Nur Pelé war noch jünger
Marokkos Juwel schreibt WM-Geschichte

Den Halbfinal-Einzug hat Marokko verpasst. Aber Ayyoub Bouaddi hat Geschichte geschrieben. Nur eine Legende war an der WM noch jünger als das marokkanische Juwel.
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Ist mit Marokko bis in den Viertelfinal vorgestossen: Ayyoub Bouaddi.
Foto: CameraSport via Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ayyoub Bouaddi wird mit 18 Jahren zweitjüngster WM-Viertelfinalspieler der Geschichte
  • Er spielte bis Mai 2026 für Frankreichs Juniorenteams, dann für Marokko
  • Bouaddi bestritt 8 Länderspiele, 5 davon bei der WM 2026
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Blick Sportdesk

Mit nur 18 Jahren und 280 Tagen hat Ayyoub Bouaddi, Mittelfeldspieler der marokkanischen Nationalmannschaft, Geschichte geschrieben: Beim Viertelfinalspiel gegen Frankreich am Donnerstag wurde er zum zweitjüngsten Spieler, der jemals in dieser Phase einer Weltmeisterschaft angetreten ist. Der Rekordhalter bleibt jedoch Pelé, der 1958 im Alter von nur 17 Jahren und 239 Tagen gegen Wales antrat und das Siegtor zum 1:0 erzielte.

Bouaddis Geschichte ist eng mit Frankreich verbunden. Geboren in einem Vorort von Paris, spielte er einst für die französischen Juniorennationalmannschaften und nahm noch vor drei Monaten an einem U21-Turnier für Frankreich teil. Doch im Mai dieses Jahres entschied sich der Spieler des französischen Klubs Lille, für die A-Nationalmannschaft Marokkos aufzulaufen. Seitdem hat er bereits acht Länderspiele bestritten, fünf davon während der aktuellen Weltmeisterschaft.

Sein bislang beeindruckendster Moment kam in der Gruppenphase des Turniers: Beim 1:1-Unentschieden gegen Brasilien gehörte Bouaddi zu den herausragenden Spielern auf dem Platz.

Bouaddis Entscheidung, Frankreich den Rücken zu kehren und für Marokko zu spielen, war nicht nur ein mutiger Schritt, sondern auch ein symbolischer. Mit seiner beeindruckenden Technik und Reife auf dem Spielfeld hat er nicht nur seine Heimat stolz gemacht, sondern auch bewiesen, dass er bereit ist, auf der grössten Bühne des Weltfussballs zu glänzen.

Dieser Artikel ist zuerst auf abola.pt erschienen. Die portugiesische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

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