Nach der Startniederlage gegen Portugal verliert die Schweiz auch gegen Dänemark. Das wohl beste Team der Welt ist für die Nati trotz Schweizer Handball-Rekordkulisse von knapp 11'600 Fans in der Zürcher Swiss Life Arena erwartungsgemäss eine Nummer zu gross. Das Team von Andy Schmid unterliegt dem amtierenden EM-, WM- und Olympiasieger mit 24:33.
In der Startphase kann die Schweiz einen 0:3- und 2:5-Rückstand zu einem 7:7 ausgleichen. Das ist gegen die skandinavische Übermacht das Höchste der Gefühle. In Führung gehen können die Schweizer nie.
Bester Schweizer Schütze ist Luca Sigrist vom Bundesligisten MT Melsungen mit sieben Toren. Auf dänischer Seite sticht Simon Pytlick vom Bundesliga-Topteam Flensburg-Handewitt mit zehn Toren aus dem Starensemble heraus. Auch Goalie Kevin Möller zeigt mit 47,62 Prozent abgewehrten Schüssen eine Glanzleistung.
Dass die Schweiz überhaupt im EHF Euro Cup antreten darf, hat mit der Heim-EM 2028 zu tun. In gut einem Jahr richtet die Schweiz (Zürich) zusammen mit Portugal und Spanien die Europameisterschaft aus. Der EHF Euro Cup, an dem immer vier Teams teilnehmen, fungiert als Ersatz-Wettbewerb der bereits qualifizierten Gastgeber und der besten Teams der vorhergehenden EM. In dieser Ausgabe spielt neben den drei Gastgebern Europameister Dänemark mit.
Im März warten zwei Partien gegen Spanien und im Mai die Rückspiele gegen Portugal und Dänemark.