«Es wäre zu schön gewesen, um wahr zu sein»
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Blick-Fussballchef über Remis:«Es wäre zu schön gewesen, um wahr zu sein»

Nati-Trainer stellt erstmals die Startelf um
Yakins Sow-Poker geht nicht auf

Es ist eine Premiere, die Murat Yakin (51) in Ljubljana abliefert. Gegen Slowenien schickt er zum ersten Mal in dieser WM-Quali eine andere Startelf ins Rennen.
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Djibril Sow spielt erstmals in dieser Quali von Beginn an.
Foto: TOTO MARTI

Zwar nimmt Nati-Trainer Murat Yakin nur eine einzige Veränderung vor, diese hat aber durchaus Auswirkungen auf das Schweizer Spiel: Yakin ersetzt Fabian Rieder (23) durch Djibril Sow (28), für den es der erste Startelf-Einsatz in einem Pflichtspiel seit dem 3:3 gegen Belarus im Oktober 2023 ist. 

Im vergangenen Jahr war der Sevilla-Profi mit einem Zehenbruch monatelang ausgefallen, die beiden ersten WM-Quali-Spiele im September hatte er aufgrund von Oberschenkelproblemen verpasst. Nach seinem Jokereinsatz in Schweden übernimmt Sow gegen Slowenien den Posten von Rieder im offensiven Mittelfeld. Yakins Idee: Der Nati-Trainer plant, die beiden Flügel Vargas und Ndoye nach dem intensiven Spiel in Solna nicht 90 Minuten auf dem Feld zu lassen.

Rieder muss auf die Bank

Damit für beide Ersatz bereitsteht, soll Rieder neben Superjoker Manzambi auf der Bank Platz nehmen. Ein gewagter Poker des Nati-Trainers, der nicht aufgehen sollte. Rieder-Ersatz Sow hat von Anfang an grosse Mühe, sich ins zuletzt so gut funktionierende Schweizer Offensivspiel einzubinden. Trotz phasenweise fast 70 Prozent Ballbesitz geht bei den Schweizern kaum etwas. Klare Torchancen? Gibt es nicht.

Dass sich die Nati vor dem gegnerischen Tor derart schwertut, hat aber nicht nur mit der Hereinnahme von Sow zu tun. Die noch sieglosen Slowenen ziehen sich im Stadion Stozice weit in die eigene Platzhälfte zurück und warten auf Gegenstossmöglichkeiten. Auf ein Pressing, mit dem es die Schweden am letzten Freitag vergeblich versucht hatten, verzichtet das Heimteam komplett.

Sow bleibt blass

Sow hat seine auffälligste Szene nach einer Stunde, als er von Embolo im gegnerischen Strafraum freigespielt wird. Statt selbst in den Abschluss zu gehen, entscheidet er sich für den Querpass auf Widmer, der allerdings nicht wunschgemäss abschliessen kann. Kurz darauf bricht Yakin sein Experiment ab. Zwar bringt der Nati-Coach wie geplant Manzambi ins Spiel, Vargas und Ndoye bleiben aber aufgrund einer Systemumstellung auf dem Feld. Dafür endet die blasse Vorstellung von Sow vorzeitig.

Dabei sehen die Statistiken des Mittelfeldmannes gar nicht so schlecht aus – zumindest auf den ersten Blick. Er kommt auf eine Passquote von 86 Prozent und gewinnt zwei Drittel seiner Zweikämpfe. Das Problem: Sow findet während seinen 63 Einsatzminuten nie wirklich seinen Platz. Nur Goalie Kobel und Mittelstürmer Embolo haben zum Zeitpunkt von Sows Auswechslung weniger Ballkontakte als der Mittelfeldmann. Es passt zu seinem unglücklichen Auftritt, dass die Schweizer ihre einzigen drei Abschlüsse aufs Tor zu verzeichnen haben, als Sow wieder auf der Bank sitzt.

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WM 2026 Gruppe A
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Mexiko
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Südafrika
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Südkorea
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Tschechien
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Playoffs
Gruppe B
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Kanada
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Bosnien und Herzegowina
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Katar
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Schweiz
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Playoffs
Gruppe C
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Marokko
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Haiti
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Australien
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Türkei
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Deutschland
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Gruppe H
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Demokratische Republik Kongo
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Kolumbien
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Gruppe L
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