Darum gehts
- Jessica Bang ist mit 18 Jahren verstorben
- Das Golf-Talent ist den Folgen einer Hirnblutung erlegen
- Nach einer Not-OP kämpfte Bang zwölf Tage um ihr Leben
Die australische Golfspielerin Jessica Bang ist im Alter von nur 18 Jahren verstorben. Sie erlag am Donnerstag einer Hirnblutung, die sie am 1. August während einer Reise nach Bangkok erlitten hatte. In Thailand wollte sie an einem internationalen Qualifikationsturnier der KLPGA-Tour teilnehmen. Nach einer Notoperation lag sie im künstlichen Koma und kämpfte zwölf Tage um ihr Leben – vergeblich.
Die WPGA-Tour bestätigte die traurige Nachricht. «Jessica war ein aussergewöhnliches junges Talent, das in kurzer Zeit einen bleibenden Eindruck auf der Tour hinterlassen hat», hiess es in einer Stellungnahme der Organisation. Man sprach der Familie, Freunden und allen, die sie kannten, tiefes Mitgefühl aus.
Bang, die in Südkorea geboren wurde und kurz nach ihrem 18. Geburtstag die australische Staatsbürgerschaft erhielt, begann ihre Profikarriere im November 2025 und machte schnell von sich reden. Bereits bei ihrem fünften Start als Profi triumphierte Bang im Februar 2026 beim Women's NSW Open in Moss Vale. Mit 65 Schlägen und acht unter Par stellte sie dabei einen neuen Platzrekord auf. Der Erfolg war ein Höhepunkt, der sie zu einem der aufstrebenden Talente im Golfsport machte.
In Thailand bereitete sich Bang auf die Qualifikation für die KLPGA Tour vor, um ihre Karriere weiter voranzutreiben. Ihr aussergewöhnliches Talent und ihre Erfolge liessen auf eine glänzende Zukunft hoffen. Nun wurde Bang viel zu früh aus dem Leben gerissen.
Dieser Artikel wurde zuerst auf sport.aktuality.sk veröffentlicht. Die slowakische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.