Donald Trump hat an dieser WM schon für den einen oder anderen Skandal gesorgt. So hat der US-Präsident bei Fifa-Boss und seinem Freund Gianni Infantino (56) angerufen, damit dieser eine Rotsperre gegen US-Stürmer Folarin Balogun überprüfen lässt – die Sperre wurde daraufhin auf Bewährung ausgesetzt, Balogun durfte spielen.
Nun hat es der US-Präsident zum ersten Mal an dieser Endrunde ins Stadion geschafft. Er schaut sich den Final zwischen Argentinien und Spanien vor Ort an. Bevor das Spiel angepfiffen wird, wird der 80-Jährige ein erstes Mal auf den Stadionscreens eingeblendet und erntet sogleich ein gellendes Pfeifkonzert.
Hinter kugelsicherem Glas schaut sich der US-Präsident das Spiel gemeinsam mit seiner Familie und weiteren Staatschefs an. So begrüsst er unter anderem den spanischen König Felipe VI. – der spanische Premierminister Pedro Sánchez ist ebenfalls anwesend. Auch Kanadas Premierminister Mark Carney und die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum stehen neben Trump.
Trump und Infantino auf dem Siegerfoto
Trump hat aber noch einen weiteren Auftritt im Stadion. Wie an der Klub-WM übergibt er den Pokal gemeinsam mit Infantino. Als die beiden nach dem Schlusspfiff das Feld betreten, um die Medaillen und den Spaniern die Trophäe zu überreichen, werden Infantino und Trump mit Pfiffen überschüttet. Diese scheinen sie aber nicht gross zu stören.
Danach kommt der Moment, auf den vor allem die Spanier gewartet haben. Gemeinsam übergeben Trump und Infantino den Pokal in die Hände von Spaniens Captain Rodri. Infantino will die Bühne dann verlassen, doch Trump hat wie an der Klub-WM vergangenen Sommer andere Pläne. Der US-Präsident bleibt bei den Spielern stehen, Fifa-Boss Infantino rennt ihm noch hinterher und versucht, ihn noch von der Bühne zu begleiten, doch es ist zu spät. Rodri reckt die Trophäe in die Höhe, das Konfetti schiesst in die Luft und mittendrin sind die beiden Präsidenten – das kuriose Siegerfoto ist perfekt.


