Gäumann auf Blick-Nachfrage aus: «Aber jetzt freuen wir uns erst einmal, dass es mit dem Einjahres-Vertrag geklappt hat.»
Vor seiner Zeit in der Bundesliga spielte Rubin beim Berner Kantonsrivalen Wacker Thun. Sein Vater Martin Rubin (62) war als Trainer und Spieler bei beiden Vereinen aktiv. Er wird sich den ersten Auftritt seines Sohns am Mittwoch gegen St. Otmar St. Gallen kaum entgehen lassen.
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