Der Pokal ist seit wenigen Minuten in spanischen Händen, da postet der spanische Fussballverband RFEF in den Sozialen Medien schon ein Foto der jubelnden Spielertraube auf dem Podium in New Jersey. «Träume werden wahr», schreibt er dazu.
So weit, so normal. Und doch lässt der spanische Beitrag die Fussball-Fans etwas verwundert zurück.
Denn: Donald Trump (80) ist nicht auf dem Foto zu sehen – obwohl der US-Präsident sich nach der Pokalübergabe zunächst noch direkt neben die spanischen Spieler gestellt und für die Fotografen posiert hat. Trotz Intervention von Fifa-Präsident Gianni Infantino (56) stand er auch noch dort, als Spanien-Captain Rodri (30) die Trophäe in die Höhe riss.
Auch Fifa postet Bild ohne Trump
Sofort beginnen die Spekulationen: Hat der spanische Verband das Foto im Nachhinein bearbeitet und den vermeintlich ungebetenen Gast dabei herausretuschiert?
Nicht unbedingt: Ein solcher Vorgang lässt sich nicht belegen. Trump ist Infantinos Bitte dann doch relativ schnell nachgekommen und hat sich von den feiernden Spielern entfernt, als sich der Pokal wie abgebildet noch in Rodris Händen befunden hat. Gut möglich also, dass der RFEF einfach ein Foto verwendet hat, das ein paar Sekunden später aufgenommen wurde – mit passendem Winkel und Ausschnitt, um Trump unsichtbar zu machen.
Was ebenfalls gegen einen Photoshop-Akt des spanischen Verbands spricht: Auch die Fifa entschied sich bei ihrem Gratulations-Post an die Spanier auf X für ein ähnliches Foto der Pokalübergabe, auf dem weder Trump noch Infantino zu sehen sind.
Auf jeden Fall wiederholte sich die Szene der Klub-WM vom vergangenen Jahr nicht. Damals war Trump nach der Pokalübergabe mitten in der Gruppe der siegreichen Chelsea-Spieler stehen geblieben, was bei den Londonern zunächst für etwas Verwirrung und anschliessend für grosse öffentliche Diskussionen gesorgt hatte.

