«Deshalb bin ich rausgegangen»
Sorgen um Mbappé? Superstar spricht über Auswechslung

Kylian Mbappé musste sich zu Beginn der Schlussphase des WM-Viertelfinals gegen Marokko (2:0) auswechseln lassen. Nach Abpfiff spricht der französische Superstar über die Verletzung und macht eine Kampfansage.
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Schreckmoment für Frankreich: Kylian Mbappé geht mit einem Schrei zu Boden.
Foto: AP Photo/Stephanie Scarbrough

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Kylian Mbappé verschiesst Penalty und muss später verletzt ausgewechselt werden
  • Nach dem Spiel gibt der französosche Superstar Entwarnung
  • Mbappé macht Kampfansage: «Bin hier, um zu gewinnen»
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Cédric HeebRedaktor Sport

Kylian Mbappé (27) führt Frankreich mit seinem Tor gegen Marokko in den WM-Halbfinal, schockt dabei die Fans der Équipe Tricolore aber gleich zweimal. Einerseits mit dem schwach geschossenen Penalty, andererseits mit seiner Auswechslung. In der 76. Minute geht der Superstar mit einem Schmerzschrei zu Boden. Er kann zwar selber wieder aufstehen, wird aber direkt durch Jean-Philippe Mateta ersetzt.

Draussen kühlt er sich den Knöchel. Müssen sich die französischen Fans Sorgen um ihren Captain machen? Nein, sagt Mbappé im Interview nach dem 2:0-Sieg: «Ich habe einen Schlag auf den Knöchel bekommen, aber es geht mir gut. Mateta war fitter als ich, die letzten zehn, fünfzehn Minuten zu spielen. Deshalb bin ich rausgegangen.»

Alles gut also. Und der Starstürmer, der nun gleichauf mit Lionel Messi bei 8 WM-Toren steht, macht sogleich klar, wie hungrig er weiterhin ist: «Nur gewinnen zählt. Wir sind jetzt im Halbfinal, aber wir haben noch einen langen Weg vor uns. Und wir sind uns bewusst, dass das, was noch kommt, härter sein wird als das, was wir bisher hatten.»

«Ich bin hier, um zu gewinnen»

Da gehe es ihm auch nicht sonderlich nahe, dass bei Marokko sein guter Freund Achraf Hakimi aus dem Turnier fliegt: «Es wäre härter, wenn ich ihn jubeln sehen würde, denn dann wären wir rausgeflogen.» So sei Fussball. Im Spiel ist man Gegner, da gebe es keinen Platz für solche Emotionen: «Hier gibts keine Gefühle. Ich bin hier, um zu gewinnen.» Dann gibt er aber doch zu: «Wenn ich ihn in den Katakomben sehe, wird das schon etwas mit mir machen, denn er ist ein sehr enger Freund.»

Der nächste Gegner auf dem Weg zum WM-Titel – es wäre schon Mbappés zweiter – heisst entweder Spanien oder Belgien. Das Duell steigt am Freitagabend Schweizer Zeit (21 Uhr) in Los Angeles.

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