Darum gehts
- Schweizer Nati nach Sieg nur drei Siege vom WM-Titel entfernt
- Fans versprechen verrückte Aktionen: Tattoos, Frisuren und Freiwilligenarbeit
- WM-Final am 19. Juli entscheidet über Träume und Wetteinsätze
So nah dran am ganz grossen Coup war die Schweizer Nati seit 1954 nicht mehr. Drei Siege – und die Schweiz wäre Weltmeister. Da darf Träumen erlaubt sein.
Spätestens nach dem Sieg im ersten K.o.-Spiel gegen Algerien in den frühen Morgenstunden ist die WM-Euphorie auch in der Schweiz endgültig geweckt worden. Die Vorfreude auf das, was noch kommen könnte, ist darum auch bei der Blick-Community riesig.
Sollte das Schweizer Nationalteam von Trainer Murat Yakin das Wunder Wirklichkeit werden lassen und sich zum Weltmeister krönen, wären auch die Leserinnen und Leser zu den verrücktesten Taten bereit. Ob die Wetteinsätze wirklich eingelöst werden müssen? Spätestens am 19. Juli könnten einige mutige Ansagen fällig werden.
Tattoos sind hoch im Kurs
Zum Beispiel jene von Joachim Schaedler. Bei einem Weltmeister-Coup würde er alle Hüllen fallen lassen: «Dann tanze ich nackt im Schweizer Trikot herum!»
Gleich diverse Leser bieten ebenfalls ihre Haut als Wetteinsatz an, allerdings in anderer Form. Leser Yannick Reinhard würde sich nicht nur das Schweizerkreuz auf die Wade tätowieren lassen, sondern auch gleich die Namen der Finaltorschützen. Ebenfalls Farbe unter die Haut gäbe es für Pedro Huber. Er würde sich im Fall eines Titels das entscheidende Tor im Comicstil tätowieren lassen – samt WM-Pokal.
Andere wiederum würden zwar nicht gleich eine Körperstelle für alle Ewigkeiten verzieren, aber doch zumindest für einige Wochen für Veränderung sorgen. «Ich würde mir die Haare schneiden wie bei Odermatt», schreibt Markus Treichler und erinnert damit an den Tonsur-ähnlichen Cut, den sich der Ski-Superstar und andere Schweizer an den Weltmeisterschaften 2025 verpassen liessen. Andere Leser wären entweder zur radikalen Rasur bereit oder würden sich wahlweise auch die Schweizer Fahne in die Haarpracht färben lassen.
«Dann gehe ich wieder in die Kirche»
Richtig herzig ist der Vorschlag von Blick-Leser Timmy Zimmermann: Er und sein Sohn würden als Reaktion auf einen Schweizer Weltmeistertitel ins Kinderspital gehen und dort als Freiwillige mit Ballonfiguren für Freude bei den Patientinnen und Patienten sorgen. «Einfach den Kids ein Lächeln ins Gesicht zaubern.» Wenn das keine Motivation für Xhaka, Kobel und Co. ist.
Einen ganz anderen Ansatz wählt Ulrich Gisler. Sollte die goldene Trophäe in die Schweiz kommen, wüsste er, wo er sich zu bedanken hätte. «Dann werde ich zum zweiten Mal nach meiner Taufe eine Kirche betreten und eine Stunde lang vor dem Kreuz knien und still Danke sagen.»
Na dann: Hoffen wir mal auf drei weitere erfolgreiche Nati-Spiele an dieser WM.
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