Argentinier feiern Party vor Nati-Duell in Kansas City
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Der Wahnsinn in Kansas City:Argentinier feiern wilde Party vor Nati-Duell

Fleisch, Trommeln und WM-Pokale
Argentinier feiern vor Nati-Kracher Mega-Party

Am Tag vor dem WM-Viertelfinal gegen die Schweiz versammeln sich die argentinischen Anhänger zum «Banderazo». Es wird gegrillt, getrunken – und vor allem gesungen.
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Die argentinischen Fans erobern Kansas City.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Tausende argentinische Fans feiern in Kansas City vor WM-Viertelfinal
  • Über 20 Kilogramm Fleisch beim traditionellen Asado im Creek Mill Park
  • 70 Prozent der Fans stammen laut Schätzung direkt aus Argentinien

Er soll her. Und zwar schon am nächsten Sonntag in New York. Der vierte Stern für Argentinien. Oder wie es die Fans der Albiceleste seit Wochen singen: «Quiero ver la cuarta estrella brillar en la camiseta.» Auch in Kansas City wird der virale Hit am Freitagabend (Ortszeit) immer wieder von vorne angestimmt. Weit über tausend argentinische Fans haben sich hier zum «Banderazo» versammelt. Eine inoffizielle Fan-Veranstaltung, bei der sich südamerikanische Fussballfans zum Feiern, Singen, Fahnenschwenken, aber auch Essen und Trinken versammeln.

Einen Tag vor dem WM-Viertelfinal gegen Kansas City muss dafür der Creek Mill Park herhalten. Schon von weitem sieht man zwischen den am Strassenrand parkierten Wohnmobilen den Rauch der traditionellen Asado-Grille aufsteigen. Zum Fleisch wird Bier getrunken. Oder Cola mit Fernet, einem italienischen Bitterlikör. Ein Mischgetränk, das vor allem in Argentinien sehr beliebt ist.

«Schweiz ist das bessere Österreich»

Dort ist Juan aufgewachsen, seit 25 Jahren lebt er aber in Minnesota. Für das WM-Spiel ist er mit Wohnmobil und Grill angereist. Darauf werden Rippchen und Würste grilliert. «Am Tag vor dem Spiel treffen wir uns, trinken Bier, essen Fleisch und haben einfach Spass», erzählt Juan, bevor er vom Blick-Reporter wissen will, aus welchem Land dieser kommt. Als sein Kollege das Wort «Suiza» aufschnappt, ruft er dazwischen: «Es wird ein enges Spiel. Die Schweiz ist das bessere Österreich.»

Auch Nicolas ist in Argentinien aufgewachsen, lebt aber seit Jahren in Dallas. Deutlich über 20 Kilogramm Fleisch haben er und seine Freunde mitgebracht. Aber nicht nur für sich. Jeder, der Hunger hat, bekommt ein Stück ab. «Es gibt aber noch bessere Asados hier», gibt er zu.

Die letzte Messi-WM soll gekrönt werden

Wie Juan und Nicolas sind viele der Fans im Park Exil-Argentinier. Es gibt aber auch zahlreiche «Hinchas», die aus ihrem südamerikanischen Heimatland angereist sind. «Ich schätze etwa 70 Prozent der Leute hier», sagt ein Fan zu Blick. Ein anderer tippt auf ein etwas ausgeglicheneres Verhältnis.

Sie zu unterscheiden, ist aber auch unmöglich. Praktisch jede und jeder trägt ein Trikot der Nationalmannschaft. Und alle sprechen und singen Spanisch. «Es ist verrückt, was hier abgeht. Das ist schon fast zu viel», sagt Sofia aus Dallas zu Blick, bevor der Trommler ein paar Meter weiter erneut «La cuarta estrella» anstimmt. «Ich bin Argentinier von der Wiege bis zum Sarg», geht der übersetzte Text weiter. «Für die Malwinen, für Diego, für die Letzte von Leo – Argentinien, ich möchte dich als Doppel-Weltmeister sehen!»

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